Freitag, 17. April 2015

Altes Gänseli

Im letzten Jahr habe ich den größten Vogel meiner bisherigen
 " Flügeltiergeschichte " aufgenommen.

Die riesige Pommerngans hat den Winter gut überstanden und ist sogar recht zahm geworden. Sie lässt sich am Kopf kraulen und setzt sich dazu genüsslich hin.


Das Gänseli war von seinen vorherigen Haltern einfach zurückgelassen worden, hat auf dem verlassenen Grundstück dort mit Hilfe einer tierlieben Nachbarin überlebt, und wohnt seit Oktober bei uns.


Ja, ein wenig ist sie schon die Herrscherin auf dem Hof.



Die Morgentoilette der Madame ist recht eindrucksvoll und zeigt erst recht, 



wie imposant so eine Pommerngans sein kann. 



Sie ist alt, unserer Gänseli, wie alt genau, wissen wir nicht. Aber sie hat noch jede Menge Spaß am Leben und legt alle paar Tage mal ein riesiges und sehr hartschaliges Ei .



Ich wünsche dem Gänseli auf jeden Fall erstmal noch einen schönen Sommer und trage gleich nochmal eine Schale eingeweichtes Brot zu ihr und den anderen Federtieren....

( Gruß an Frau K. aus S. und an Claudia, die vorherige Hüterin der Gans )

Donnerstag, 16. April 2015

Tochter-Mutter-Kolleginnen Event

Ich war aus... zum Rudelsingen. Das hört sich doof an, ist es aber nicht.

Wie sagt doch die ältere Dame in dem Video so nett : " Wir sind mit unserer ganzen Turngruppe hier ". Nun die wars nicht ( habe ich eine Turngruppe ?), aber die Tochter und Lieblingkollegin.   

Vorfreude ? Ja ! Jedoch Erwartungen gedämpft.  Die ersten 2 Lieder eher verhalten mitgesungen, aber dann war es eine Riesenschau und hat richtig, richtig Laune gemacht.

    
die Stimmung gibt das Video ab 2.20 am Besten wieder, für die Ungeduldigen !

600 Leute im ausverkauften Pavillion in Hannover, ein toller Abend !

 Und das nächste Mal dann mit der ganzen Turngruppe.
Singen eben, so gut wie jeder kann !

Dienstag, 14. April 2015

Rosie, das Bänkchen


Obwohl ich mich heute am ersten Tag mit Tag nach den 3 Nachtdiensten wiederfinde, konnte ich mich nach anfänglicher Unentschlossenheit wieder gut in meinen Haus-Garten und sonstigen Plänen einsortieren.
Abgesehen mal vom Ansehen der Frühlingsblümchen und vom Freuen über die Gemüsepflanzen, die im Gewächshaus jetzt sehr munter gedeihen. Das geht sowieso immer.

Erstmal ein bisschen am Rad gedreht, die gestern fertig gesponnene schwarze Milchschafwolle verzwirnt und anschließend gleich gewaschen... ein herrliches Vergnügen. 


Wie schön, wenn die Wolle sich beim Trocknen dann aufflufft und außerdem so wunderbar nach Schaf riecht... 


Dann Garten : Dazu gehören ja auch ein paar nette Gartenmöbel. Unsere alten Herrschaften könnten eine Kur gebrauchen und ein wenig Farbe und Gemütlichkeit einziehen lassen.


 Oberstes Gebot ! Es wird nichts gekauft. Moden hin oder her , ... schickes Anthrazitgrau oder tolle Stoffmuster ? Ist nicht. Ich nehm was ich hab, und das ist nicht wenig.


Eine Riesenmenge fester Dekostoff von Ikea ( noch zu DM-Zeiten erstanden) wird alle alten Polster mit einem neuen Bezug zieren. Und die vorhandene Farbe habe ich auf Brauchbarkeit durchgesehen, und gleich mal ein paar Farbproben gemacht.  


Das Grün wird dann wohl dasjenige welches.
Was mich allerdings beim Kauf der rosa Acylfarbe geritten hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. 

Plane ich etwa ein heimliches Prinzessinnenzimmer ? Brauchte ich eine rosa Brille ? Zwei große Eimer sind von der Farbe vorhanden, die sich " autumn leaf "
nennt. Naja, wohl eher Schweinchenrosa.

Die Farbe wird es jedenfalls nicht, um die im letzten Jahr geschenkt bekommene Gartengarnitur zu verschönern. 

Oder doch ? 

  P.S. Einige Stunden später !


 Nach eingehender Beratung mit meiner Tochter waren wir einstimmig der Meinung : Grün kann jeder ! Versuchen wir es mit rosa. 


Und was soll ich sagen.. ich finds toll. Der erste Anstrich sitzt, morgen wird das ganze nochmal angeschliffen und ein 2. Mal lackiert und am Wochenende können wir es uns auf dem rosa Traum gemütlich machen.



Vielleicht sogar schon mit Polster..... 

P.S. ..... Oh rosie, don´t you do that to the boys

 

Samstag, 11. April 2015

Die Wüste lebt


Während wir, ( die NordlanderfahrerInnen und Abiturschreibenden ),


 und ich seit Wochen nebenberuflich damit beschäftigt sind, den Garten zu neuem Leben zu erwecken, mühen sich die vier-und zweibeinigen Befiederten und Bepelzten redlich um das Gegenteil.


Darum, möglichst jedes Hälmchen und auch die zartesten Keimlinge entweder aufzuessen, herauszuscharren oder beim Spiel umzuwalzen.


Nicht gerade zur Erheiterung der tierischen Bewohner sind daher Separierungsmaßnahmen vonnöten, die allerdings öfter mal zu ungeahnten, neuen Möglichkeiten führen.

Diese friedliche Krähe wohnt seit Jahren im Hühnergehege und ist schlau genug, das Gastrecht nicht durch unverschämtes Verhalten zu gefährden.
Wenn die Körnerwerfer zum Beispiel abgelenkt durch ungewöhnliche " Hühner", vergessen, die Futterklappe wieder zuzumachen. 


Diese freche und verhältnismäßig schlaue Huhn stammt ebenfalls aus einer Hühnerrettung vom letzten Jahr, es hat sich prächtig erholt und ist eine der Anführerinnen der gefiederten Bande geworden. 

Und dieser Hund stellt " das einsame, verlassene Tier " dar, das auch seit Tagen nichts zu essen bekommen hat. Hunde können derart leidend gucken, auch wenn sie nur 5 Minuten allein drin bleiben müssen, das es  fast riskant ist, dieses Foto zu veröffentlichen
( Anzeige ? Tierschutzverein ?)

Danke ! Dem Hund gehts gut !

Die braunen Hühnchen aus der letzten Hühnerrrettung sind zwar immer noch etwas zerrupft , hat sich doch an ihren Gesundungsprozess direkt die jahreszeitliche Mauser angeschlossen. 


Aber sie sind agil und immer guter Laune, sind mittlerweile in der Hühnertruppe integriert und ständig auf Abenteuer aus.


Da benötigen unsere Gemüsenpflanzen-Nachzuchten im Moment deutlich mehr Schutz. In den ersten Wochen haben wir die zarten Pflanzen nach dem Lichtbad unter Glas jeden Abend ins Haus zurückgetragen, weil es im ungeheizten Gewächshaus,( wir sind absolute Neulinge), zu kalt erschien. 


Gestern allerdings haben wir die Tür des Glashäuschens tagsüber schon auflassen können und mussten die Pflanzen, die dort jetzt auch übernachten dürfen, sogar beschatten, damit sie nicht verbrennen.


Das Ganze läuft zwar noch sehr nach der Methode " Versuch und Irrtum " ab, aber ein Großteil der Pflänzchen hat sich gut entwickelt, und bis die Nordlandfahrer dann im Spätsommer abreisen,


  (hier bei einer Kostümprobe) wird sich das Ganze in eine grüne Hölle verwandelt haben.  Hoffentlich !

  Ich freue mich sehr darüber, das langsam sichtbar wird : Unsere Bemühungen den Garten zu gestalten und neu zu beleben, zeigen erste Erfolge...

Ich habe jetzt noch 2 Nachtdienste, dann kann ich auch wieder ins Beet.  


Pfürti !