Mittwoch, 23. Juli 2014

Besucher einer Ausstellung

 ....waren wir am vergangenen Dienstag.
Wie in jedem Jahr öffnete die HbK Braunschweig Ihre Werkstätten und Ateliers zum Rundgang.
Nun waren auch wir mal dabei..., denn unser Sohn hat das 2. Semester in künstlerischer Freiheit hinter sich.


Ein guter Anlass zum fotografieren, eingereiht in den Mütter, Väter, Freunde, Tanten und Onkel-Tross.
Schon seit Wochen sind die Studenten mit der Ausrichtung des Rundgangs beschäftigt, eine Betriebsamkeit, die sich bis ins Private zieht, denn wir haben den Sohn seit ebensolanger Zeit hier nicht zu Gesicht bekommen.
 Zu groß war der Termindruck. 



Angekommen zu sein, scheint er, am Studienort, im Kreis der Mitstudenten. 
Und das finde ich sehr schön.

Seine Skulptur, die er für die Ausstellung gefertigt hat, besteht aus Feinstrumpfhosen und Kosmetikwatte, und das in Mengen. Wär ich jetzt nicht drauf gekommen. Eine seltsame Optik, die an Darmschlingen erinnert. Ich kann mir gut vorstellen, wie befremdet die Dame im Drogeriefachmarkt an der Kasse geguckt haben muss, andererseits sind die dort wohl HBK-Studenten gewohnt. Auf jeden Fall wird nach der Ausstellung ein Teil der Skulptur unser bescheidenes Heim zieren....


Die Nachbarn halten uns sowieso für ein bisschen meschugge.


Eine Vielfalt sehr unterschiedlicher Arbeiten gibt es zu sehen, vom klassischen Gemälde, über Videokunst, Installation, bis zur Performance,  ist alles dabei. 

 Und einige Werke sind sehr, sehr persönlich.

Die Betrachter der Werke zu betrachten, war für mich mindestens so interessant, wie die Werke selbst....






Die Atmosphäre der Werkstätten und Ateliers, ein wenig neiderregend. 
Die lichtdurchfluteten Räume machen es den Bildern leicht, denn


Licht ist ein großer Künstler und musste keine Aufnahmeprüfung machen.


 

Völlig unverfängliches Selbstportrait.


Und das Allerschönste : Zwei sind immer noch eine Insel. Es ist, was es ist....


So long : Take a walk on the wildside....  

Beruhigt und in dem Bewusstsein, daß es ein großes Privileg bedeutet, in Freiheit und Sicherheit Kunst studieren zu können, fahren wir zurück in unserer heimisches Dorf.

Der "Rundgang" ist noch bis zum 29.7.geöffnet, und 2 bis 3 Stunden Zeit sollte
man sich dafür schon mitbringen. Wer offen ist für Neues und gerne ein wenig spielt, ist hier genau richtig.

Kommentare:

  1. Hallo Gitta,
    man muss nur Ideen haben... und wie die Frau in der Drogerie schaut ist da egal. Ich bin gespannt wo die Skulpturen in Euren Räumen zur Geltung kommen werden bzw. wie sie da wirken.
    Es ist was es ist sagt die Liebe,.... ein Ohrwurm, den ich nun wiede den ganzen Tag vor mich hinsummen werden. DANKE!
    LG zu Euch und den tollen Fotos
    Manu

    AntwortenLöschen
  2. Danke für´s Zeigen. Ehrlich.
    <3
    Liebe Grüße
    Christiane

    AntwortenLöschen