Montag, 18. Februar 2019

Dritte Nacht


Es geht doch nichts über das Gefühl, den Arbeitsturn geschafft zu haben. Immer wieder, und dieses Mal besonders durch das kleine Quentchen adjuvante Vitamintherapie, sprich, zum letzten Dienst ist die Kamera mitgefahren.



Zwecks Ablichtung einiger Unterwegsbilder. 

... und das ist dann der Lohn am Morgen.


"Es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind."  Francis Bacon

Samstag, 16. Februar 2019

Gern mal

fahre ich mit dem Hunde an der Grüngutstelle vorbei. Auch dort gibt's manchmal was zu retten.

 
Vor drei Tagen durfte die Primel mit. Und sie macht ihrem Namen alle Ehre, sie erholt sich prima.
Ist schon sowas wie Frühling in der Luft, auch wenn ich mitten im Nachtdienst bin.



Euch Allen ein schönes Wochenende, hoffentlich ohne Nachtdienst, aber vielleicht mit Primel !


Montag, 11. Februar 2019

Wuthering heights


Vermessen wäre, zu behaupten, es wäre ein Hobby des Hundes, Feldscheunen zu fotografieren. Der Hund kann auch Wind nicht leiden. Er macht ihn wuschig und verstärkt erheblich sein ADHS . Reagiert der Hund bei Windstille schon nicht unbedingt auf meine Kommandos, bei starkem Wind oder gar Sturm hört er nicht für fünf Pfennig.
Zu sehr trägt das wilde Lüftchen die Gerüche heran von allem was da kreucht und fleucht. 



Heut allerdings wollte ich das harte und kalte Mittagslicht nutzen um genau das zu tun, Feldscheunen zu fotografieren, und dabei den Muft ausführen ( das geht nur per Fahrrad, denn zu Fuß käme ich mit dem Tempo des Jägers nicht mit.)..  einmal die Woche kann man sich den Luxus erlauben eine Stunde zusätzlich übers Feld zu daddeln und ein kleines Abenteuer zu erleben.


Da der Hund eher abhanden gekommen wäre, als brav sitzen zu bleiben oder gar sich abzulegen, blieb mir nichts anderes übrig, als den Herrn während des Fotografierens anzuleinen. Die Kamera ist schließlich auch nicht ganz billig gewesen und auf alle meine Lieben gleichzeitig aufpassen, das geht nun irgendwie nicht.


So bekam ich dann doch noch meine Fotos. die eines ein unzufriedenen Hundes, der leise nölend auf mich warten musste ( drei Wetter -Taft, die Frisur hält) , Fotos von Feldscheunen und von einem kalt strahlenden Himmel.


Erst einmal eingelassen auf das Tosen und das blendende Licht, fand ich tolle Motive, die ich dann vielleicht doch nochmal ohne jammernden Hund aufsuchen werde.



Der hat dann am Schluss auch noch seinen Spaß gehabt und durfte ordentlich rennen. Und das ist ja schließlich auch ein Zweck der täglichen Runden.


Lauf ! Heathcliff !!!





Sonntag, 10. Februar 2019

Februar


Ein paar Mal war ich schon versucht, mal wieder über den Februar zu jammern, bis ich festgestellt habe, daß es mit in diesem Jahr, in diesem Februar, ausnehmend gut geht.

 Für Februar, der sonst immer ein ekliger und dämmeriger Monat für mich war.


Ich bin produktiv und guter Laune, sortiere weiter konstant und fröhlich meine Habschaften und habe fast jeden Tag das Gefühl, mein persönliches Ziel erreicht zu haben.


 Das vergangene Jahr 2018 hat mir Lasten von den Schultern genommen, von denen ich gar nicht gewusst hatte, wie schwer sie wiegen. Vielleicht schreibe ich mal etwas darüber, aber keine Angst, niemand ist gestorben und wir sind auch noch beisammen, der Mann und ich.


Wahrscheinlich geht es mir deshalb so viel leichter und ich kann mich um meine Vorhaben und Pläne kümmern. Gestern war ich mal wieder , nach langer Zeit, bei einer Haushaltsauflösung, weil ich eine Kommode kaufen wollte und auch aus Neugier, weil ich das Stöbern doch immer noch mag. 

Ein ganzes Haus, zurückgelassen vom über 90jährigen Besitzer, wurde geräumt. Wir kamen recht spät dazu und so lag all das Wohlgefügte schon in Schutt und Asche.


Mit den Kommoden und jeder Menge schöner, alter Einkochgläser sind wir wieder abgezogen... nur diese Schachtel habe ich an Unnötigem mitgenommen, einfach weil ich sie so skurril und rührend fand.

Ihr Vogel wird sich freuen !


Für meine Tochter habe ich ein Nadelbuch genäht, die Idee dazu stammt von hier. Eigentlich habe ich nicht so viel übrig für Verspieltes, aber diese Idee fand ich zu süß. Und die Seite von Ann Wood gefällt mir auch sehr.


Das Werk ist gut angekommen bei meiner Tochter, die vor kurzem das Sticken für sich entdeckt hat und die in der kommenden Woche ihr Schwesternexamen ablegen wird.


 Und da ist mein kleines, kariertes Herz schon sehr stolz.