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Dienstag, 1. September 2026

September

September ! 

 Und das ist gut so. Die Sommerhitze ist einer angenehmeren Version von Wetter gewichen. Schon allein deshalb regen sich meine Lebensgeister wieder.

Aber das ist es nicht allein, dieser Sommer war nicht nur wegen der Hitze und Dürre eine weniger schöne Zeit. Es gab Verluste, Veränderungen, Abschiede in den letzten Monaten. Vielleicht berichte ich noch darüber in der Nachschau, erfahrungsgemäß überholt die Gegenwart jedoch oft die Motive, das Vergangene noch nachzuschreiben. Wir werden sehen.

Trotzdem oder vielleicht deshalb, war ich fleißig, habe geräumt und sortiert. Übersicht geschaffen und Pläne geklärt. 

Und Vorräte angelegt.  

Eine Hochzeit und die Geburt eines Enkelkindes stehen uns bevor. Ich merke, daß ich mich darauf vorbereite, eine neue Rolle in der Familie zu übernehmen. Ein spannender Prozess. Den kleinen Menschen willkommen zu heißen, die Tochter als Mutter zu erleben.

Vorerst häkele ich Babydecken und Mützchen.

Handwerkliches Tun ist über den Sommer mein Begleiter gewesen.

 Dabei habe ich meine alte Liebe für die Herstellung von geflochtenen Teppichen wiederentdeckt.

Und erst jetzt fällt mir die Symbolik dieser Teppiche auf, denn sie sind allesamt aus, zum Teil von in der Familie getragener Kleidung entstanden. Nun sind sie der Boden auf dem wir stehen.

In diesem Sinne, ich lass mich hier wieder blicken. 



Sonntag, 14. Juni 2026

Sommer : meteorologisch, Pullunder: Alpaca

Sommer lässt weiter auf sich warten. Darüber zu meckern, hat keinen Sinn, ändert nichts und zu heiß ist auch nichts für mich. Zeit, mal eins meiner jüngsten Werke vorzustellen. Passend zum Wetter.  


Nachdem ich einen Sack ältere Alpaca Rohwolle in meinen ( reichlichen ) Vorräten entdeckt habe, noch kurz vor Winterschluss etwas davon gesponnen und einen einfachen Pullunder gestrickt. Nicht so lang, wie meine üblichen, sackartigen Langpullover, erstaunlich bequem und nett anzusehen. Einfach, aber gut. 


Davon werde ich sicher noch einen stricken. Super warm. Alpaca eben. 

Euch einen schönen Sonntag noch und einen guten Wochenstart.  

 


 Charlie Cunningham... immer wieder gern gehört !


Freitag, 30. Juli 2021

Kinders, seid ihr...


 ....groß geworden. An der Schwelle zum August melde ich mich nun endlich mal aus meiner,

 ( ungeplanten), aber nicht weiter bedrohlichen Blogpause zurück. 

Wir hatten einfach ein paar Tage Anderes zu tun, haben ein wenig Urlaub gemacht und waren mehr im Fassbaren, denn im Virtuellen unterwegs. Kann man auch mal machen. 

Die Hühnerkinder sind mittlerweile Teenager geworden, alle fünf sind munter, lebhaft und ziehen fröhlich mit ihren Müttern durch den Garten ( auch durch den des Nachbarn ).


Ganz langsam lockert sich der Familienzusammenhalt, integriert ist ein weiteres erwachsenes Huhn, die fluffige Püschel. 

Insgesamt ist das Experiment sehr positiv verlaufen : Drei Hennen sind erfolgreich entbrütet ( Püschel auch !), fünf Hennen bleibt das Schicksal eines erbärmlichen Vegetierens in einer Legebatterie erspart und ich habe gesunden, gut sozialisierten Hennennachwuchs. 

Im August und auch heute schon spürbar, kündigt sich die wunderbare Spätsommerzeit an. Für mich die produktivste Zeit im Jahr. In den vergangenen Jahren ist diese schöne Jahreszeit leider ein paar mal vom Leben hart überschattet worden, sodass ich mich jetzt besonders freue, in diesem Jahr die volle Kraft zur Verfügung zu haben.

In Sachen Privates, Berufsarbeit und freiwillige Sozialarbeit habe ich eine neue Balance gefunden. Aber ich kann Euch sagen : Weniger ist es nicht geworden. Und genau das finde ich gut. 

Heute gehe ich für drei Nächte in den Dienst, zur Zeit befinden wir uns wieder im "Normalbetrieb".  Das heißt, die komfortable " Corona" Besetzung ist dem üblichen Notstand gewichen. Allerdings unter Einhaltung von mehr oder weniger sinnvollen Regeln.

Ich frage mich, zusammen mit einem Großteil meines ,(überwiegend genesenem oder geimpften ) privaten und beruflichen Umfeldes, wann wir uns wieder ungehindert durchs Leben bewegen können. Und ich bin ziemlich genervt vom Schwebezustand der offiziellen Verlautbarungen, die eher dem politischen (Wahl) kalkül als irgendwelchen medizinischen Notwendigkeiten folgen.

Wir werden es sehen, da hilft nur, die Geduld zu bewahren..


Donnerstag, 15. Juli 2021

Na endlich !


 Die Leinenpflicht für den Hund ist vorbei. Nun kann ich wieder mit meinem richtigen Fahrrad fahren und kann das Hunderad für ein dreiviertel Jahr ins Ruhelager schicken. 

Zur Erklärung : Wenn ich den Hund an der Leine halten muss, benutze ich ein Fahrrad mit einem niedrigen Rahmen, denn der Bursche ist immer noch voller Energie und weicht des öfteren mal von der Spur ab, wenn Ihr wisst, was ich meine. Er ist zwar gut erzogen, folgt aber gerne seinen Impulsen.

hier ein Jugendfoto 


  Außerdem gehts heute munter weiter mit entrümpeln... ja, so kann man das mittlerweile nennen. Mehr und mehr Kram verlässt das Haus. Es erleichtert mich, denn ich weiß, daß ich mit damit nie wieder herumärgern muss. Ich freue mich schon sehr auf die neue Übersicht.


Freitag, 9. Juli 2021

Lange Tage, kurze Abende

 Ein Sommer nach meinem Geschmack. Nicht zu warm und immer mal wieder ein Regenschauer. Es sind lange Tage und kurze Abenden. Ganz schön zu kurz kommen meine abendlichen Handarbeiten.

der nächste Winter kommt bestimmt !

Einige halbfertige Stücke dümpeln hier vor sich hin. So bemühe ich mich, die wenige Abendzeit konsequenterweise an einem Teil zu arbeiten, damit ich mal etwas fertig bekomme. Euch zeig ich das dann als erstes. 

Und morgen werde ich beginnen, die geschenkten Hartbrandklinker abzuholen. 

Nebenbei sortiere ich weiter an meinen Rohwollvorräten, es ist eine Menge zusammengefunden, aber ich finde auch immer schnell Abnehmer dafür. ( angela, Schreib mich doch mal über das Kontaktformular an, wegen der Rauhwoller !).

Aber...es sind alles nette, gute Beschäftigungen.

 Euch wünsche ich einen guten Start ins Wochenende !

Mittwoch, 7. Juli 2021

Sag nich Messie !


 Die Zeiten, zu denen ich an jedem Sperrmüllhaufen angehalten habe, sind lange vorbei. Erstens brauche ich nichts und zweitens ; die Qualität der neuzeitlichen Sperrmüllhaufen lässt doch sehr zu wünschen übrig. Wer braucht schon aufgequollene Plattenmöbel oder fleckige Matratzen.

Letzte Woche habe ich eine Ausnahme gemacht. Allerlei Garten- und Campingkrams stand fürs Zermalmen bereit. Das meiste unbrauchbar, vergilbt, zerschlissen. Einzig ein Sonnenschirm und zwei Luftmatratzen aus den 60/70er Jahren schienen noch erhalten. Also mitgenommen.

Zu Hause entpuppte sich der riesige Schirm als wahres Juwel, zwar mit Lebensspuren, aber völlig intakt, und das bisschen Muffgeruch bekomme ich auch noch raus. 

Der blumige Bursche passt wunderbar in meinen Garten...

 Alte Camping und Gartenmöbel mag ich nämlich besonders gern. Ich bin in den 60er Jahren in einer kleinen Mansardenwohnung aufgewachsen, in Urlaub gefahren sind wir nie, bekamen nur manchmal Verwandtenbesuch und abgesehen davon, daß ein lustiger, junger Onkel zum Besuch gehörte, waren die Zimmerchen dann noch beengter und meine Mutter noch gestresster. 

Wir verbrachten die Sommertage im Freibad, wo der junge Onkel mit uns herumtobte, das Highlight des Sommers, aber ich stellte es mir sehr schön und abenteuerlich vor, einmal einen Campinurlaub zu machen.

Daran war jedoch nicht mal zu denken, weder Vater noch Mutter hatten einen Führerschein, geschweige denn ein Auto und wer weiß, was mir erspart geblieben ist.

 Vater trank, die Mutter trug Haus-und Familienarbeit größtenteil allein auf ihren Schultern, hätte außerdem ständig aufpassen müssen, daß Vater nicht an der nächsten Bierbude versumpfte. 

Das ganze Szenario dann auf einem Campingplatz, in der Enge und Hellhörigkeit eines Familienzeltes. 

Wie gern hätte ich damals eine Familie gehabt, in der ein gemeinsamer Urlaub möglich gewesen wäre. Aber die Realität sah anders aus. 

 Dann doch lieber Schwimmbad. 

Geblieben ist das Faible für diese alten Campingsachen, vor Jahren habe ich sogar ein Hauszelt aus den 70ern gekauft. 

Viellleicht sollte ich das einfach mal im Garten aufbauen, Luftmatratzen aufblasen und den Kindheitstraum nachholen.  

Schließlich haben wir Sommer.

Sonntag, 20. Juni 2021

Hotter than july...


 ...Kurz vor der Sommersonnenwende ist es heute so heiß, daß mein Tatendrang auf allen Ebenen zum Erliegen kommt. Das Notwendige wird erledigt, alles andere muss warten. 36 Grad im Schatten sind einfach zu viel.

Ein wenig Abkühlung am Abend und ein Stündchen Radfahren auf schattigen Waldwegen, besser als gar nichts, aber nicht genug Aktivität für mich. 

 In den nächsten Tagen soll es wieder etwas kühler werden. Das ist gut, denn das erzwungene Rumsitzen ist nichts für mich. Nicht mal die Hühner wollten heute Abend in den Stall....



Freitag, 18. Juni 2021

Hitzefrei

Teils.  Holundersiruppe aufgekocht und abgefüllt.  Tiere versorgt und alle Pflanzen gewässert. Wolle sortiert und abends lange Besuch gehabt.

Deshalb heute Hitzefrei. Macht Ihr das auch ? Mir ist echt zu warm ....



Donnerstag, 17. Juni 2021

In echt jetzt


 Auf dem Kalender steht noch Frühling, aber für mich ist das Sommergefühl komplett. Schöner kanns nicht sein. 

Umgesetzt heute den Plan, Getränke aus Holunderblüten anzusetzen. Und zwar reichlich. 10 Liter Holundersekt, 3 Liter Holundersirup und Apfelsaft mit Holunder für Gelee.


Wie schön, da ich all die tollen, alten Einkochgläser aufgehoben habe. Die leisten mir jetzt gute Dienste.

Am Abend noch schwimmen gewesen. Was für eine super Zeit !

Montag, 10. Mai 2021

Na endlich !


 Als ich gestern Nachmittag den Weg aus dem Schlafgemach in den Garten fand ( Nachtdienst !) , war er da... den Frühling gleich übersprungen, hat man den Sommer herausgelassen.

 26 Grad, die Gemüsepflanzen strecken sich lechzend der Sonne entgegen, aber auch dem Wasser, das noch fehlt.  Flugs gegossen, was schon Draußen steht. Noch viel mehr wird in der kommenden Woche folgen, die Pflanzen sind echt überfällig. 

Es ist erleichternd, wenigstens gibt es noch Frühling und Sommer und nicht nur Masken und Teste und Impfungen und ja, mit Verlaub Panikszenarien, die ich aus meiner Empirie betrachtet, und ich arbeite auf einer Corona-Station, nicht so erlebe. Aber lassen wir das. 

 Entgegen meiner Absicht habe ich auch in diesem Jahr wieder Zucchini angesät, aber auch Chili, Paprika, sogar einen Versuch mit Melonen werde ich wagen. 


Ich bekam unerwarteten Besuch, der sich mit heimischen Singvögeln auskennt und wurde darauf hingewiesen, dass es in unserem Garten eine verwilderte Vielfalt gäbe. 

Das freut mich sehr.

 Die Meisen wagen sich gerade an die zweite Brut und mein glückloses Krähenpaar fliegt von Nestmöglichkeit zu Nestmöglichkeit. 

Vielleicht versuchen sie es ja noch ein zweites Mal. Das würd mich freuen. 

Euch Allen eine gute Woche mit Himmelfahrtstag. Und mit Sonne und ohne Panik.

Einfach normal... 


Donnerstag, 29. Juni 2017

Abendstimmung mit Schafen und...



Galläpfeln. 

Mein Begehr war es, die vor ein paar Tagen so stressig geschorenen Quessants zu 
besuchen und den wiedergewonnenen, schäflichem Gleichmut abzulichten.

 
Also hab ich mich am Rand der Weide niedergelassen und harrte der Schafe die da kommen. Kamen aber nicht.


Nach kurzer Neugier : Hat das Ding was zu essen ? ,  zog die Bande wieder ihrer Wege und war den Rest der Zeit eher ein Motiv für graphisch Interessierte.


Und das bin ich ja auch. Also hier also der graphische Beweis: 
 Den Schafen geht es gut und sie haben die Prozedur längst vergessen.

Auf dem Rückweg entdeckte ich unter drei gewaltigen Eichen diese Bömpel und mir fielen meine ersten Recherchen nach Färbematerial pflanzlicher Herkunft ein. Sollten das ?  Ja, sind es !



 Galläpfel, die ausgedienten Kinderstuben einer bestimmten Schlupfwespenart. 

 Aufmerksam geworden, habe ich die braunen Schrumpel unter etlichen Eichen entdeckt. Ist doch unser Dorf auch das Dorf der tausend Eichen. Und offenbar auch der Millionen Galläpfel.
 Also werd ich die Dinger mal sammeln und damit einen Färbeversuch starten. Verlautbarungen aus dem Internet konnten sich nicht einigen, welche Farbe es ergibt.
 Eher ein violettes Gräulich, oder ein schwärzliches Violett... ? 

Bei der PflanzenFärberei gibt es ja immer Überraschungen und ich werde es in diesem Sommer mal ausprobieren, möglichst ohne vorher in beizender Absicht eine ganze Chemiefabrik auf die Wolle zu kippen.

Apropos kippen : Diese drei Holzgenossen sollten in den Rechyclingcontainer gekippt werden.



Da ich ja kräftig am Ausmisten bin, habe ich, als häufiger Gast auf dem Wertstoffhof, die Klassiker der Gartenstuhlkultur einem älteren Paar abgeschwatzt .
 Zwar habe ich damit die selbstauferlegte Grundregel ( nur ein Teil wieder mitnehmen), gebrochen, aber hier sei mir das verziehen...

Im April erstanden : Erdbeerpflanzen der Sorte : " Mieze Schindler " und heiß erwartet, die erste Beere, die tatsächlich ungewöhnlich anders schmeckt. Und die sich hier kräftig vermehrt....

Im Moment haben wir so etwas wie Urlaub. Zwar fahren wir nicht weg, aber die freie Zeit ermöglicht die Extended-Hobby-Version ( Wolle, Fahrräder für den Mann), kombiniert mit gärtnerischer Betätigung, die mir zunehmend Spaß macht.


Trotz meiner dilettantischen Anbauweise wächst alles wie bekloppt und muss dann natürlich auch verarbeitet werden ( Beeren, Gemüse) .
 Beim konstanten Aufräumen fand ich zudem Ur-uralte Textilprodukte, die halbfertig in Schränken moderten.


Dieses Gestrick sollte einmal eine Weste werden. Da hatte ich wohl eine sehr bunte Zeit . Unglaublich und auch irgendwie bezeichnend, was ich schon alles an Textilem hergestellt  und dann vergessen habe.


Aus den bunten Baumwoll-Läppchen werden jetzt Topflappen. Ein paar kann ich selber brauchen und dann habe ich noch etliche zum Verschenken.


Schön, wie sich alles ordnet !

 


 der gute, alte Hannes.... " so vergeht Jahr um Jahr. Und es ist mir längst klar, daß nichts belibt wie es war "



Mittwoch, 14. September 2016

Grille oder Ameise


 Die Schwemme an Obst und Gemüse ( expecially tomatoes) ruft an diesen warmen"Grillen" tagen energisch nach Ameisenverhalten.  Aber manchmal lässt sich beides ja auch gut verbinden.


So ist das Zubereiten und Einkochen von wunderbarer, selbstgemachter Tomatensuppe durchaus ein Vergnügen für Auge und Geschmacksnerven. 


Besonders zufrieden bin ich damit, mittlerweile Wolle erspinnen zu können, die so weich und komfortabel ist, daß man sie auf der Haut tragen kann, und die sich für kuschlige Mützen eignet. (Die sich auch noch schnell und handlich stricken lassen).
 Da gibt es schon eine Warteliste....
 Denn, das weiß die Ameise, wenns kalt wird, kann man was auf die Birne vertragen.


 Eindeutig in die Grillenabteilung gehörte am vergangene Wochende ein Ausflug zu zweit ins idyllische Besenhausen. Auf dem gleichnamigen Gut stellte Lisa ihre schönen, lichten Bilder und ihre wunderbaren Skulpturen aus
.( Leider war es mir nicht möglich, diesen Absatz in normal großer Schrift zu setzen. Blogger spinnt einfach manchmal. Also Lesebrille raus, Mädels !)


Das Gut Besenhausen , welches auch ohne Ausstellung einen Ausflug wert ist, ist ein idyllisch gelgener Ort in der Nähe des Aufnahmelagers in Friedland/ Göttingen. Einen Kaffee kann man dort immer trinken, Handwebkunst bewundern und einen Spaziergang zum dort noch sehr jungen Fluss Leine samt Fischtreppen unternehmen.
  Lisas Ausstellung ist leider für dieses Jahr schon zu Ende, aber im nächsten gibts ja vielleicht wieder eine. Sehenswert !

 
Auf dem samstäglichen Heimatflohmarkt fand ich Tags drauf für einen kleinen Obolus diese schöne Häkelarbeit, der ich nicht wiederstehen konnte, weil mich Grannies und Artverwandtes immer schon angezogen haben. 


 Auf den ersten Blick sah die Arbeit aus, als hätte man viele, verschiedene Reste verwendet, die bunten Blüten sind jedoch aus Strumpfwolle. Eine tolle Idee für kleine Reste dieser Garne mit dem netten Farbverlauf.(Schrift siehe oben..)

 
 
Also Granniesquares häkeln, Mützen stricken und spinnen.
Und bei so vielen Ideen und Plänen textiler Natur, freue ich mich schon auf die länger werdenen Abende, aufs Holzfeuerchen im Ofen.

Solange die Tage noch so heiss und sonnig sind wie zur Zeit, werde ich noch möglichst viel meiner Rohwollen waschen, denn im Moment dauert es kaum einen Tag, bis die Fasern getrocknet sind.


Dann wird umgeschichtet, sehr zum Verdruss von Emo, der sich hier auf dem "Suchbild mit Katze" sichtlich wohl fühlt.


 Es sind lebendige und warme Tage und ich komme  mir vor wie Frederik, die Maus aus dem Kinderbuch, die Farben , Wärme und Gerüche für den Winter sammelt.  Und ein wenig erstaunt mich das auf eine gute Art, da ich noch vor ganz kurzer Zeit das Gefühl von Reduktion und Verlust hatte.

   
Grille oder Ameise ? Schön, wenn man es einrichten kann, daß das Leben Beides bietet.