Schon halb rum ist unsere kleine Dänemark-Woche. Nach all den aufregenden Ereignissen ersehnt, als lang geplante Ruhepause. Ein bisschen bin ich beeinträchtigt durch einen grippigen Infekt, kein Wunder, so was taucht ja immer in Entlastungszeiten auf.
Trotzdem, das Land ist mir, ohne zu idealisieren, vertrauter geworden. Auch weil der Mann die Sprache seit einem halben Jahr lernt und sich schon ganz gut verständigen kann und ich damit auch nicht mehr wie die Kuh vorm Scheunentor stehe.
Wir sind wieder in unsere Lieblingsgegend gefahren, (nach dem Abstecher vom letzten Jahr in die Molsbjerge ,Ferienhaussiedlung , nicht meins !), konnten das kleine, alte Reetdachhäuschen noch mal mieten, alte Gewohnheitstiere, die wir sind.
Jetzt ist die kleine, alte Fischerkate endgültig verkauft und das Haus sieht, mehr als vor zwei Jahren, nach Abschied aus.
Hier und da tauchen Erinnerungen an die Urlaube mit unserem Hund auf... wie er sich über die Ostsee gefreut hat und darüber, angeschwemmte Krustentiere am Strand zu finden, immer ein willkommener Snack. Und natürlich darüber, ein Bällchen aus dem Wasser zu holen.
Sentimentaler Einwand : Viele Lieblingsdinge von unserem Hund habe ich entsorgt, aber seine schönsten Bällchen aufgehoben . Vielleicht freut sich ein anderer Hund darüber ?
Das sind schöne Erinnerungen und ich glaube, ich möchte nochmal einen Hund aus dem Tierschutz in unserer Obhut so glücklich sehen .
Touristisch ist das Umland von Haderslev wenig erschlossen, sehr erholsam. Noch dazu ist Nebensaison, das Wetter mittelmäßig, der Herbst ist hier deutlich sichtbar eingezogen. Hier ist absolut nichts los. Kann gern so bleiben.
Und noch liegen drei Tage Pause liegen hier vor uns, das ist trotz Schnupfen gut.
Euch auch ein ruhiges Herbstwochenende, wo immer Ihr seid.
Meine " Neuentdeckung " : Lambchop, ein umfangreiches Klang-und Textwerk. Genau richtig für den Herbst.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen