Sonntag, 4. Juni 2017

Denkste Puppe !!!


Küken sind ja was Süßes. Umso mehr, wenn Landfrau täglich das wunderbare, familiäre Miteinander der kleine Fluffis mit ihren liebenden Gluckenmuttis beobachten kann. Schon früh zeigt sich die große Bandbreite der kleinen Hühnerpersönlichkeiten, ist es sehr spannend zu sehen, wie sich Verhalten, aber auch Federkleid der jungen Scharrer durch Kindheit und Jugend verändert.


Vollkommene Schönheiten sind dabei, die immer neue Kombinationen der Elterntiere zeigen.
 So weit , so gut. Leider teilt sich das Geschlechterverhältnis der Jungtiere auf ungefähr 50/50 auf und so stellt sich alljährlich die Frage, wohin mit den jungen Hähnen, wenn nicht in den Kochtopf.


 Denn sie krähen, und das schon morgens beim ersten Lichtstrahl, und jeder der jungen Herren möchte gern eine eigene Schar hübscher Hennen beschützen ( und das tun sie wirklich, sie sind gut und nützlich mit den Hennen ). Deshalb kämpfen sie mitunter auch sehr ernsthaft miteinander und verletzen sich gegenseitig. Das geht also nicht....

Übrigens : dieser hübsche und liebe Hahn sucht noch Anschluss !

An dieser Stelle wirft sich dann die Frage nach Abhilfe auf, denn alljährlich Sorge für ein paar überzählige Hähnchen zu tragen, entzückt mich überhaupt nicht. 


Nun hat sich eine zweite Zwerghenne zum Brüten entschlossen, nach intermittierendem Verschwinden über Tage hinweg, entdecke ich sie im orientalischen Palast ( eigentlich die Igelüberwinterungskiste) auf etlichen, wochenlang gesammelten Eiern just in dem Moment, als sie mit der festen Brutphase beginnen will.


Also fahre ich zum Raiffeisenmarkt, kaufe 4 Gipseier und tausche diese gegen frische gelegte echte Eier aus, in der Hoffnung, die Nachkommenschaft der Dame damit auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.
Gelungen ist mir das nur teilweise. Die kleine Henne hat zwar ein paar Tage gute Miene zum dummen Spiel gemacht und die Legerei und das Vergrößern des Nestes eingestellt. Sie hat jedoch die miesen Gipsfälschungen nach kurzer Zeit aus dem Nest geworfen und sitzt nun noch auf drei echten Eiern, aus denen in etwa einer Woche die Kinderchen schlüpfen werden.



 Wenigstens sind es nur drei... soll noch einer sagen, Hühner wären doof !!!


  Neben allem anderen, nähern wir uns ja behende dem Sommer und dem daraus resultierenden Sommerloch.
 Unschwer auch an der abnehmenden Internet-Aktivität zu erkennen. Irgendwie finde ich es beruhigend, das es immer noch Wichtigeres gibt, als im Hochsommer vor der Kiste zu hängen und in virtuellen Welten herumzustreunen, wenn draußen des Sommers helle Freude leuchtet.


Obwohl ich meine Erwartungen an die eigenen Gartenbaufähigkeiten weit heruntergeschraubt habe, bekomme ich offenbar in diesem Jahr so etwas wie einen Gemüsegarten zustande, was mich sehr erfreut, aber auch entsprechend viel Arbeit macht.


Morgen früh werden außerdem die Quessant-Schafe von Bekannten geschoren. Ich werde bei der Aktion versuchen, ein paar nette Fotos zu ergattern und anschließend wird unser eigenes "Einzelschaf" geschoren. Der Nachschub an Wolle geht mir also auf gar keinen Fall aus. Ich bin weiter fast täglich mit diesem wunderbaren Material beschäftigt und präsentiere Euch die Ergebnisse, sobald sie vorzeigbar sind.

Und zu allerletzt : Das Ende der aktiven " Familienzeit"  beschäftigt mich innerlich und äußerlich in hohem Maße.
 Eigentlich ist es eine riesige Phase des Bilanzziehens meines bisherigen Lebens verbunden mit Planen und Wünschen für die nächste Zukunft...

 Ich bin deshalb netzmäßg nicht so aktiv. Aber ich bin nicht weg und ich werde den Blog auch weiterführen...

Zum Schluss noch einen Herrn, den ich vor vielen Jahren mehrfach live gesehen habe. Durch eine Arte Doku bin ich darauf aufmerksam geworden, daß er mit neuer Musik unterwegs ist. Die Karten sind schon gekauft und ich freue mich darauf am Ende des Monats Juni einen kleinen Kurzurlaub mit dem Besuch des Programms verbinden zu können.


Guckt mal....dieses ist ein altes Stück, der gute Schorsch ist inzwischen fast siebzig Jahre alt und nicht mehr so durchgeknallt, aber nicht weniger gut.

Und als Arzt weiss er auch, wovon er singt, wenn seine Botschaft ist :  " Nix mitnehma ". 

In diesem Sinne : Passt auf Euch auf !

Kommentare:

  1. ✿ F R O H E S ✿ P F I N G S F E S T ✿

    Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.

    Theodor Fontane


    Ich mag ihn auch, den Ringsgwandl -> (ړײ)
    und Deine lebendigen Blogbeiträge sowieso -> ♥

    *schöneSommerZEITwünschundichschauhierhinundwiedermalvorbei...*

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  2. Liebe Miesi, deine Hühner sind wirklich herzallerliebst. Deinen kleinen Gockel hätt' ich sofort adoptiert, wenn wir noch in Schwarzwaldhäuschen mit echtem Garten wohnen täten. Irgendwann lebe ich so, dass ich mir Hühner halten kann.

    Einen lieben Pfingstgruß
    Nula

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  3. So süße Hühner, einfach umwerfend

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  4. Schafschur ist doch was tolles . Die Wolle vom Quesasant ist schön, durfte ich im letzten Jahr ein bisschen probieren. Sie filzt zu dem ganz prima.
    Liebe Insegrüße
    Kerstin

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