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Dienstag, 22. April 2025

Auf ein Neues ( Frühling, Bloggen, Garten)



 Nach monatelanger Stille möchte ich mich heute mal wieder hier blicken lassen.

 Der wunderschöne und kraftstrotzende Frühling bringt neue Lebensfreude und... Temperaturen, bei denen man draußen fotografieren kann.

Im Garten gibt es, nach dem äußerst erfolglosen, letzten Erntejahr, einen neuen Anlauf , diesmal unorthodox und ohne "Gartengurus", sozusagen freestyle-gardening.

 Ich pflanz einfach die Gemüse dahin, wo Platz ist !

 Die Radieschen habens schon mal geschafft. 

Auch der Hund erfreut sich neuer Energie, immer noch, nachdem er im letzten Sommer soo krank war. 

Das ist schön und zeigt mir; meine Bemühungen um den alten Kerl haben sich gelohnt. 

Zwei, drei tolle Konzerte habe ich in den letzten Monaten besucht, ein besonders gelungenes am Ostersamstag ( gibt gleich einen Ausschnitt ).

 


 Charlie Cunnigham, einer der Top 10 Künstler ( zur Zeit) auf meiner persönlichen Playlist.

 Live gesehen in Hamburg, dieser Clip ist zwei Tage vorher in Paris aufgenommen worden. Tonqualität nicht so überragend, dafür fängt es die Stimmung seiner Konzerte gut ein.

 

 Und dann denk ich mal, es gehts hier wieder weiter.

Demnächst  diesem Theater :

Was ist das für ein Matsch ?

Und wird die blaue Lagune endlich genutzt ? 

Wir werden sehen. 

 

Samstag, 20. März 2021

44 Große Dinge, kleine Dinge

Der halbe Tag war Ämtertag. Für meine arabische Familie und für die Rentenkasse . Ich weiß nun :  1. die Menschen beim Jobcenter sind ausnahmslos nett, einige davon sind aber ahnungslos. Wir haben trotzdem einen Konsens gefunden.

 2. Die Menschen bei der Rentenkasse sind nicht immer nett, angegebene Telefonnummern sind grundsätzlich nicht erreichbar und, merke auf,  wir haben Corona . Das wusste ich noch nicht....

Und : Corona ist an allem Schuld ! 

Okay. Den Rest des Tages verbrachte ich mit einem Teil-Frühjahrsputzanfall, dem Wickeln eines fragilen und eher strengen Frühlingskranzes und diesem originellen 60ziger Jahre Schrank, dessen  Oberflächen es zu behandeln gilt, ohne den Charakter des Möbelstückes zu zerstören.

Für 10 Euro habe ich das gute Stück bei einer Haushaltsauflösung erstanden. Ich finde ihn wirklich originell, er soll fortan in der kleinen Küche meiner Tochter seine haushälterischen Dienste tun und ich habe es übernommen, ihn dafür in zuträglichen Maß aufzuarbeiten. Den muffigen Geruch, ( denn er hat bei seinem Vorbesitzer 20 Jahre in einem kalten Abstellraum gestanden), habe ich bereits vertreiben können, es gibt da tolle und wirklich funktionierende Hausmittel.

Die weitere Gestaltung werde ich in den kommenden Tagen in Angriff nehmen, wie genau, weiß ich noch nicht, werde morgen meine Farbvorräte durchsehen und dann entscheiden.

 Kaufen will ich nichts, gibt ja auch nix. Nur auf Bestellung und ich weiß nicht was ich bestellen soll. Müsste ich im Baumarkt sehen und das geht nicht .

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende mit etwas milderem Wetter. Für mich wünsche ich das auch, denn ich möchte in den Garten gehen und dort ein wenig harken und graben. 


Nichts ist verloren, solange es solche Familien gibt, wie sehr freu ich mich über diese Leute  !  Miau !

Mittwoch, 19. Februar 2020

Schtormy Dienstag

Gestern der erste Tag frei, nach Nachtwachen und Grippe, mit denen ich die letzten 10 Tage verbrachte.


 Auch mal wieder schön, son klarer Kopf.

Mit dem Hunde raus ins Feld. 
Mit Hund und E-Bike, schon im letzten Sommer gekauft. Und jetzt endlich habe ich mich daran gewöhnt und bin schon längere Strecken damit geradelt. Das sollte teilweise das Auto auf den Strecken in die nahe Kleinstadt ersetzen, ist aber auf Grund des schwierigen letzen Jahres doch im Schuppen geblieben. Ohne Auto wäre die ganz Fahrerei gar nicht zu bewältigen gewesen. 
 Auf der Weide um die Ecke warten die Nachbarschafsdamen auf die Niederkunft. Und bleiben dabei sehr gelassen.


 Meinen etwas schafskundigen Augen nach wird es nicht mehr lange dauern . Ganz schön dick die Ladys, das werden bestimmt Zwillinge.  


Freu mich drauf. Auf die Lämmer.

Daß der Winter, der keiner gewesen ist, auch kaum Vegetationsruhe gbracht hat, ist deutlich am Wachstum, zum Beispiel der Postelein-Pflanzen zu sehen, die sich seit einigen Jahren in den stillglegten Tannenbaumplantagen der Umgebung, aber auch außerhalb mehr und mehr ausbreiten.




 Hier habe ich schon mal darüber berichtet. Gestern gabs die frischen Blättchen  im Salat. Sehr lecker, schmecken ein bisschen wie Vogelmiere und sind bestimmt total gesund.


Auch immer gut. Frische Musik, besonders, wenn die Gruppe in absehbarer Zeit in allernächster Nähe zu sehen sein wird.
 In einem ausgesprochenden Jugendclub. Kann ich mal wieder die Oma vom Dienst geben ! Ha ! 


Empfehlenswert übrigens der Blog, aus dem ich den Tip auf die Gruppe beziehe... schaut mal da rein, wenn Ihr neue Musik hören wollt. 

Stürmische Grüße und einen schönen Mittwoch !

Donnerstag, 2. Januar 2020

Gutes Neues Jahr

Das wünsche ich erst einmal Euch Allen.


Meine Silvesternacht habe ich als diensthabende Schwester auf meiner Station verbracht. Nicht das erste , aber vielleicht das letzte Mal, denn die Rente naht. Mehr oder weniger, aber so richtig entschlossen bin ich da noch nicht. Zu sehr macht sie mich aus, diese Arbeit, auch wenn es außerhalb von Krankenhäusern genug zu helfen gibt. Wir werden sehen...

Nach den grandios niedergegangenen Planungskatalogen der letzten beiden Jahre ( streichen, renovieren, spachteln, hier gibt es immer zu tun ), habe ich für dieses Jahr 2020 komplett auf gute Vorsätze verzichtet. 

Nicht auf Haltungen und Überzeugungen, aber auf konkrete Pläne.

 Ich beschloss, mich intuitiv durch das Jahr zu bewegen im Vertrauen auf meine Instinkte und Impulse. Ich werde berichten , Kinder !
Das Hilfskalenderchen ist fast durch. Dosen und Gläsernes haben keine Liebhaber gefunden, aber bisschen Zeit ist ja noch.

Ein wenig merkwürdig ist dieser erste Tag des neuen Jahrzehntes ( ja Jahrzehnts  ! )  gewesen. In dichtem Nebel fuhr ich im Dunkeln heute morgen nach Hause, wo mich ein seltsames, violettes Licht begrüsste, das sich am Tag in wunderbare Sonne verwandelte, von der ich leider nur noch die letzten schrägen Strahlen mitbekam ( weil ich ja schlafen musste). 


Ein schöner Schaukelmond stand schon über der großen Weide, einer der Geburtsbäume unserer Tochter, mittlerweile geschätzte Kollegin, und ebenso so schnell gewachsen, wie die Weide auf unserem Grundstück.


 Auch sie hatte  Dienst in dieser lauten, ruhelosen Krankenhausneujahrsnacht zwischen Polytraumen, verwirrten Alten und enttäuschten Silvestertrinkern, die sich ihre Nacht anders vorgestellt hatten, als angesäuselt mit Kopfplatzwunde und Commotio in einem Krankenhauszimmer neben einem schwer atmenden Greis zu liegen. 

Wir sahen uns kurz, das Schwesternkind und ich, aber der alkoholfreie Sekt blieb aus Zeitmangel ungetrunken. Wird nachgeholt !

An den Anfang des Jahrs möchte ich ein Stück Musik stellen, das mich schon länger begleitet, immer wieder auftaucht, und, wenn auch etwas ironisch vorgetragen, ( alter Kraggelpeter !) , eigentlich die Essenz des Lebens darstellt. 

Und so auch für das kommende Jahr gelten möge.

 Für Euch und für mich. 



Liefde is alles.
iebe ist alles, Liebe ist alles
was da bleibt, wenn der Rest verloren ist.
Leg' deine Hand in meine,
bis wir zusammen verschwinden,
unhörbar und unsichtbar werden,
unergründlich oder etwas Derartiges.
Und ohne (Liebe) läuft 's meistens schief.
Von gutefeegutefee am Fr, 03/11/2017 - 23:05 eingetragen
Zuletzt von gutefeegutefee am So, 05/11/2017 - 12:38 bearbeitet
Kommentare des Autors:
"Marinas" ist doppeldeutig: 1.ein Yachthafen
2. der Name eines leichten Mädchens; Mehrzahl
Niederländisch

Liefde is alles


Weitere Übersetzungen von „Liefde is alles"“
Deutsch gutefee
Bitte hilf mit, „Liefde is alles“ zu übersetzen
Bart Peeters: Top 3
Kommentare

https://lyricstranslate.com/de/liefde-alles-liebe-ist-alles.html

Dienstag, 18. April 2017

Einbeiniger Rauhwoller


 Nein, das ist keine Ironie, auch keine Metapher, sondern der erste Strumpf aus handgesponnener Wolle .
 Ich habe lange daran herumprobiert, einen kompletten Strumpf wieder aufgeribbelt ( weil für Elefantenfüsse) und bin nun mit Passform und Aussehen zufrieden. Ich weiss, andere stricken an einem Abend ein ganzes Paar Socken, aber ich übe noch !


Um Ferse und Sohle haltbarer zu machen, habe ich dort alte Nähseide eingestrickt, die in Mengen aus der Nähmaschinensammelzeit meines Mannes, sozusagen als Nebenprodukt angefallen ist. Findet jetzt auch noch Verwendung.


 
Das andere Läppchen ist ein Probestück für einen Pullover aus Coburger Fuchs-Wolle. Und die ist wunderbar weich und strickt sich einfach toll und schnell...








Der Coburger-Füchslein-Pullover ist für meine Tochter gedacht, ich freu mich schon auf die Arbeit daran. Das Kind muss nur noch sagen, welches Muster sie möchte.

Beim Durchsehen meiner Blog-Leseliste musste ich feststellen, daß etliche meiner Lieblingsblogs eingestellt worden sind.


 Opfer von Twitter und Instagramm ?



 Schade.
 Deshalb habe ich beschlossen, einfach mal wieder die kleine Form bei meinen Posts zu beleben und öfter was zu schreiben.

musikalisch begleiten mich gerade diese hier : 



 Und die fernsehlose Zeit ( noch immer eine Neuigkeit für mich) entnabelt mich des Abends von der Glotze und wird mich sicher mal wieder öfter an die Nähmaschine bringen. Auch gut.




P.S. Die zweite Socke ist in Arbeit !

 

Freitag, 20. Januar 2017

Mittendrin



Im Januar, ... im Winter,.. . im Leben !
 Wer hat denn gesagt, daß dieses neue Jahr langsam und gemächlich beginnt. Sich rücksichtsoll einschaukelt und Fahrt aufnimmt.

 Nee, is nich ! 


2017 möchte organisiert werden, meine syrische Familie plant Schritte in Selbstständigkeit und Normalität, und manch sonstige, private Entwicklung ist mit Unruhe und Umstellung verbunden.
Und da viele Fäden bei mir zusammenlaufen, heißt das, weniger Zeit als erhofft, für textile Projekte und Veränderungen und Arbeiten am und im Haus.


 Um ehrlich zu sein, habe ich mich für den Moment von dem Gedanken verabschiedet, nach Auszug der Kinder mehr Zeit für meine Projekte zu haben.

  Zuviele soziale Aufgaben stehen für mich bereit und da diese Arbeit ein Teil meines Selbstverständnisses ist, werde ich mein Engagement hier auf jeden Fall weiterführen. 

 Außerdem hat sich unsere Tochter eine Pause vom anstrengenden Erwachsenenleben gegönnt und ist vorübergehend wieder in unser Haus gezogen. 

Eine Pause macht auch der gesunde Menschenverstand mit dem Erlass der Stallpflicht für Hausgeflügel, da angeblich eine Bedrohung des Menschen durch ein, nur für Geflügel gefährliches, Virus besteht.


 Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht und die Interessen der Massentierhaltung auf (Lebens) Kosten gesunder Tiere geschützt. Schon seit Tagen sitzt ein Post zu dem Thema sozusagen auf meiner Leitung.

 Das Thema ist sehr schwer zu greifen. Ich möchte es aber nicht komplett außer acht lassen, da es mich persönlich betrifft und ich die Machenschaften der Geflügelindustrie, die offenbar bis in hohe politische Ränge greifen, wirklich unerträglich finde.
 Wer sich informieren möchte, in diesem Video ist die ganze Situation kurz und dabei sehr verständlich erklärt.



Nichtsdestotrotz habe ich eine, schon länger getroffende Vereinbarung eingehalten und am vergangen Sonntag vier ausgediente Legehennen vom Verein " Rettet das Huhn" übernommen.


 Tags befindet sich die recht muntere Damencombo im Kükenstall, die Nacht verbringen sie wegen der kalten Witterung in einem geräumigen Hasenstall, der im Schuppen neben dem Heizkessel steht. 
Artgerecht geht anders, aber im Moment bleibt mir wegen der Sanktionen nichts anderes übrig.

Da heisst es, einfach durchhalten und die Geduld bewahren. (Sagen Sie das mal den Hühnern ).
  Gestern bin ich dann wenigstens ein Stündchen unterwegs gewesen und habe die wunderbare Winterlandschaft fotografiert,


in der Konzentration darauf alle anderen Gedanken abgeschaltet und mich am Licht und den grafischen Strukturen erfreut. Gut !



Und die kleine Quessant-Gruppe besucht, deren Wolle ich auch in diesem Jahr verarbeiten werde und die mich wie kleine, freche Gnome um ein paar Leckerchen angebettelt hat.


Und zum Schluss noch neue Musik.  


 Die ausgebildete Sängerin bringt mit ihrer emotional gelandenen Interpretation sogar schnöde Popsongs zum Leuchten und Eisblöcke zum Schmelzen,
 Es gibt bereits etliche Videos von ihr im Netz, die Liveaufnahmen sind von mitreißender Intensität.


 Unbedingt mal reinhören !!! Ich bin wirklich schwer begeistert. Steht absolut auf meiner Konzertwunschliste.

 Morgen gibts für mich mal den kleinen Nachtdienst für zwischendurch und in der kommenden Woche schließe ich die Adventsaktion ab.

 Thanks . Munter Bleiben !

Freitag, 1. Juli 2016

Gestreift und kariert. Oder : Landlast !

Mal wieder und immer wieder gern fällt die Inventur, die persönliche, in die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub,.
 

Und dieses Mal haben wir, schlauer geworden, uns alles, was möglich war, vom Hals und aus dem Kalender gehalten.

 Nur das Leben nicht, das interessiert sich nicht für Kalender. Es blökt, bellt, kräht und rennt Zäune um, wenn es ihm gefällt. Und sorgt für jede Menge Arbeit.


 So blickte mich gestern morgen das geschorene Skuddentier, friedlich widerkäuend und treuherzig aus dem Hühnergehege an, während Siggi, der Ziegenbock, sich am Hühnerfutter jeglicher Geschmacksrichtung gütlich tat. 


Untrügliches Zeichen dafür, daß eine dringende zäunige Intervention nötig ist und daß uns das Grün über den Kopf wächst.


Kurz gesagt : Nix mit easy going. 

Und auch hier stellen wir uns die Frage, und die ist wohl an berechtigt. Wieviel Arbeit möchten wir fürderhin mit Erhalt des Vivariums im Hause M verbringen. 
So schön und idyllisch das alles ist. 


Nach ehrenhafter Absolvierung der Aufzucht und Hege der eigenen Nachkommen gelüstet uns ein wenig nach persönlicher Freiheit, nach Schlendern statt Rennen, nach freier Wahl des Tuns in freien Zeiten. 

Und der Zahn der Zeit nagt nicht nur an den Zäunen und Brettern. Unsere Tiere sind alle mehr oder weniger im Rentenalter , meine kleine, treue Hühneroma befindet sich seit Tagen schon auf der separierten, eher palliativen Station. 


Auf der einen Seite Verlust und Reduktion, auf der anderen Seite das Ausgraben alter und neuer Leidenschaften und Hobbys. 

Konsens ist es auf jeden Fall, die Menge der Tiere, die auf unserem Hof zum Teil ihr Gnadenbrot finden, in kommenden Jahren nicht weiter zu erhöhen, was im Klartext bedeutet, keine neuen Tiere aufzunehmen, wenn die jetzigen das Zeitliche gesegnet haben  (wohlgemerkt eines natürlichen Todes...). 


Die Hühneromi ist jetzt  stolze 11 Jahre alt, ein biblisches Alter für ein Huhn....

Meine Hühneromi, wird wohl die Nächste sein.... schade. Ich mag sie sehr, dieses skurrile Wesen, das leise zwitschernd  ( Ja !) das Verstreichen ihrer Lebenszeit begleitet.

Hört sich deprimiert an ? 
Ist es aber nicht. Es ist nur wach und klar, die Veränderung in meinem Leben wirklich zu registrieren und hier auch als Chance zu empfinden.

Und um die Pathosecke jetzt mal zu beenden : Die Verarbeitung von Wolle jeglicher Couleur und Qualität reizt mich weiter ungemein. 


Mein freundlicher Schäfer hat mir in diesem Jahr Unmengen an Wolle von Blue Texel Schafen spendiert. Diese Wolle war mir bereits im ersten Spinnjahr auf die Karde geraten.


Sie hat mir damals schon sehr, sehr gut gefallen, besonders die rötlichen Spitzen an den dunkelbraunen, bis fast schwarzen Fasern.  Leider hat sich, gewaschen und kardiert zwar ein sehr schönes, aber homogenes Braun daraus entwickelt. 


In diesem Jahr habe ich die Traute gehabt, das Material naturbelassen,  also ungewaschen, ungekämmt und unkardiert aus der Flocke zu verspinnen. Die Toleranz meines Mannes hat der abendliche Schafsgeruch im Wohnzimmer ein wenig auf die Probe gestellt, ( ich habe aber wenigstens nicht geblökt ).


Das Ergebnis entschädigt jedoch für olfaktorische Unannehmlichkeiten. Es gefällt mir ausgesprochen gut, erhält es doch die sonnengeröteten Spitzen der Wolle und erzeugt ein lebendiges Bild.  Und nach der Wäsche ist die Wolle kuschelweich.... Gut.


Also. Erhaltet euch Eure sonnengeröteten Spitzen und lasst uns ein lebendiges Bild bieten.... Wie heisst es doch so richtig ?

  Das einzig Beständige ist die Veränderung.!