Dienstag, 18. April 2017

Einbeiniger Rauhwoller


 Nein, das ist keine Ironie, auch keine Metapher, sondern der erste Strumpf aus handgesponnener Wolle .
 Ich habe lange daran herumprobiert, einen kompletten Strumpf wieder aufgeribbelt ( weil für Elefantenfüsse) und bin nun mit Passform und Aussehen zufrieden. Ich weiss, andere stricken an einem Abend ein ganzes Paar Socken, aber ich übe noch !


Um Ferse und Sohle haltbarer zu machen, habe ich dort alte Nähseide eingestrickt, die in Mengen aus der Nähmaschinensammelzeit meines Mannes, sozusagen als Nebenprodukt angefallen ist. Findet jetzt auch noch Verwendung.


 
Das andere Läppchen ist ein Probestück für einen Pullover aus Coburger Fuchs-Wolle. Und die ist wunderbar weich und strickt sich einfach toll und schnell...








Der Coburger-Füchslein-Pullover ist für meine Tochter gedacht, ich freu mich schon auf die Arbeit daran. Das Kind muss nur noch sagen, welches Muster sie möchte.

Beim Durchsehen meiner Blog-Leseliste musste ich feststellen, daß etliche meiner Lieblingsblogs eingestellt worden sind.


 Opfer von Twitter und Instagramm ?



 Schade.
 Deshalb habe ich beschlossen, einfach mal wieder die kleine Form bei meinen Posts zu beleben und öfter was zu schreiben.

musikalisch begleiten mich gerade diese hier : 



 Und die fernsehlose Zeit ( noch immer eine Neuigkeit für mich) entnabelt mich des Abends von der Glotze und wird mich sicher mal wieder öfter an die Nähmaschine bringen. Auch gut.




P.S. Die zweite Socke ist in Arbeit !

 

Kommentare:

  1. Du glaubst nicht, wie sehr es mich in den Fingern juckt, wenn ich Deine selbstgesponnene Wolle sehe. Da hier bald ein kleines Hündchen mit ganz dichter Unterwolle einziehen wird, habe ich mir vorgenommen, diese beim Auskämmen zu sammeln. Vielleicht läßt sich das ja auch zu Garn spinnen. Vorher aber muß ich unbedingt noch das Spinnen lernen. Liebe Grüße... die Socke sieht schon ganz prima aus. Ein Anfang ist gemacht ;-). Liebe Grüße

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    1. Ja, Hundewolle lässt sich spinnen. Ich habe die Wolle vom Muft auch schon mit eingesponnen. Ist aber nur ganz wenig, denn Setter sind nicht so wollig. Passt aber farblich gut zum Coburger Fuchs, also Coburger Setter oder so. LG Gitta

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  2. Ja, so habe ich auch mit Socken angefangen. Die Bücher konnte man damals nicht wirklich nehmen, weil die Maschenangaben nicht stimmten. Meinen ersten Socken habe ich immer noch.. dazu gab es dann auch keinen Zweiten. Das Prinzip war dann aber klar und die rauhwollige hält auch ganz gut an den Schwachstellen ;O)
    Coburger mag ich auch sehr, abr da muss ich immer intensiver schauen, wo ich die ergattern kann.
    Liebe Inselgrüße
    Kerstin

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  3. O Gott, Socken stricken habe ich bis heute nicht begriffen. Aber deine gefallen mir echt gut. Also die fertige. Da es hier so gar nicht Frühling wird und ich draußen nichts machen kann klappern bei mir auch wieder die Stricknadeln. Ich sitze gerade an einer Kapuzendecke. Der nächste Winter zum einkuscheln kommt bestimmt.
    Liebe Grüße von der sonnigen mit Schneeflocken durchzogenen Küste
    Sandra

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  4. Deine Stricksachen und Wolle ist ganz toll.
    Nähseide habe ich auch viel, ist schön als Knopflochgarn, für Reverse-Stickerei oder zum Quilten.
    LG Ute

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  5. Bin grad an dem Wort Fernsehlosezeit hängen geblieben *gg . Freu es gibt scheinbar noch mehr Menschen wie mich die TV schauen nicht als das wichtigste betrachten . Klar haben wir Tv ... aber warum muss ich gucken ???
    Wenn schaue ich sehr geziehlt ... so 1-2 x die Woche 2 Stunden oder so . Ganz oft bin ich mit nähen , selber machen und so beschäftigt . Projekt Socken stricken ... hab ich auch mal versucht , Ging auch recht gut ... nur dann war die Anleitung futsch .
    LG heidi

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