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Montag, 12. Juli 2021

Wochenend...

 und von Allem etwas. Tatsächlich fand mein Stammflohmarkt fast in alter Frische am Samstag statt. Naja, das bisschen Maske, das hält man schon mal aus. Gekauft habe ich nicht viel, ein, zwei Sommerblusen und eine kleine Welt.


Also einen kleinen beleuchteten Globus. Den stelle ich mir schön im Gartenhaus vor. 

Am Nachmittag endlich mit dem Mann die schönen  (und historischen) Hartbrandklinker abgeholt, getauscht gegen zwei Träger Bier. Super Material, ich möchte einen Teil davon im Garten verwenden. Ein tolles Schnäppchen. 

Angesiedelt haben sich im Garten das erste Mal ein paar schöne, wilde Möhrenpflanzen, für mich, zusammen mit der blauen Wegwarte (die es noch nicht in unserenr Garten geschafft hat ), der Inbegriff des Hochsommers. 


Fast abgeblüht ist der Klatschmohn, auch da brauche ich mich um Nachkommenschaft nicht zusorgen. Der Mohn wandert von Jahr zu Jahr an andere Plätze. Nur die Samen der hellrosa Varietät werde ich extra sammeln und an einem bestimmten Ort aussähen. 


Am Sonntag bei zeitweise durchwachsenen Wetter in meinen Schätzen gegraben und weiter aussortiert. Mir scheints, als ob sich vieles fügt. 

Zu einem Plan, zu Platz und Zeit dafür. An drei Wocheenden im Monat frei zu haben, entlastet mich so ungemein und erhöht meine Motivation, neue Dinge anzufangen (oder alte zu beenden).

So habe ich mir auch Gedanken unm die Häufigkeit der Post hier auf dem Blog gemacht und beschlossen, mich nicht mehr einem so strengen Regime zu unterwerfen, wie in den vergangenen 4 Monaten. 

Jeden Tag etwas zu schreiben, wird mir doch zu viel. die Wochenenden werde ich jeweils " frei" machen, und nur noch in der Woche bloggen ( Ausnahmen bestätigen die Regel ). Bringt mehr Ruhe rein und man hat ja auch nicht jeden Tag interessante Inhalte.

auch ausgegraben : habe ich ewig nicht mehr gehört...

 

 Vor ungefahr 10 oder mehr Jahren habe ich Mary Black einmal live gesehen. Das war eines der schönsten Konzerte meines Lebens. 

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenanfang !
 




Donnerstag, 3. Juli 2014

Ab in die Botanik

Nachdem die letzten Wollfärbungen mit Pflanzen mir doch recht gut gefallen, habe ich auf den Hunderunden und bei anderen Gelegenheiten nach Färbepflanzen Ausschau gehalten.


Zwar interessiert mich dieses Thema schon geraume Zeit , aber im Moment intensiviert sich die Beschäftigung mit heimischer Flora.
 Na klar, ist ja auch Sommer !



 Wer mit Pflanzen färben möchte, sollte sie sicher erkennen können.
War es vielleicht nicht so schlimm, irgendein, auf dem Flohmarkt billig gekauftes Garn mit einem Pflanzensud in eine grau-braune Matsche zu verwandeln, so ist mir doch mein selbstgemachtes Garn die Mühe wert, auch ein schönes Ergebnis zu erzielen.

Kurz gesagt, ich lern was über Blümchen ! Und über Blättchen, und über Bäume.
Ein praktischer Ansatz. Ich sehe eine Pflanze und schaue dann nach, um welches Gewächs es sich handelt. 

Ist es färbegeeignet ? 
Wäre es überhaupt in ausreichender Menge vorhanden, ohne Raubbau zu betreiben ?
Ist es möglicherweise eine geschützte Pflanze ?
Kann ich diese Pflanze im Garten anbauen ? 

Eine informative Broschüre über einheimische Färbepflanzen kann man sich hier kostenlos schicken lassen. Und dies ist auch eine sehr interessante Seite.

Und welche Verwendung gibt es noch für diese Pflanze ?  
So komme ich  vom Hölzchen auf Stöckchen, oder vom Blättchen aufs Blütchen....  


 In den letzten Tagen habe ich schon mal ein Öl mit Johanniskrautblüten angesetzt, das gegen Prellungen, Verstauchungen und auch gegen schlecht heilende Wunden helfen soll. Es reift nun in der Sonne, bis der rote Farbstoff in das Öl gewandert ist. Das Rezept ist von hier.


 Ein kleines Glas mit Königskerzenblüten soll ein Gleiches bewirken.


 Ich habe über die rituelle Bedeutung der Beifuß-Pflanzen gelesen, Rosenessig angesetzt, und einfach mal einen schönen Wiesenblumenstrauß gepflückt.

 Denn nachdem ich ursprünglich Skrupel hatte, die schönen Glockenblumen zu pflücken, habe ich gesehen, daß am nächsten Tag die Randstreifen der Felder einfach gemäht worden sind, und mir doch ein paar dieser wunderschönen Blüten, die nicht zum Färben geeignet sind, mit nach Hause genommen.


 Und so lernt es sich, jeden Tag ein bisschen. Aus meinen Pflanzenbüchern und aus dem Internet. 


Viele schöne Kräuterseiten habe ich gefunden. Zu viel, um alle zu benennen.  Und gerade merke ich auch, daß meine Berichterstattung hinter meinem Leben herhinkt... ich möchte das Bloggen nicht aufgeben, dennoch bleibt alles bruchstückhaft.
 In den nächsten Wochen werde ich ungewöhnlich viel arbeiten müssen, die vergangenen Wochen waren mit wichtigen und schönen, privaten Dingen angefüllt.

Leben eben. 

Mal sehen, wieviel Zeit mir da für den Blog bleibt.

Eine Freude zum Schluss. Als ich gestern morgen auf die Diele kam, sah ich gerade noch, wie eine ältere Nachbarin vom Hof huschte.

Sie hat mir eine große Schale voll mit Rosenblättern, aus ihrem mit Hingabe gepflegten Garten, vor die Tür gestellt. 


Vor kurzem haben wir darüber gesprochen, daß ich Wolle mit Pflanzen färbe.  Nun hat sie die Blütenblätter alle aufgehoben und mir gebracht. Ich habe mich sehr darüber gefreut, heisst es doch, daß ich akzeptiert werde.  

So meine Lieben, und jetzt ab in die Botanik.

Ganz kleiner Nachtrag : dieses ist mein 500 ster Post und soeben ist Aufruf Nummer 100. 000   über diesen Blog hinweggezogen.

                                Danke !

Donnerstag, 20. März 2014

Schwuppdiwupp....

Schon wieder ist die Woche um. Wir haben viel Besuch gehabt, gekocht, gequatscht und zusammengesessen. Zum bloggen ist da keine Zeit geblieben. Habe ich mich doch noch vor kurzem beklagt, daß es hier so ruhig geworden ist.

 Nun sind alle wieder weg und ich habe einen Tag draußen herumgepusselt, wie es sich für den Frühlingsanfang gehört. Ein paar Tomaten ( aus selbstgezogenen Samen) ausgesät. 


Gekaufte Primeln eingepflanzt  (da werde ich immer wieder schwach).


 und ein wenig mit meiner Wolle hantiert, die bei diesem Wetter gut trocknet.


 Ab morgen habe ich 3 Nachtwachen, ein Grund mehr, es mir heute nochmal richtig gemütlich zu machen. 
Gemütlich gemacht, hat es sich auch eine von meinen Zwerghennen. Die war vor ein paar Tagen plötzlich verschwunden und ich hatte schon befürchtet, daß sich ein Fuchs oder Marder ein schönes Frühstückchen geholt hat.


 Nach längerer Suche haben wir die abgängige Dame dann im unbenutzten Entenhaus gefunden. Sie hat sich dort ein Nest gebaut, und still und heimlich angefangen zu brüten.


 Die (unbefruchteten) Zwerghenneneier konnte ich am nächsten Morgen aus dem Nest nehmen, als die Dame zwecks Morgentoilette kurz aufgestanden ist.

( Auch ein schöner Anblick für die Nachbarn, wie ich im Bademantel vor dem Entenhaus liege und mit einer Hand tief in dem recht großen Häuschen nach den Eiern herumtaste, aber die Gelegenheit war günstig)

 Ich habe ihr befruchtete "normale" Eier untergelegt, denn es wäre ja schade, wenn Madam 21 Tage ohne Erfolg auf tauben Eiern säße. 

Na, dann viel Erfolg !


Sonntag, 25. August 2013

Holiday in Bielefeld

Der kleine Urlaub für zwischendurch, hat uns am vergangenen Dienstag nicht nur ins Umweltzentrum Heerser Mühle geführt, sondern auch in den

Botanischen Garten Bielefeld, :


Ein Kleinod abendländischer Gartenkultur, und einen Besuch auf jeden Fall wert. 
 Besonders gefallen haben mit die beeindruckenden Fächerahorne mit ihren filigranen Blättern.
  

 Ein Alpengarten mit gluckerndem Bachlauf, und einer großen Vielfalt an Steingartenpflanzen.


Natürlich die Gesamtansicht. 
In dem netten Häuschen ist ein Cafe beheimatet, das von Donnerstag bis Sonntag auch geöffnet gewesen wäre.


 Und die Sommerblumen, samt färbertauglichen Dahlien.
 Dahlien stehen für das nächste Jahr unbedingt auf meiner Gartenliste. 


Unser mitgenommenenes Trudchen hat den botanischen Garten auch sehr genossen, was aber nicht an den Blümchen lag, sondern daran, daß sie 


1. dabeisein durfte ( auch wenn sie am Abend stehend K.O. war)


2. weil " Ohrenkneten" die Dame an jedem Ort in Verzückung versetzt.


 Also, auch dieser Garten ist einen Besuch wert. 
 Hamburg - Berlin -  New York... das muss gar nicht sein.

Bielefeld tuts auch.

 So, nun wandere ich in meinen letzten Dienst.

Leider setzt mich gerade Töchterleins grippaler Infekt fast ausser Gefecht, aber die paar Stunden werde ich wohl noch schaffen. 

 Danach kann ich dann vom Hocker fallen.

Gut , daß Internet nicht ansteckend ist. 

Mittwoch, 31. Juli 2013

Ganz groß in Mode...



sind hier in der Gegend in diesem Sommer :

 Blumenfelder !!!

 Zum Blumenpflücken. Gegen Geld. Im Vertrauen auf Ehrlichkeit und Zählkünste in aufgestellte Dosen zu werfen. Hoffentlich klappt das !

Eine stetige Freude. Beim Einfahren in den Ort... und beim Verlassen.  Zur Zeit sind die Gladiolen dran. 


 Der Blumenluxus schlechthin.  Farben, wie sie schöner nicht sein können .
 Und opulente, altmodische Blüten.


  Ja, und die Sonnenblumen. Die Spätsommerköniginnen.


 Die sind auch schon da.  
Und zwischendran. Nicht zu verachten. Dahlien.



Und ein paar schüchterene Wildblümchen. 


Ein paar Gladiolen habe ich mir für zu Hause gegönnt. Leider halten sie in der Vase nicht so lange...


Ganz haltbar hingegen. 
 Sonnenschirm, auch opulente Blüten.
 Vom Müll. Gestern gefunden.


Passt sehr gut zu meinen Gartenstühlen. 

 Einen schönen geblümten Tag noch Euch allen.