In der Nacht kam tatsächlich der Schneesturm, das Heulen des Windes hat mich bis in den Schlaf verfolgt, Vor alle Türritzen hatte ich am Abend noch alte Decken gelegt, denn hier ist nicht alles ganz dicht. Am Morgen hat der Mann die Tiere in den Ställen versorgt, denn sie haben sich geweigert, in den Schnee zu gehen, nicht mal unter das Vordach.
Sehr ungewöhnlich für unsere Breitengegrade. Tatsächlich habe ich auch den kleinen Grippeinfekt des Mannes übernommen, sicher der Grund für meinen gestrigen Stimmungseinbruch. Sowas habe ich nämlich sehr selten. Und dann habe ich noch ein gestricktes Teil fertigbekommen, auch passend zum Wetter. Das Tuch ist riesig, aus ungewaschen versponnener Zwartbless Wolle und richtig, richtig warm.
Sollte ich in der kommenden Woche gesellschaftsfähig sein, will ich es verschenken.
Und die Zipfelmütze aus Alpaca hat auch endlich einen Bommel bekommen.
Passt schon, würde meine Freundin Petra sagen.
Draußen stürmt und schneit es weiter, wenn auch etwas milder als in der Nacht.
Haltet Euch warm, strickt Euch ein Tuch und kocht Euch einen Tee.
Zum Lockdown wegen Corona kommt nun noch der wegen der Schneemassen.
Alles geht irgendwie langsam, machen wir das Beste draus.
... und der geht immer !







































