Samstag, 13. August 2016

Fünf von Zwölf


Die Hühnerkinderchen, vor einer Woche ohne meine Hilfe unter dem Hühnerstall geschlüpft, sind munter und vergnügt. Man könnte sie als ausgesprochen frohwüchsig bezeichnen.


Die fluschigen Babyfedern sind teilweise schon durch richtiges Gefieder ersetzt. Und sie gleichen sich wie kein Ei dem anderen. Nämlich alle verschieden. Nicht nur im Aussehen, sondern auch im Verhalten.

 
Eine Weile habe ich heute im Kückenauslauf gesessen ( doofe, große Henne , weg da !) und ein wenig mit den Kinderchen, die recht handzahm sind, gespielt.


Setzt man sie von den Glucken fort, so gibt es einige, die unter großem Geschrei zu Mami rennen.

 
Andere bleiben einfach sitzen und piepen. Und einige nehmen das Abenteuer an und turnen eine Weile außer Haus herum.


Hübsch und gesund sind sie alle. 

Der Vollständigkeit halber muß ich berichten, daß ich am Montag eine weitere glückliche Mutter, herumstreundend mit zwei Kindern im Hühnergehege aufgegriffen habe. Sie hatte ihre etwas glücklosere Kinderstube unter einer umgedrehten Metallwanne eingerichtet und wurde mit ihren beiden Nachkömmlingen von mir ins sichere Mutter-Kind-Heim verfrachtet.


So sind es denn also 14 ! fluffige Hühnerwesen.

Für Eure einfühlsamen Kommentare zum Tod meiner kleinen Katze danke ich Euch sehr. Es ist schon wichtig, auch ein kleines Tierleben zu achten. 

 Leider, leider und traurigerweise mussten wir heute eine weitere Katze aus unserem Haushalt einschläfern lassen.

 
Die liebe, zickige Fibi hat sich von einem Lungenödem nicht mehr erholt. Viele Jahre wurde das asthmakranke, eigenwillige Katzentier erfolgreich behandelt, aber diese Erkrankung hat ihr chronisch kranker Körper nicht überstanden.

In meiner langen Katzenhaltegeschichte ist es noch nicht vorgekommen, daß in so kurzer Zeit zwei meiner Katzen sterben.
 Es ist schon ein Brett ! Um ehrlich zu sein. Ich wusste, daß Fibi auch sterben wird, seit ein paar Tagen. Und ich bin hier herumgelaufen wie Falschgeld. Ich konnte nicht wirklich etwas tun, nur abwarten ob die Medikamente anschlagen.
Und selber Luftnot haben ! Und wirklich realisiert habe ich die Situation auch noch nicht. 

In nicht mal einem halben Jahr sind aus 6 Katzen 3 geworden. Es ist auf der Katzenseite sehr, sehr  ruhig geworden, denn die beiden chronisch kranken 
Tiere haben auch viel Aufmerksamkeit gebraucht.

Liebe Fibi ! Du eigenwillige Tante. Du warst erst zufrieden, wenn Du beim Essen auf meinem Schoß sitzen durftest. Du warst frech und zugewandt und du wusstest genau, was du willst. 




 Ich hoffe, daß wir der Verantwortung für dein Leben und dein Leid gerecht geworden sind. Machs gut, du schöne Katze und grüß die Lilli.

Kommentare:

  1. Ach das tut mir leid mit deinen Katzen. Ich bin sicher, alle haben bei euch eine sorgsame und liebevolle Versorgung gehabt und werden euer Karma mit einem Plus versehen. "Durchgangswesen" ja, das sind sie unsere Miezen. Ich mag gar nicht alle zählen, die uns ein Stück des Wegs begleitet haben und auf die andere Seite gewechselt sind.
    Vielleicht tröstet die flauschig liebreizende Kükenmannschaft ein wenig über die Zeit des Trauerns hinweg.
    LG Christiane

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  2. Liebe Gitta,
    als du von Lilly erzähltest, war der Kloß in meinem Hals so groß, dass ich gar keine Worte hierlassen konnte.
    Nun die 2. Katze und diesmal war euch die Entscheidung nicht abgenommen. Ich vermag mir vorzustellen, wie es sich für dich anfühlt und schicke dir viele gute Gedanken und einen
    Claudiagruß

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  3. Es tut mir leid mit der Katze, aber die Küken sind wundervoll. So schön, es muss schöne sein, die Küken wachsen zu sehen.
    LG susa

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  4. O Gott das tut mir leid. Gut für eure Katzen das sie ein Heim haben wo sie in Würde gehen können, begleitet und sich nicht verkriechen müssen auch wenn ich weiß wie verdammt schwer das für einen selber ist und wie groß das Loch erstmal. Mit der Zeit füllt es sich mit den guten Erinnerungen, mit den lustigen Geschichten und mit der Erinnerung an die Liebe die euch verbunden hat.
    LG

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  5. Ach Du Liebe, das ist hart....Ich stelle sie mir beisammen vergnügt im Katzenparadies vor, ohne Atemnot auf Paradiesmäusejagd.
    Und die Tiere um Dich her haben es so gut- keine Frage. Ob krankes Kätzchen oder 14köpfiger Hühnernachwuchs. Wo, wenn nicht bei Euch, möchte man leben und sterben als Tier.
    Lieben Lisagruß!

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  6. im katzenhimmel treffen sie bestimmt auf unseren kater moritz und unsere katze sandy, die beide auch schwer zu leiden hatten und innerhalb eines halben jahres gestorben waren. seitdem wollte ich keine katze mehr haben, denn das hat wirklich so weh getan. aber deine küken sind wunderbar, bei diesen kleinen flaumwesen gerate ich immer in verzückung!
    lg, mano

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