Freitag, 30. Juli 2021

Kinders, seid ihr...


 ....groß geworden. An der Schwelle zum August melde ich mich nun endlich mal aus meiner,

 ( ungeplanten), aber nicht weiter bedrohlichen Blogpause zurück. 

Wir hatten einfach ein paar Tage Anderes zu tun, haben ein wenig Urlaub gemacht und waren mehr im Fassbaren, denn im Virtuellen unterwegs. Kann man auch mal machen. 

Die Hühnerkinder sind mittlerweile Teenager geworden, alle fünf sind munter, lebhaft und ziehen fröhlich mit ihren Müttern durch den Garten ( auch durch den des Nachbarn ).


Ganz langsam lockert sich der Familienzusammenhalt, integriert ist ein weiteres erwachsenes Huhn, die fluffige Püschel. 

Insgesamt ist das Experiment sehr positiv verlaufen : Drei Hennen sind erfolgreich entbrütet ( Püschel auch !), fünf Hennen bleibt das Schicksal eines erbärmlichen Vegetierens in einer Legebatterie erspart und ich habe gesunden, gut sozialisierten Hennennachwuchs. 

Im August und auch heute schon spürbar, kündigt sich die wunderbare Spätsommerzeit an. Für mich die produktivste Zeit im Jahr. In den vergangenen Jahren ist diese schöne Jahreszeit leider ein paar mal vom Leben hart überschattet worden, sodass ich mich jetzt besonders freue, in diesem Jahr die volle Kraft zur Verfügung zu haben.

In Sachen Privates, Berufsarbeit und freiwillige Sozialarbeit habe ich eine neue Balance gefunden. Aber ich kann Euch sagen : Weniger ist es nicht geworden. Und genau das finde ich gut. 

Heute gehe ich für drei Nächte in den Dienst, zur Zeit befinden wir uns wieder im "Normalbetrieb".  Das heißt, die komfortable " Corona" Besetzung ist dem üblichen Notstand gewichen. Allerdings unter Einhaltung von mehr oder weniger sinnvollen Regeln.

Ich frage mich, zusammen mit einem Großteil meines ,(überwiegend genesenem oder geimpften ) privaten und beruflichen Umfeldes, wann wir uns wieder ungehindert durchs Leben bewegen können. Und ich bin ziemlich genervt vom Schwebezustand der offiziellen Verlautbarungen, die eher dem politischen (Wahl) kalkül als irgendwelchen medizinischen Notwendigkeiten folgen.

Wir werden es sehen, da hilft nur, die Geduld zu bewahren..


Freitag, 16. Juli 2021

Fortsetzung folgt

 Mit einem weiteren Aufräumtag mit integriertem Gerümpelabfahren habe ich den gestrigen Tag erfolgreich zugebracht.

Ein Teil des Dachbodens ist durchgeräumt und übersichtlich. Nun werde ich eine kleine Sortierpause machen, denn wir haben zusammen ein paar freie Tage.

Ich denke, diese Aufräumwut wird letztlich durch meinen Rentenbeginn  ausgelöst, außerdem haben wir direkt in der Nachbarschaft gerade erlebt, wie es ausgeht, wenn Menschen ihre Dinge krankheits- oder altersbedingt nicht mehr selbst räumen können. Keine schöne Situation. Deshalb trage ich meinen Krempel lieber selbst aus dem Haus, solange ich dazu fit genug bin. 

Und es macht Spaß und ist im Moment  bestimmend. Es schafft Platz und bringt Energie und Motivation, ich bin gespannt, wie weit der Prozess noch gehen wird...

Ganz schockiert bin ich über das Ausmaß der Unwetterkatstrophe in Teilen des Landes. Ich hätte nie gedacht, daß eine solche apokalyptische Situation in unseren gemäßigten Zonen entstehen könnte. Geirrt !

Donnerstag, 15. Juli 2021

Na endlich !


 Die Leinenpflicht für den Hund ist vorbei. Nun kann ich wieder mit meinem richtigen Fahrrad fahren und kann das Hunderad für ein dreiviertel Jahr ins Ruhelager schicken. 

Zur Erklärung : Wenn ich den Hund an der Leine halten muss, benutze ich ein Fahrrad mit einem niedrigen Rahmen, denn der Bursche ist immer noch voller Energie und weicht des öfteren mal von der Spur ab, wenn Ihr wisst, was ich meine. Er ist zwar gut erzogen, folgt aber gerne seinen Impulsen.

hier ein Jugendfoto 


  Außerdem gehts heute munter weiter mit entrümpeln... ja, so kann man das mittlerweile nennen. Mehr und mehr Kram verlässt das Haus. Es erleichtert mich, denn ich weiß, daß ich mit damit nie wieder herumärgern muss. Ich freue mich schon sehr auf die neue Übersicht.


Mittwoch, 14. Juli 2021

Karma oder was ?

Mein gestriger Zahnarzttermin fiel zum zweiten Mal, sagen wir mal, frustran aus. 

Als ich mit betäubter Schnauze da saß und der zu ersetzende Zahn ausgemessen werden sollte ( alles modern !) , ist die dafür vorgesehene Kamera in Streik getreten.

Da konnte ich mit meiner betäubten Gesichtshälfte wieder nach Hause fahren. Zweimal das gleiche Dilemma, ist schon ein blödes Brett.

Nunja...quasi als Ausgleich, bekam ich von einer Bekannten, die vor der Praxis zufälligerweise ihren Schmuckstand aufgebaut hatte, einen  wunderschönen Armeif geschenkt. Er ist aus einer silbernen Zuckerzange gefertigt und , obwohl ich kein Schmucktyp bin, dieses Stück gefällt mir. 

 Und das mir, wo ich doch seit 10 Tagen eine zuckerfreie ( naja, arme ) Lebensweise erprobe. Bei Gelegenheit werde ich darüber berichten...