Montag, 25. Mai 2026

Gestern hinterm Mond, Teil 2


Mittelbare Folge der 10 Tage ohne Internet: Da wichtige, aber nervige Kleinigkeiten erledigt sind, hatte ich Zeit, mein schnuckeliges und wirklich winziges Gartenhaus aufzuräumen und zu putzen. Vor ein paar Jahren war es mir zugefallen, weil uns ein bis dato verpachteter Grundstücksteil zurückgegeben wurde. 

Baulich noch immer ok, hat das Haus im letzten Jahr brach gelegen, dabei ist es einer meiner , wenn nicht der allerliebste Rückzugsort. Keine 50 Meter vom Haus entfernt, aber ab von allem weltlichen. Sozusagen hinterm Mond. Daneben der Gemüsegarten, in dem ich dieses Jahr tatsächlich etwas gebacken bekomme. 

Als ich vorgestern begann, Spinnweben und Staub zu entfernen, überzählige Deko zu entsorgen und das Hüttchen gründlich zu putzen, hatte ich nur eine Stunde arbeiten wollen. Dann hat es mir aber so einen Spaß gemacht, zur Musik der alten CD s, die dort liegen geblieben sind, weiterzumachen, dass an zwei Nachmittagen ein bewohnbarer Raum wiedererstanden ist.


Ein altes Bauernbett, mit 1,40 m Breite genug Platz für zwei kurze Menschen ( nicht größer als 1,80 ), eine geschenkte Kommode und, hinter Vorhängen, ein wenig Platz für Gartenzubehör. Mehr passt nicht rein, in den kleinen Raum, muss aber auch nicht.

Den Fliegenvorhang habe ich im vergangenen Jahr schon genäht, aber jetzt erst aufgehängt. Die Polster fürs ( gefundene ) Korbgestühl müssen noch ein bisschen warten, sind aber in Arbeit. Zur Beschattung werde ich noch ( vorerst ) zwei Vorhänge an der kleinen Veranda anbringen. Längerfristig soll ein kleiner Baum die Hütte ein wenig beschatten.

Am Abend war ich so zufrieden und glücklich...


Das hellbraune Huhn aus einem der letzten Posts hat inzwischen einen Namen bekommen, sie heißt jetzt Ida. Das ist schon etwas Besonderes, eigentlich haben meine Hühner keine Namen, aber Ida ist zahm, kommt auf Zuruf, frisst aus der Hand , und …... sie hat Ihre Schwester Hedvig angelernt, den Zaun zu überwinden und ÜBERALL herumzulaufen.

Kommt mich besuchen. Das ist das jetzt so. Nett. 


 

Wiedergefunden, aber nie ganz vergessen. Sehr, sehr gern würde ich diese Gruppe mal live sehen.

 

Treten nur in der Schweiz auf, chronisch ausverkauft. Soll ich es wagen ? Mit dem Nachtzug nach Zürich ? Wäre ein schönes Abenteuer.....


 

Donnerstag, 21. Mai 2026

Damals hinterm Mond


oder : Abgetaucht !

10 Tage hatten wir kein Internet. Also das halbe Dorf nicht.

Bedenklich, welche Auswirkungen dieser Umstand auf mich hatte. Am ersten Tag war ich relativ aufgeschmissen, hatte ein echtes Beschäftigungsdefizit. Dann zwei Tage Entzugserscheinungen ( ha! Dopaminmangel vom Feinsten ), dann war Ruhe.

Im Kopf. 

Ein bisschen geschockt war ich darüber schon. Ich bin keine 15 mehr, ich hänge nicht ständig am Handy und ich mag das Internet. Ich schätze es als Informationsquelle, hab unfassbar viel dadurch gelernt, offenbar ist es insgesamt aber doch ein Happen zuviel an Information. Und ja, das hat Suchtstrukturen ! 

Ich habe ein paar Halden abgearbeitet, am Abend die eine oder andere alte DVD geschaut. Zwei wichtige Amtsbriefe mit Tricks und außerhalb kopierten Unterlagen geschrieben. Meine CD s wiederentdeckt und war insgesamt recht produktiv.

Und bitte, so kann das gerne weitergehen. Seit heute läuft die Verbindung wieder und ich muss feststellen, ich hab nichts verpasst. Weder habe ich mir den irren Präsidenten von Amerika ansehen müssen, noch Medizinpodcasts gehört. Musik gab es vom CD-Spieler.

Abgetaucht war ich aber vorher schon. Die nette Mail einer Leserin hat mich erreicht, die sich eher traurig über mein, nun schon wieder wochenlanges, Schweigen hier äußerte und mit neu erwachter Offenheit und Motivation hätte ich gern gleich etwas geschrieben. 

Ging ja nicht und über Handy zu posten, das ist wirklich nicht mein Ding.  

Danke für den Anstoß, liebe Elisabeth.  

Ja, ich habe viel zu tun, unser großes Grundstück samt Tieren fordert viele Arbeitsstunden. Da werd ich mich mal daran erinnern, nicht so viel Zeit vor der Kiste zu verdaddeln und wieder mit dem Schreiben anfangen .

Ich hoffe, daß mir das gelingt. 

Und ganz bestimmt werde ich nicht weniger Musik hören. Hörst Du hier !

 



Sonntag, 29. März 2026

Pause, unfreiwillig

 Gut, der grippale Infekt war so gut wie weg. Richtig geschont hatte ich mich nicht, und nach ein, zwei anstrengenden Tagen, ( das ist jetzt hier wirklich Luxusgeheul ), hat mich nochmal die Schnupfenkeule erwischt. Gut, daß es noch immer kalt und naß draußen ist, sonst wär es doppelt ärgerlich. Genug nun, noch ein paar Tage Nachschlag, dann solls wohl wieder gehen.

Vorgestern war Arbeitseinsatz Sohn. Die Hühnerzäune sind in die Jahre gekommen ( wer ist das nicht), und so hat mein Sohn mit vorhandenem Material erst einmal eine Barriere zum Gemüsegarten errichtet. 

Da gibt es nämlich dieses eine Huhn, noch ziemlich neu hier auf dem Hof, und diese hübsche Henne hat ein paar Gehirnzellen mehr als die anderen in ihrem kleinen Hühnerschädel. Überall ist sie durchgeschlüpft, sieht natürlich phantastisch aus, gut ernährt und viel Bewegung, das macht was aus. 

Ratschläge, der Dame die Flügel zu stutzen, habe ich ausgeschlagen. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder der schlau und agil ist, mit Körperverletzung bestraft wird.  Die heutige Kontrolle zeigte, es hat gewirkt : Die Henne ist IM Gehege. Es mag viellecht unerheblich erscheinen, abr es kann schon nerven, wenn eine einzelne Gackerliese den gesamten frisch aufgegangenen Salat vernichtet. Das hätten wir !

die Hühnerschwester, etwas dunkler und nicht ganz so schlau 

Die Fotos stammen noch aus dem Winter, nicht mal Schnee hat ihnen etwas ausgemacht. Ich habe sie im vergangen Herbst mit ihrer Schwester zusammen bei einer Familie gekauft, die doch lieber eine Katze haben wollte.  

Ein Liedchen ?  Am vergangenen Montag waren wir im Betterov-Konzert. Mit Grippekopf !  Das Konzert war wirklich hörens- und sehenswert. Siehe oben " Grippeschonung".


 

 

Freitag, 20. März 2026

Zwischenpost

 Da ich meinen Konzertpost nicht einfach so hinhuddeln möchte, vorerst ein kurzer Zwischenblick auf den Moment. 

 Gesät : Bereits etliche junge Gemüse sind in Zimmer und Gewächshaus gekeimt und wachsen größtenteils froh vor sich hin. Die Beete warten auf den Auszug der Pflanzen und ich warte auf ein paar trockene , sonnige Tage. Kriegen ja einen Schock die Dinglein. 

 Hier... die Erbsen.  

Gerettet : Zwei tolle Kinderstühle aus einem Container. Wer weiß, vielleicht wird in unserer Familie bald mal wieder ein Kinderzimmer eingerichtet. Die beiden Klassiker brauchen etwas Zuwendung in Form von Leim, sind aber robust und gut erhalten, obwohl sie sicher schon etliche Generationen Kindergartenkinder überstanden haben. 

Gelernt : bisschen Dänisch. Erhöht die Vorfreude auf den September ( unsere Dänemarkwoche)  . Nach einigen Versuchen mit YouTube Videos, bin ich jetzt bei der App Duolingo gelandet. Scheint zu funktionieren. Wir werden sehen. Undskyld !

Eingefangen : einen grippalen Infekt, passt mir nicht in den Kram, ist aber leider so. Ich werde das Beste draus machen und ein wenig die Füße stillhalten.  Von den Händen hat keiner gesprochen.!

Gehört :  Und es scheint, als ob ein großer Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Ein Konzert von Jacob Collier besuchen, yeah !!!


 P.S. Ja es hat geklappt. Ich habe eine Karte ergattert. Die näheren Umstände ?    ... reden wir nicht davon.