Mittwoch, 25. März 2015

Über Alles

Leben ist kostbar.


Leben ist zerbrechlich.

Mein Mitgefühl gilt allen, die ihren Himmel verloren haben.

Überall.

Montag, 23. März 2015

Wenzel in Salzwedel oder: Aktuell


sind wir am vergangenen Wochenende hängengeblieben.


In Salzwedel, dem Veranstaltungsort des Wenzel-Konzertes, das wir besuchten und um das wir, schon lange vorgemerkt, ein freies Wochende drapiert hatten. 

Geplant war, anschließend die Weiterreise ins gepflegte, historische Hitzacker und die Besichtigung der wirklich wunderschönen Rundlingsdörfer im Wendland.


  
Aber, wie das Leben so spielt... Salzwedel hatte mich am Abend vor dem Konzert mit seinen Häusern und Ruinen, dem Blick auf Verfallendes und gerade noch so Gerettetes schon so sehr eingefangen, das wir das Programm geändert haben, und ich am Sonntag in dieser Stadt mit Kamera unterwegs war. 
Und das sicher nicht das letzte Mal.




Das Konzert selbst entpuppte sich als Glücksgriff, ist doch Wenzel in Salzwedel Stammgast und der Auftritt eher eine Familienfeier im guten Sinne. 

Da hätte ich auch auf Gartenlatschen hingehen können. Und sie haben sich nicht lumpen lassen, die Musikanten. Haben gespielt bis halb eins.....
Die Musik von Wenzel begleitet mich schon bald 10 Jahre und wer mich kennt, kommt über kurz oder lang nicht daran vorbei.
 Entdeckt per Zufall, als ich in den Teenagerjahren des Sohnes im Netz mal nach irgendeiner Gruftmucke recherchiert habe, sind Texte, Stimme, Musikalität des Sängers und Literaten in meiner Seele hängengeblieben.

Nicht alle Stücke natürlich, aber einige Lieder entsprechen mir so sehr, daß ich geradezu hineinkriechen könnte, um mich darin zu Hause zu fühlen.
Ja, so ists 


Der Korrektheit und Vollständigeit halber ; dieser Text ist von Henriette Hain, eine von Wenzels gelungenen Gedichtvertonungen, aber: dieser Mann singt nichts, wofür oder wogegen nicht sein ( linkes )Herz schlägt !

 Das Liedgut von Wenzel scheint mir schier unendlich, die Produktivität des 
 bald  60 jährigen ungebrochen und obwohl ich einige CDs der Gruppe besitze, kannte ich etliche Stücke nicht, die auf dem Konzert geboten wurden.  Ein Grund, da auf jeden Fall nochmal genauer hinzuhören.


Genauer hinhören möchte ich bei Gelegenheit auch noch mal auf die Töne der Stadt Salzwedel.


Wunderschöne Fachwerkhäuser, gefühlt die Hälfte leerstehend, Verfall in jeglichem Stadium, die Stimmung der Stadt, nicht gerade problemlos. 


Gebrochen, und gerade in der Nacht ungemein reizvoll, so sehr, daß ich am liebsten das gemütliche Pensionsbett verlassen hätte, um des nächtens zu fotografieren.



 

Und seltene Glücksfälle, in denen Motive und Situationen zusammenfinden, ein neues Bild ergeben. Genauso wie das ganze Wochenende.



Wenzel in Salzwedel ?  Ich komme wieder !!!

Samstag, 21. März 2015

Ich bin dann mal weg

.... im Wendland. Rundlingsdörfer angucken und.....

immer wieder, diesem Herrn und seiner Band zuhören !


  See you Montag.

Donnerstag, 19. März 2015

V.I.P.

 Very important Pflanze, oder auch very important (P)Frühling


Einen Tag nach Dienstende Nachtdienst bin ich heute hier wie ebensolcher herumgesprungen. Überall ist was zu tun. 


Die Wollnester habe ich aufgehängt, denn der Meisenmann sucht eine Meisenfrau und ein Häuschen für seine Familiengründung.


Die Zwerghühnis dürfen wieder in den Garten, denn  nach der Umsiedlung der geretteten Hennen ins große Gehege, können die Kleinen wieder in den Außenstall. 


 Leider werden meine alten Zwerginnen von den großen Hühnern gemobbt und vom Hahn bedrängt. Und die Kleinen machen im Garten nichts kaputt, haben sich nach wenigen Tagen entspannt. 

10 Jahre als ist das winzige Hühnchen und wenn sie sich wohl fühlt, trällert sie leise vor sich hin
 Die kleine Hühneroma putzt sich und singt ihre Lieder und die Gruppe ist sofort wieder zutraulich geworden.

 Den geretteten Hühnern geht es auch gut, bis auf eines, das ist leider einfach gestorben. War am Morgen frisch und munter und ist einfach ohne Vorzeichen tot umgefallen...

Unsere Tomaten, Zucchini-Rauke-Kräuter-Paprika-Geburtsstation wächst weiter. Mit Ausnahme der Paprika, die wollen gar nicht. Mittlerweile weiß ich schon nicht mehr wohin mit den ganzen Pflänzchen, denn wir verfügen ja nicht über Gemüsefelder. Die überzähligen Pflanzen werden dann an liebe Mitgärtner weitergegeben.


 Probehalber habe ich heute mal zwei Kaffeesäcke in der Waschmaschine gewaschen. Es hieß, sie wären nicht waschbar, das würde die Verwendungsmöglichkeiten sehr einschränken. Ich möchte daraus Gartensitzpolster nähen und vielleicht auch eine robuste Einkaufstasche. 

Ich würd mal sagen : Jeden Tag waschen würden sie übel nehmen, aber 1 oder 2 mal im Jahr vorsichtig ohne Schleudergang, ist durchaus möglich. Der Schriftzug verblasst zwar etwas, aber das finde ich nicht so schlimm. 


 Vielen Dank hier noch an die liebe Birgit für ein weiteres nettes Päckchen mit handgemachter Seife,  genveränderungsfreiem und samenfestem Saatgut der Initiative Bantam-Mais. 

Maissamen und noch zwei weitere Gemüsesamen fanden sich darin. 

Ja, Monsanto da kuckste , kannste Deine Gensamen einpacken !
 Wie immer, gilt auch hier: Etwas zu tun ist besser als gar nichts zu machen. Auf jeden Fall eine informative Seite.

So, das nur mal in Kürze... haha !
 Irgendwie überschlägt sich gerade der Frühling, aber das gehört wohl dazu.