Montag, 13. Mai 2013

Wiederverwerten statt Wegschmeissen

 Vielen, herzlichen Dank für Eure Genesungswünsche !
Ich bin leidlich wiederhergestellt.

 Beendet habe ich heute eines meiner Wiederverwertungs-Kleidungs-Projekte. 

Denn,
1.   fehlten mir mittelwarme Pullover ( kann man in diesen Gefilden immer gut gebrauchen)
2.  kann ich Rollkragen und Bündchen nicht leiden
3.  habe ich vor einem knappen Jahr beschlossen, keine neue Kleidung mehr zu kaufen, und dies auch tatsächlich durchgehalten, bis auf ein paar neue Schuhe, habe ich nur Second-Hand-Kleidung gekauft oder Vorhandenes genutzt.

aus diesen 3 Komponenten habe ich folgendes gemacht.  

Material : Rollkragenpullover aus Shetlandwolle 
              (iiih !  Rollkragen, ich sah darin aus, wie die Wurst in der Pelle )

              1 altes T-Shirt 
              ( schönes Muster, lovely gestreift, aber siehe Wurst !)


Am Pullover habe ich Rollkragen und Bündchen abgeschnitten und die Kanten mit der Nähmaschine versäubert ( kleiner Zick-Zackstich).
Aus dem alten T-Shirt Schrägstreifen hergestellt, und diese am Halsauschnitt und an den Ärmelbündchen mit der Nähmaschine angenäht, von Hand auf der Innenseite gegengesäumt.


Das gleiche Verfahren am unteren Rand, nur mit den Resten eines schwarzen T-Shirts.

  Ein kleines Löchlein im Ärmel ist mit T-Shirtstoff unterlegt, und mit Knopflochgarn umstochen. 


 Fertig ist eine neuer, mittelwarmer Pullover.  

Der Pullover sitzt, Dank der abgeschnittenen Bündchen viel besser ( ugly Blousonform is over) ,und kann so noch eine Weile an der Dame zum Einsatz kommen.
 ( welche Dame ?).


Unspektakulär, aber ermutigend, denn ich habe einige Pullover oder T-Shirts, die irgendwie nicht "richtig" sind, und in meinem Schrank vor sich hin schmoren. Die nächsten Projekte sind schon geplant

So Mädels, zieht Euch warm an!

 Wir haben die " Eisheiligen", nicht daß Ihr Euch verkühlt !!!

Kommentare:

  1. Der Pulli sieht super gemütlich aus! Genau richtig für das Novemberwetter grad.
    Neulich ging ich mal mit Tochter durch unsere Stadt. Am Schaufenster eines Ladens guckte uns eine Puppe an mit irgendeinem Fähnchen bekleidet für mehrere hundert Euro, was ja nicht heißt, dass es nicht trotzdem in Indien von unfair bezahlten Näherinnen hergestellt wurde.
    Wir schauten an uns runter. Ich hatte an neu gekauftem nur meine Unterhose an. Der Rest war second Hand und selbstgenäht. Bei meiner Tochter dito. Wir rechneten zusammen: 8 Euro auf dem Körper. Und kein Blut dran. Und mehr Spaß. Garantiert.
    Herzlichst
    Lisa

    AntwortenLöschen
  2. Du sprichst mir aus der Seele... So ist es, ich habe sogar schon überlegt, ob ich mir nicht Unterhosen nähe...

    Sei gegrüsst Gitta

    AntwortenLöschen
  3. Das nenne ich ein gelungenes Werk. Wenn ich deinen aufgemotzten Pullover so anschaue, untermauert das meinen Wunsch nach eine Nähmaschine. Habe oft Pullover, die sich an den Bündchen total auflösen und die ich dann entsorge, weil ich nicht weiß, wie ich die retten könnte. Vielleicht nehme ich doch noch die alte Privileg, Modell 168 aus dem Nachlass meiner Schwiegermutter. Ich kenne mich mit elektrischen Nähmaschinen überhaupt nicht aus aber die Bedienungsanleitung ist noch dabei :-)
    LG Christiane

    AntwortenLöschen
  4. supercool...ich liebe solche kreativen wiederverwertungen!!!ich muss meinen schrank auch mal durchforsten....danke für die tolle anregung!!! glg colette

    AntwortenLöschen
  5. Cool und super cool, daß Du wiederhergestellt bist!
    Ich habe früher auch solche Pullis genäht, wie Patchworkdecken.
    Du hast Recht, wenn ich mir die vollen Läden angucke und die Nachrichten lese, unter welchen Bedigungen diese Sachen hergestellt werden...traurig ist das!
    Liebe Grüße,
    Kasia

    AntwortenLöschen