Mittwoch, 17. April 2013

Winterheckenzwiebeln, Bärlauch und die zerrupfte Lotte

Ab morgen bin ich für drei Nächte die Hüterin der Schlaflosen und Verwirrten, ich hoffe, daß ich dabei nicht zu sehr selbst zur Geplagten werde.

 Deshalb heute eine luxuriöser Ausflug über Land, um

1.  dieses alte Regal geschenkt in Empfang zu nehmen. 
 Ich möchte es im Badezimmer verwenden, natürlich nach entsprechender Überarbeitung,  schleifen, evtl. neuer Anstrich. Ist ein schönes , massives Holzteil, mal sehen was dabei letztlich herauskommt. 


 Da die Farbe des Wandanstrichs fürs Bad noch nicht feststeht, werde ich mit der Bearbeitung noch etwas warten ( macht nichts)

2. noch weitere tolle Ecken meiner näheren Umgebung zu entdecken.
Im Großen,


wie im Kleinen,


dabei Bärlauch gefunden und eine vertretbare Menge mitgenommen,


und zu Hause daraus eine Würzpaste hergestellt, die laut diesem Rezept im Kühlschrank bis zu einem Jahr haltbar ist ( wird nicht nötig sein).


  Auf dem Rückweg noch bei Freunden gewesen, und dort Ableger einer Winterheckenzwiebel (Allium fistulosum) geschenkt bekommen ( lt. Jürgen Dahl) neben dem Knoblauch die wichtigste Allium-Art, weil sie ihrem 2. Namen " ewige Zwiebel" alle Ehre macht. 

 Die Pflanze bildet mit den Jahren dichte Bestände, lässt sich vom Frost kaum beeindrucken ( ich schon), und ist in nicht zu harten Wintern ein fast ganzjährig austreibender Lauch ( na, schau wir mal).


  Sieht blühend aus wie grosses Schnittlauch und ist bei mir noch mickerig,
habe ich aber gleich eingepflanzt, damit es blühen und gedeihen kann.( es ist die lauchartige Pflanze, nicht das andere, das ist Kamille, aber die ist ja auch ganz nett ). Ich kannte diese Pflanze bisher nicht, bin aber sehr gespannt, was daraus wird.

Außerdem haben 2 meiner neuen Hühner heute ein erstes Ei glegt, nur die zerrupfte Lotte braucht noch etwas Zeit, ich habe das Gefühl, sie kommt jetzt erst in die Mauser.


An der Haltung kanns nicht liegen, denn Frieda und Anneliese haben schon wieder schönes , glänzendes Gefieder bekommen, und die angegnabbelten Schwanzfedern wachsen auch nach.



  Hier stolziert Frieda über die Wiese.

Also Geduld !!


 

Kommentare:

  1. Ich wünsche dir eine angenehm ruhige Schicht und viel Erfolg für die Lauchzwiebel. Dieses Gewächs hört sich wirklich unheimlich interessant an! Und der armen Lotte drücke ich ordentlich die Daumen. Alles wird gut, liebes kleines Federtier! Herz dich, Gitta.

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  2. Das ist ein wunderbarer Bericht, ich lese so gerne bei Dir.
    Außerdem habe ich Post bekommen und ich habe mich sehr, sehr, sehr gefreut. Danke, Du bist eine ganz Liebe!
    Liebe Grüße von Patricia

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  3. Bei Dir werden die banalsten Dinge zu großen Schätzen. Ein wenig scheint das ansteckend zu sein, denn ich habe vor ein paar Tagen Dinge aus dem Haushalt meiner Schwiegermutter mitgenommen, bei denen ich an dich gedacht habe. Mal sehen, vielleicht fotografiere ich das ein oder andere mal :-)
    LG Christiane

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  4. Frieda ist ja wirklich eine ausgesprochene Schönheit! So ein hübsches Huhn!

    LG Christiane

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  5. Ich bin hier heute das erste Mal. Du schreibst total niedlich. Gefällt mir.
    Das zweite Foto von oben ist eine ganz klasse Aufnahme! Solche Spiegelungen wirken unwahrscheinlich!
    LG lykka

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