Freitag, 12. September 2014

Wir dampfen ab !

             
             Kleine Blogpause bis zum 22.9.
       
  Dann kann ich euch mit meinen Urlaubsfotos auf den Wecker fallen, was über die Bücher schreiben, die ich gelesen hab, und das eine oder andere fertige Werk zeigen.

Vielleicht hab ich aber auch nur Steine gesammelt.... 

 Lasst es Euch auf jeden Fall gut gehen und geniesst den Spätsommer 

Donnerstag, 11. September 2014

Nicht ohne mein Strickzeug....



Allen Ernstes habe ich überlegt, ob ich mein Spinnrad mit in den Urlaub nehme.

 Da es sich aber nur um eine Woche Dänemark handelt, habe ich von dem Vorhaben Abstand genommen. Ich hoffe, ich bekomme keine Entzugserscheinungen. 

 Das Positive am Wegfahren ist für mich auch, das man vorher alles mögliche erledigt, um eine wirklich "freie" Zeit zu haben. Das hat etwas Ordnendes und schafft Übersicht.

 So habe ich heute die, während der letzten 6 Wochen gesponnene Wolle, ordentlich und gegen Motten gesichert, weggepackt. Es ist doch eine ganze Menge, trotz Schultermaleschen, die deutlich nachgelasssen haben.


 Knapp 1000 Gramm Pommersche Rauhwollerwolle in hellgrau 
( superschön und weich), und 300 Gramm Milchschaf, eingefärbt mit Holunder.



Und etwa 600 Gramm naturweisse Moorschnuckenwolle  ( für ein Auftragswerk), hier schon mal eine Strickprobe. Sieht toll aus, ist aber nur was für Hardcore-Wollfans

So schön und romantisch die Aufbewahrung  in Körben auch ist. Ich bin dazu übergegangen, die Wolle in diesen handlichen Kartons aufzubewahren. Da mein Gatte reichlich Müsli vertilgt, das in eben diesen Behältnissen geliefert wird, habe ich eine ganze Menge von diesen Dingern zur Verfügung.

  

Beschriftet und übersichtlich aufbewahrt, kann ich bei Bedarf schnell das finden, was ich verarbeiten möchte.  Für die Ferien habe ich mir zwei unvollendete Werke mitgenommen.


 Am Strickpullover mit den Punkten fehlt nicht mehr viel, und die großen Granny-Squares sollen eine Decke werden.   Tatsächlich gibt es auch ein paar Bücher in meinem Koffer, den ich vor einiger Zeit auf dem Sperrmüll gefunden habe, und der so schön altmodisch daherkommt. 


Mal sehen, welche davon ungelesen wieder zurückkommen. 

 Alles in allem, ich freu mich. 
Ich hoffe, ich kann das noch : Urlaub !!!

Mittwoch, 10. September 2014

Wenn Eine eine Reise tut...



Vor allem, wenn sie seit 20 Jahren nicht mehr verreist ist.
 Dann gibt es allerhand zu tun. Und ich bin auch ein bisschen aufgeregt.

Deshalb hier nur ne kleine Musik, die neu entdeckt , mir gut gefällt.  


Sehr vielseitig der Künstler, und außerordentlich produktiv. Wundert mich, das er mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen ist.

Schöne Herbstmusik !

Samstag, 6. September 2014

Ambivalenz hoch drei oder : es ist mit enormen Wartezeiten zu rechnen



Nun ist unsere WG auf Zeit wieder beendet. Der Sohn, der einen Sommerjob am Heimatort abgerissen hat, ist abgereist in seine Studienstadt, und vieles geht mir durch den Kopf. 

Auch weil mir im Moment nicht so viel durch die Hände geht wie sonst. Vielleicht mal ganz gut.

 Erwachsene Kinder habe ich, in unterschiedlichen biografischen Phasen... der Älteste ist auf dem Weg in die eigene Familie, der Mittlere sucht noch seine neue Rolle und die Jüngste lebt  hier im Elternhaus sehr erwachsen und verantwortungsvoll schon das Paarleben.


Und wir ? Wir sind auf dem Weg in ein Zweierleben, der Mann fährt wieder Motorrad, wenn auch nur selten und nur ein kleines. Morgens gibt es Kaffee ans Bett, inclusive Lieblingstasse.


Und ich hege den Gedanken, mich endlich mit lang aufgeschobenen Dingen zu beschäftigen. Soweit, so gut.  

 Als unsere Kinder klein waren, dachte ich, wenn sie ausgezogen sind von zu Hause, dann sind sie fort aus elterlicher Sorge. Dachte !!! ich. Aber denken ist bekanntlich nicht alles.
Eine, oder sagen wir mal 3 Teile meines Herzens sind immer draußen, bei den Kindern, die immer meine  "Kinder" bleiben werden.  Gut ist es zu wissen, das sie sich in liebenden Händen befinden, schön wenn der Umgang miteinander so ist, wie man es wünscht.


 Es erleichtert das Hineinwachsen in die neue " Elternrolle". , die immer auf der Hut, nicht Fleisch, noch Fisch ist.   Besonders dann, wenn der Auszug aus dem Elternhaus nicht mal ein Jahr her ist.

Das ist dann so, wie die Reste des Baumhauses, das unerreichbar hoch, vom Sohn, der da schon in der Pubertät war, zusammengezimmert worden ist, und das Ende der Kindheit eingeläutet hat.  Alle wussten, das es nie mehr fertig werden wird. Wir sind tausend Tode gestorben, wenn er daran baute, in 10 Metern Höhe. Es kann auch niemand abbauen. 

Das wird der Wind, die Zeit, der Baum machen. Und es wird dauern.


Ambivalenz hoch drei. 

Oder : es ist mit enormen Wartezeiten zu rechnen.....  


Ende der nächsten Woche fahren wir in Urlaub. Die erste Urlaubsreise seit 20 Jahren. Und die erste Urlaubsreise überhaupt ohne Kinder, denn als wir uns kennenlernten, gab es schon meinen ältesten Sohn.

  Eine Kammer ist ja noch übrig. Vom Herzen.