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Sonntag, 29. März 2026

Pause, unfreiwillig

 Gut, der grippale Infekt war so gut wie weg. Richtig geschont hatte ich mich nicht, und nach ein, zwei anstrengenden Tagen, ( das ist jetzt hier wirklich Luxusgeheul ), hat mich nochmal die Schnupfenkeule erwischt. Gut, daß es noch immer kalt und naß draußen ist, sonst wär es doppelt ärgerlich. Genug nun, noch ein paar Tage Nachschlag, dann solls wohl wieder gehen.

Vorgestern war Arbeitseinsatz Sohn. Die Hühnerzäune sind in die Jahre gekommen ( wer ist das nicht), und so hat mein Sohn mit vorhandenem Material erst einmal eine Barriere zum Gemüsegarten errichtet. 

Da gibt es nämlich dieses eine Huhn, noch ziemlich neu hier auf dem Hof, und diese hübsche Henne hat ein paar Gehirnzellen mehr als die anderen in ihrem kleinen Hühnerschädel. Überall ist sie durchgeschlüpft, sieht natürlich phantastisch aus, gut ernährt und viel Bewegung, das macht was aus. 

Ratschläge, der Dame die Flügel zu stutzen, habe ich ausgeschlagen. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder der schlau und agil ist, mit Körperverletzung bestraft wird.  Die heutige Kontrolle zeigte, es hat gewirkt : Die Henne ist IM Gehege. Es mag viellecht unerheblich erscheinen, abr es kann schon nerven, wenn eine einzelne Gackerliese den gesamten frisch aufgegangenen Salat vernichtet. Das hätten wir !

die Hühnerschwester, etwas dunkler und nicht ganz so schlau 

Die Fotos stammen noch aus dem Winter, nicht mal Schnee hat ihnen etwas ausgemacht. Ich habe sie im vergangen Herbst mit ihrer Schwester zusammen bei einer Familie gekauft, die doch lieber eine Katze haben wollte.  

Ein Liedchen ?  Am vergangenen Montag waren wir im Betterov-Konzert. Mit Grippekopf !  Das Konzert war wirklich hörens- und sehenswert. Siehe oben " Grippeschonung".


 

 

Freitag, 20. März 2026

Zwischenpost

 Da ich meinen Konzertpost nicht einfach so hinhuddeln möchte, vorerst ein kurzer Zwischenblick auf den Moment. 

 Gesät : Bereits etliche junge Gemüse sind in Zimmer und Gewächshaus gekeimt und wachsen größtenteils froh vor sich hin. Die Beete warten auf den Auszug der Pflanzen und ich warte auf ein paar trockene , sonnige Tage. Kriegen ja einen Schock die Dinglein. 

 Hier... die Erbsen.  

Gerettet : Zwei tolle Kinderstühle aus einem Container. Wer weiß, vielleicht wird in unserer Familie bald mal wieder ein Kinderzimmer eingerichtet. Die beiden Klassiker brauchen etwas Zuwendung in Form von Leim, sind aber robust und gut erhalten, obwohl sie sicher schon etliche Generationen Kindergartenkinder überstanden haben. 

Gelernt : bisschen Dänisch. Erhöht die Vorfreude auf den September ( unsere Dänemarkwoche)  . Nach einigen Versuchen mit YouTube Videos, bin ich jetzt bei der App Duolingo gelandet. Scheint zu funktionieren. Wir werden sehen. Undskyld !

Eingefangen : einen grippalen Infekt, passt mir nicht in den Kram, ist aber leider so. Ich werde das Beste draus machen und ein wenig die Füße stillhalten.  Von den Händen hat keiner gesprochen.!

Gehört :  Und es scheint, als ob ein großer Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Ein Konzert von Jacob Collier besuchen, yeah !!!


 P.S. Ja es hat geklappt. Ich habe eine Karte ergattert. Die näheren Umstände ?    ... reden wir nicht davon. 

 



 

 

Donnerstag, 12. März 2026

Schnecken - jetzt neu, oder " Mal was lesen ? "


 Schon seit vier Jahren wachen unsere, mittlerweile vier, Orpington-Enten über die Schneckenpopulation in unserem Garten. Die hübschen, milchkaffeefarbenen Damen haben die letzten Laufenten abgelöst. Ihr Erwerb war eher zufällig und notwendig, (Rettung vor dem Schlachten !) , stellte sich jedoch als Glücksgriff heraus, da sie nicht nur wunderschön, sondern auch robuster sind als die Laufis. Auch ein wenig zutraulicher.

Im vorletzten Jahr hatten die Schnecken, die zweite Aussaat der Gemüsepflanzen fast ganz vernichtet, zusammen mit allgemeinen Hindernissen hatte ich dann überhaupt keine Lust mehr, noch einen dritten Versuch zu wagen und das Gemüsejahr abgehakt. 

Mittlerweile habe ich mich von unrealistischen Vorstellungen, was meinen Gemüseanbau angeht, verabschiedet , das Konsumieren von Gartenvideos eingestellt und einfach nochmal angefangen, wie es mir in den Kram passte. Das sieht schon besser aus. Außerdem : Der just vergangene Winter war ziemlich kalt, auch das reduziert das frühe Aufkommen des ( Nackt- Schneckenachwuchses ).  

Gestern Abend hat es nach Tagen/fast Wochen trockenem Sonnenwetters geregnet und siehe da, nun sind sie wieder da, die Kriecher. Sitzen noch im Mulch, lugen unter Pflanzgefäßen hervor, ganz Kecke schleimen schon mal am Abend über die Wege ( so gesehen junge Tigerschnegel ). 


Und natürlich haben sie hier ein Lebensrecht. Sind ökologisch  notwendig , die Gehäuseschnecken finde ich ausgesprochen schön, auch ein paar einheimische Weinbergschnecken leben im Garten.

Also versuche ich, Allen einen Lebensraum zu geben. Den Enten, ( die nicht gleichzeitig überall sein können) . Den Schnecken, die auch außer den Gemüsepflanzen, genug zu essen finden und den Gemüsepflanzen, die bitte weiter wachsen sollen. 

Statt der teuren Schneckenkragen hatte ich aus Plastikeimern kleine Schutzwälle gebaut die zumindest die Jugendphase der Kürbissse und Zucchini geschützt haben. Das funktionierte im letzten Jahr gut und wird entfernt, wenn die Pflanzen robust genug sind und den Schnecken nicht mehr schmecken. 

Es wird schon noch etwas für uns übrig bleiben.

Meine Einstellung zu Mollusken jeglicher Art habe ich übrigens nach der Lektüre dieses Buches geändert. 

Die Autorin des autobiografischen Romans ist nach einer schweren Infektion ans Bett gefesselt, bekommt von einer Freundin eine Zimmerpflanze geschenkt, in der sich eine kleine Gehäuseschnecke angesiedelt hat. Schneckenhaft langsam gewinnt die Patientin Interesse und Einblick ins Schneckchenleben und gesundet in der gleichen Geschwindigkeit von ihrer Post-Infektion. Das Buch ist lange vor Corona geschrieben, und nicht nur wegen der bezaubernden Beschreibung der Schnecke lesenswert. Vielmehr ist es ein hervorragendes Sachbuch, das eine Vielzahl von weitergehenden Litueraturhinweisen zum Thema Schnecken bietet.

Unbedingt lesenswert. 

Auch weiterhin bin ich mit Aufräumarbeiten im Spätwintergarten vorsichtig, denn Vieles, was da sommerlich kreuchen und fleuchen wird , befindet sich noch im Kälteschlaf und es würde das vorzeitige Ende dieser Lebewesen bedeuten, wenn ich da herumwühle. Also kein Häckseln, Graben, großräumiges Harken etc. .  

So, heute Abend geht es ins Konzert, bin recht gespannt, ganz in der Nähe.  Ich werde berichten. 

Aber erst, wenn ich das Konzert gesehen habe. Erstmal eine meiner neuen Favoritinnen zur Zeit. Da ich sehr gern dänische Serien schaue, bin ich schon vor einiger Zeit auf Trine Dyrholm gestoßen, die auch ganz ansprechende Musik macht. 

Guck ! 


 zusammen mit Tine Dykow...

Sehr gerne habe ich die Serie  Die Erbschaft  (Arvingerne ) schon mehrfach gesehen.  Die episch angelegte Geschichte, in der Trine Dyrholm eine der Hauptrollen spielt, versammelt die creme de la creme der dänischen SchauspielerInnen. Unbedingt sehenswert. Schön für lange Winterabende. 



Montag, 9. März 2026

Die kleinen Freuden

Am Übergang vom Winter zum Frühling stelle ich fest, dass ich schon wieder fast 3 Wochen nichts mehr geschrieben habe.

Auf der einen Seite freue ich mich über jeden lauen Windhauch. Die Schneeglöckchen sind fast schon wieder verblüht und ein Großteil der Gemüsebeete wartet auf die weitere Bestellung.

Der mittlere Sohn und ich haben die Hochbeete nochmal repariert und mit frischer Erde versehen. Nicht schön und auch nicht selten, aber brauchbar.

 Und vor allem :  aus vorhandenem Material.

Wieder mal bin ich ambitioniert, in diesem Jahr so richtig erfolgreich Gemüse anzubauen.

 Wir werden sehen ?

Auf der Kehrseite dieser Vorhaben trenne ich mich ungern von Winter, Kälte und Ofenwärme, vom drinnen sein, Textil – und Hausarbeit. Mein Sockenberg ist beachtlich gewachsen, und ich habe in meinen Vorräten einen Riesensack Alpaka-Rohwolle gefunden und daraus einen Pullover angenadelt, der die kritische Entwicklungsstufe schon überschritten hat.

Ja, ich mag das Prozesshafte gerade dieser Jahreszeit, Winterspuren verschwinden langsam und weichen den frühen Boten der heimischen Vegetation. Meist gipfelt das in einem verwirrenden Durcheinander im April, was mich dann endgültig in die Unruhe der warmen Jahreszeit treibt ( und in jede Menge Gartenarbeit) .

Leider geht es unserem alten Hund mal wieder ziemlich schlecht, hier mag ich den langsamen Prozess eines alternden Körpers gar nicht. Es naht der Abschied von diesem pelzigen Gefährten, der schon fast 13 Jahre bei uns lebt und der immer  ein guter, guter Hund war und ist.

Alles zusammen betrachtet, jede Menge Aufgaben, die eine ruhige Betrachtung überlagern. Na ja, und dann die unerträgliche Weltlage. Als Erklärung für die Lücke im Bloggen. 

Also ziehe ich mir die Schönheiten meines ganz persönlichen, kleinen Lebens heraus, aus dem Knäuel :

Die ersten Gemüsepflanzen, noch in geschützten Innenräumen, gedeihen gut.

Ein neues Einverständnis mit meinen erwachsen Kindern, die den Wirren der Jugend entwachsen sind, und deren Lebenswege, so unterschiedlich sie sein mögen, meine Akzeptanz finden.

Viele Bereiche des Hauses sind geordnet und durchgesehen, eine Aufgabe, an der ich schon seit Jahren arbeite. Und, ganz wichtig, das jahrzehntelange Problem meiner chronischen Nebenhöhlenentzündung, ( und dies ist kein Gesundheits- oder Jammerblog, deshalb nur nebenbei ), ist offenbar gelöst, was mir, rein körperlich, neue Energie und Stabilität verschafft.

Großartig !

So, nun gehe ich wieder an die Tagesaufgaben. Nicht ohne Musik !

Vor ein paar Tagen fand ich zufällig in der ARTE – Mediathek einen Konzertmitschnitt der Band Bastille/Dan Smith in Kooperation mit einem wirklich tollen Kunstprojekt.( Sounds like Art ). Leider ist der Film nur noch heute in der Mediathek verfügbar, aber es gibt in der Reihe noch einige, wunderbare Konzerte. 

Hier ist der Link . 

 https://www.arte.tv/de/videos/119031-001-A/bastille-sounds-like-art/


Und ein Ausschnitt:


Ich habe mich fast scheckig gefreut über diese Musik und den Grundton der Kunstbetrachtungen, der Abend war echt gerettet. 

Vielleicht geht es Euch auch so ?

Eine gute Woche Euch Allen.


Mittwoch, 18. Februar 2026

Schipp to shore ...

....dachte ich am Montag, denn nachdem die kümmerlichen und unappetitlichen Schneereste in der Vorwoche einem linden Frühlingsanfall gewichen waren, hatte ich schon, ein wenig verwegen, an gärtnerisches Räumen gedacht...

...das " Äuglein " auch 

Nun sahs aus, als ob das Ganze von vorn beginnt . ( Geschippt hatte dann der Mann schon und gegen Mittag begann es zu tauen ) .

Trotzdem, für die Arbeit im Garten eindeutig zu früh. Also wird es Zeit, mal mein schönstes Schnäppchen in Sachen Dorfflohmarkt vom letzten Jahr vorzustellen. Schon ein wenig her, aber ich hab ja lange nichts geschrieben, da reiche ich das heute mal nach.

Nähmaschinen habe ich ja eigentlich genug und wir waren auf dem Flohmarkt schon auf dem Rückweg zum Auto, als mein Mann mich auf eine Nähmaschine aufmerksam machte, die etwas verschämt und reichlich nikotingelb, unter einem Tisch stand. Wat soll ich lange reden, ich habe sie mitgenommen, für lächerliches Geld. Habe sie geputzt, ein bisschen Öl auf die Gute gegeben und siehe da.: Das Teil funktioniert einwandfrei und ist nun meine allerliebste Maschine geworden.

Sie hat 278 ! !! Musterstiche, die erste computergesteuerte Maschine, sogar ein Zusatzteil zum eigenen Entwurf von Mustern gibt es ,( habe ich noch nie ausprobiert ) und sie näht exakt und brav, lässt sich formidabel steuern und ich bin ganz glücklich darüber. Wohl 25 Jahre alt ( Gen Z ) .

Hier das Probeteil vom Muster ausprobieren.

Und hier die neueste Tasche. Einfach aber praktisch. Aus Resten, die Henkel sind aus einem alten Gürtel. 


So lässt sich die Zeit bis zur Gartenarbeit überbrücken.

Überhaupt : Arbeit. Es mag merkwürdig klingen. Nach drei Jahren Rente ist mir bewußt geworden, wieviel Arbeit in unserem Hofleben steckt. Solange ich berufstätig war, habe ich die Mühe gar nicht ernst genommen.

Nun sind die Prioritäten neu gesetzt und ich bin ein wenig entsetzt darüber, daß ich das all die Jahre nicht wahrgenommen habe.

Sonst muckele ich mich so leidlich durch den, hoffentlichen Restwinter, und versuche, das Entsetzen über die Weltlage nicht überhand nehmen zu lassen.


Den letztwöchigen Chris de Burgh Anfall erspare ich Euch mal und grüße stattdessen mit Grace Petrie, die ich auch sehr gern mal live sehen würde, dies scheint aber auf Grund der sehr entfernten Konzertorte nicht möglich zu ein. ( Neuseeland ?)

Montag, 9. Februar 2026

Schluß jetzt !


 Mit dem Rumgehänge. Draußen taut es, alles wird ein wenig leichter  (wenn auch nicht besonders gemütlich). 

Gestern ein paar Gemüsesamen in Kästchen für die Fensterbank ausgesät, Paprika, Physalis, Peperoni, das reicht fürs erste.

 Eine schnelle Mütze aus Alpaka-Wolle gestrickt. Bleibt ja noch kalt. 

Akku leer ? Ja, ein bisschen schon ! 
Februar ist IMMER der nervigste Monat, obwohl ich bisher den Winter ganz gut überstanden habe.  

Ich blende die Weltlage aus und mache Frühlingspläne. Ein neues Hochbeet soll her, sobald es etwas wärmer geworden ist. Im Haus stehen ein paar Dinge an ( wenigstens Streichen) . Bitte alles schön geplant und verteilt.  

Einen kleineren Infekt habe ich ganz gut überstanden, dem Hund geht es weiter wechselhaft, die Eisglätte und die Kälte tun auch alten Hundeknochen nicht gut. Zu wenig Bewegung und zweimal ist er bei der Glätte ausgerutscht und gestürzt. 

 Aber jetzt geht es, die Wege haben wieder Grip und genau wie beim Menschen gilt auch hier : Use it or loose it. 

Die Nachrichten werde ich mir heute ersparen und die Woche planen, bei musikalischer oder Podcastbegleitung.  

guckst Du hier :  Cat Frankie mit ihrem Programm "Bodies". Haben wir vor einem Jahr live gesehen und es war ganz, ganz wunderbar. 

Überhaupt Musik !


 

Sonntag, 1. Februar 2026

Die Tiere , der Winter und ich


Offenbar hat der Winter beschlossen mit Kraft und Kälte noch ein paar Wochen zu bleiben. 

Der Schnee ist längst nicht mehr so romantisch und fluffig wie zu Beginn, jede Menge Spuren und anderes haben das Weiß teilzerlegt. Und die Ställe der Hühner, weil intensiv genutzt, müssen öfter geputzt werden. So wird die Versorgung der fast 30 Draußentiere im Moment keine Nebensache, sondern braucht erheblich mehr Zeit und Wärme ( Energie) . 

Frühstückskorb für Huhn, Ente und Schaf

30 gackernde, schnatternde oder blökende Lebewesen !  Das habe ich mir erst vor kurzem klargemacht, als ich mal wieder überlegt habe: „ was mache ich eigentlich so den ganzen Tag“.

Seitdem ( besser spät als nie !) bin ich erheblich zufriedener mit meiner Tagesleistung. 

Nachdem ich meine letzte, nur kurzfristig inne gehabte, " Ehrenamtsstelle "( die auch etwas mit Tierversorgung zu tun hatte), aufgegeben habe, kümmere ich mich quantitativ und qualitativ besser um unsere Tiere. Mindestens 3 mal pro Tag bin ich dort zu Gange.

 Wir kennen uns jetzt gut, die Tiere und ich. Alle sind wesentlich zutraulicher geworden, nicht mal Manfred haut ab, wenn ich komme. Außerdem merke ich früher, wenn einem Tier etwas fehlt und bin bei der Futterzubereitung einfallsreicher und sorgfältiger.

Und das macht Spaß.

 Die Hühner, auch die alten, legen verlässlich. Wir haben jeden Tag mindestens 6 Eier, an manchen Tagen mehr ( es sind 11 Legehennen und wir haben tiefsten Winter !) .

Es freut mich so sehr, die direkte Auswirkung meiner Arbeit zu sehen.

Unsere Hühner dürfen bis zu ihrem natürlichen Lebensende hier leben , es sind ein paar echt alte Damen dabei. Erfahrungsgemäß überstehen die alten Hennen noch die erste Legeperiode bis zum Mai und verabschieden sich dann in den Hühnerhimmel. 

Deshalb habe ich schon mal zwei junge Hennen nachgekauft, zwei hübsche Welsumer, mittelgroß, mit glänzendem, wildfarbenem Gefieder.

Knapp 14 Tage sind sie hier und haben sich schon gut eingelebt.

...und sie mögen sogar den Schnee

Gelernt habe ich auch mit der Haltung meiner Schafe besser umzugehen, mir mehr zuzutrauen. Die Klauenpflege geht mir inzwischen sicher von der Hand, die Füße von " Hörnchen" sahen wirklich schlecht aus und mit regelmäßigen Kontrollen und Behandlungen habe ich das wieder gut hinbekommen 

(Entzündung raus, Tier kann wieder gut laufen...).da ist mir meine Chirurgie-Erfahrung sehr entgegengekommen

Auch hier zahlt sich die Mühe aus.

All diese Aufgaben hat es auch während meiner Berufstätigkeit schon gegeben. Was ich jetzt daraus gemacht habe, ist aber mit dem vorherigen Zustand nicht zu vergleichen. Ich hoffe, diese zufriedenstellende Arbeit noch lange zu schaffen und weiter dazuzulernen.

Schnee hingegen muss nicht ! Ich hätte jetzt gern schon mal ein paar frühe Schneeglöckchen.

Noch ein bisschen Musik ? Gerne doch. 

Am Freitag waren wir in einem Chorkonzert, sehr schöne Stücke wurden gesungen... Gleich zu Beginn ein Stück von Jacob Collier, unwiderstehlich. Es wäre mein Wunsch, einmal ein Konzert mit diesem Künstler zu erleben. 


Donnerstag, 29. Januar 2026

Zum Beispiel : Strümpfe stricken


Der ursprüngliche Post ist verschwunden, deshalb nochmal und abgekürzt. Seit fast 3 Jahren bin ich in Rente. Bewege mich ausschließlich in privaten Bezügen, ein kurzer Ausflug ins " Ehrenamt" endete mit verschiedenen Einsichten. Und dem Ausstieg aus selbigem. Und überhaupt, der alte "Krankenschwesternethos " ist verschwunden und damit ging gleichzeitig auch das " Helfersyndrom ". An anderer Stelle einmal vielleicht mehr darüber. 

Nun brauchts neue Ziele und Fähigkeiten.

 Die Ausrede : Keine Zeit ! Gilt nicht mehr. Wenn ich etwas nicht kann, sollte ich es tunlichst lernen. Dazu gehört auch eine ehrliche Bestandsaufnahme. 

Strümpfe stricken ?  Konnte ich nicht ! Ja, ich hab schon mal Fußbekleidungsgebilde gestrickt. Aus meiner handgesponnenen Wolle. 

Aber.

 Die waren viel zu dick und passten nicht in normale Schuhe. Die Wolle ist zu weich, deshalb laufen sich die Fersen schnell durch.

 Ja, meine Socken sahen cool und rustikal aus, waren aber wenig brauchbar. 

Da brauchte es Veränderung.  

1. Handgesponnene Wolle ist für Socken nicht geeignet, es sei denn, man möchte sie im Bett anziehen.  

2. Füße sind individuell. Was dem einen passt, ist für den anderen ungeeignet. 

3. Aufwändige Muster sind sekundär. 

4. Im besten Fall sollten die Socken maschinenwaschbar sein.

Ich habe geübt. Geduld gelernt. Sockenwolle der bekannten Firmen hatte ich reichlich in meinem Bestand. Es hat 3 Paar mißlungene Socken gebraucht, bis ich einen passenden, robusten und tauglichen Prototyp zustandegebracht hatte. 

Jetzt habe ich ein Referenz-Exemplar in Größe 40, fertiggestrickt, für passend befunden, dokumentiert.

 Alle weiteren Sockenpaare werden davon abgeleitet.  Ich gehe nun in die Serienproduktion, das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt.  Damit trete ich innerfamiliär die Nachfolge meiner Mutter an, einer Meisterin der Sockenfertigung. 

Socken, die passten und hielten, viele Maschinenwäschen überstanden, die nun aber nach langen Jahren des Tragens aufgebraucht sind. 

Die Weihnachtsbeleuchtung und Beschmückung ist abgebastelt und verräumt. Die diesjährigen Sterne habe mir besonders gut gefallen, fast hätte ich sie noch länger hängenlassen.  

Mit einem grauen " Betonwinter"  nähern wir uns dem Februar. Ich bin froh über die Möglichkeit zum Rückzug, zur Pause. Trotz der niederschmetternden Weltnachrichten einigermaßenn auf Reihe zu bleiben.  

Auch und fortwährend mit Musik.  

Socken für die Seele ! 

 


 

 

 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Überraschung : Auch hier , Nordlicht !


 Als ich am vorgestrigen Abend an einem Post über Strümpfestricken saß... nicht gerade flüssig, rief mich der älteste Sohn, hörbar beeindruckt, an.

 Ich solle mal vor die Türe gehen. Hab ich getan, in Nachthemd und Bademantel. Und da war es, das erste Nordlicht meines Lebens.

Und ja, wirklich atemberaubend und so schön, daß ich fast heulen musste. Eine halbe Stunde habe ich draußen geschaut und fotografiert. Der Strümpfepost kommt später... 

Na klar, diese Bilder habt Ihr bestimmt hundertmal gesehen, aber für mich ist das Foto" Nordlicht über unserem Haus " etwas ganz Besonderes.

Dazu. Musik aus meiner Jugend, die mir durch verschiedene Begegnungen in der vergangenen Woche wieder recht präsent gewesen ist. 


 

Mittwoch, 14. Januar 2026

Über null

 Ästhetisch eher unattraktiv, für die Hühnerundschafhalterin jedoch eine erhebliche Verbesserung: Tauwetter. 

An den knackig kalten Tagen 3 mal kannenweise Wasser fürs Flügeltier ins Gehege schleppen, mag dem Getier gefallen, mir aber weniger. Dennoch, es muss sein, denn gerade die Enten brauchen nicht nur zu trinken sondern auch die tägliche Waschschüssel fürs Gesundbleiben. Und für den Spaß am Leben.

 (Dieses Foto ist vom 3. Januar, der Teich ist zugefroren und da tuts auch ein riesiger Blumenuntersetzer. Aber nicht bei minus 10 Grad, das wär dann doch zu kalt. )

 Und mir stärkt es die Muskeln, nebenbei.

Die Flügeltiere haben die Minusgrade aber gut überstanden, bis auf ein älteres Huhn, das ich gestern zwischen Steinplatten festgeklemmt und mit einer Verletzung am Kamm gefunden habe. Keine Bange, war wohl nur kurz eingeklemmt , warum, erschließt sich mir nicht und woher die Verletzung stammt auch nicht . Klar ist sie sofort ins Krankenlager umgezogen, bekommt jetzt gutes Essen und Ruhe . Dann wird das schon.

 Vielleicht haben die anderen Hühner sie gemobbt, manchmal sind sie untereinander garstig. Bei Bedarf wird die Henne einfach in die Gartengruppe umgesetzt... das ist so ein bisschen die Außenseiter-Ecke, für Hennen, die in der Gruppe der großen Hühner nicht klarkommen. 


 Am Abend noch das Ringsgwandl Konzert in Hannover.

 Meine Begeisterung auch hier eher verhalten. Ich habe den guten Schorsch schon etliche Male gesehen... jetzt deutlich gealtert, stünden ihm die leisen Töne besser, als der schrille Abglanz.

 Dennoch hat er uns in frühen Jahren ein paar denkwürdig gute und ehrliche Stücke und etliche skurrile Momente beschert, die der Erwähnung würdig sind. 

 



Upps... da hatte ich doch gerade das falsche Video eingefügt. Dies ist jetzt das richtige. Immer wieder passend ! 

P.S.  Ganz herzlichen Dank für die vielen, netten Kommentare zu meinem Wiederauftauchen. Ich habe mich sehr gefreut, war auch erstaunt darüber. Jetzt möchte ich dranbleiben ! 

Montag, 12. Januar 2026

2026

 Monika, unser jüngstes Schaf, freundlich und fröhlich...

 Nach ausgiebigem Nachdenken und einigen Störfällen, ( Kälteeinbruch, Weltlage und sonstige Zweifel), jetzt leicht verspätet... aber doch !  

Ich versuche noch einmal, hier einen neuen Anfang zu machen. Das Bloggen fehlt mir, die Rückmeldung fehlt mir und ich habe auch einfach Lust dazu. 

Also auf ein Neues:  Geschichten von unseren Tieren, Bilder von Wolle und Pflanzen, Selbstgemachtes. Nicht zu vergessen : Musik. 

Manchmal ein bisschen Meinung. Und einfach mein kleines Leben. 

Garantiert echt, auf jeden Fall KI frei und bestimmt mit Schreib- und Kommafehlern.

Ich hoffe, Ihr seid mir noch gewogen, es geht Euch Allen gut und Ihr habt Pläne und Hoffnung für das neue Jahr. 


 David Gray, alt aber gut !

Donnerstag, 15. Mai 2025

Turbo-Frühling

 Jetzt aber hopp  ! ... ein bisschen rennt er mir davon, der Frühling.

 Zwar ist ein Teil der Tomaten noch winzig, ( zu früh rausgestellt, mochten die nächtliche Kälte nicht ), etliche doch schon auspflanzreif. Am Ende macht es wahrscheinlich nichts, denn die Räubertochter-Tomaten, ( die sich selbst ausgesät haben), holen auch jedes Jahr recht schnell auf. An dieser Stelle frage ich mich dann manchmal schon, warum ich nicht einfach auf die Selbstaussaaten warte. 

Johannisbeertomaten, ganz allein ausgesät !  
 In der vergangenen Woche ist ein Kräutertisch entstanden, aus lauter altem Material.

das Geraffel im Urzustand.
 Die ganzen kleinen Kaufpöttchen bekamen größere Kübel und scheinen sich überwiegend in den neuen Gefäßen wohl zu fühlen. Zwei mal hatte ich schon eine Kräuterspirale, habe mich aber jetzt für diese Lösung entschieden, da beide Kräuterspiralen gnadenlos überwuchert waren. Ist ein Versuch, wir werden sehen. 

noch ein bisschen mager und ein bisschen pikiert, die Pflanzen, das wird aber 

Fürs Hündle kauften wir einen (2.) gebrauchten Wagen, der sich zusammenklappen lässt und den wir im Auto mitnehmen können. Auf Ausflüge und auch in den Urlaub.  Der diesjährige Urlaub geht nach Aahrhus,wusst ichs doch, sah irgendwie komisch aus: Aarhus mit zwei N aber nur einem H ! dort werden wir viel zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad unterwegs sein. Wir hatten mal Lust auf Stadturlaub und unser altes Urlaubsdomizil soll verkauft werden, da haben wir die Gelegenheit genutzt, Abschied genommen und uns zu etwas Neuem entschlossen. 



Mit dem Jogger sind wir auf der sicheren Seite, der Hund liebt seinen Wagen und wir müssen nicht jedes Mal überlegen, ob die Wege zu lang werden. Überhaupt hätte ich nicht zu hoffen gewagt, daß er sich wieder so gut erholt.  Am vergangenen Wochenende hat er sogar eine kleine Wanderung im Deister (7 Kilometer ) mit großem Spaß ohne Wagen geschafft .

Oh ja, es macht mir ganz große Freude, mich hier um Mensch, Tier und Pflanze zu kümmern, eine echte Aufgabe, die meine Tage fast ganz ausfüllt. 

So, Euch allen eine schöne Restwoche  und als Ausblick auf Urlaub und Meer der geniale Jacob Collier... 



Mittwoch, 7. Mai 2025

Alles neu macht der ...

... März.

Im ersten ( der wenigen Posts) in diesem, nicht mehr ganz so jungen, Jahr berichtete ich über unsere neuen Fenster. 

Im Februar wurden die Fenster geliefert, und tadah !!!, im März hat sich mein Gatte ein paar Tage Urlaub genommen und mit Hilfe von Tochter und Schwiegersohn die beiden großen Fenster eingebaut, die drei kleineren dann allein eingesetzt.

Und nun haben wir ein anderes Haus. Die alte Kiste hat schöne " Augen" bekommen.

 Wärme bleibt drin, Regen und Wind bleiben draußen. 

Der Hund bekam den " Zugdackel " für seinen Platz geschenkt und alle sind zufrieden.

Ein echter Meilenstein für das Haus und ich bin sicher, die Fenster werden uns überleben, immerhin haben ja sogar die Schrottfenster über 30 Jahre gehalten.

Ich bin sehr froh, dass wir uns dazu entschlossen haben, endlich das Fensterdilemma zu beenden. Nein, billig waren die Fenster nicht. Und ein großes Glück ist es, dass mein Mann fachlich in der Lage war, die Fenster selbst einzubauen. 

Als wir hier einzogen, hatten wir von Tuten und Blasen keine Ahnung, deshalb ist auch vieles schief gelaufen, damals.

Ein paar Jahre nach dem Kauf des Hauses machte mein Mann eine Tischlerlehre,  eine weise Entscheidung. Für neue Fenster, ( die man nicht einfach zu Hause basteln kann), fehlte aber immer das Geld...

mit Gerüst und Staubsauger...

Außerdem setzt ein gewisser Gewöhnungseffekt ein, es ist eben so, wie es ist.

 In der Dauerschleife akzeptiert man Zustände, die man eigentlich beheben sollte. Auf jeden Fall sind die neuen Fenster motivierend, auch an anderen Stellen des Hauses Verschönerungen/Reparaturen vorzunehmen. Schleifen, streichen, umgestalten, dafür brauchts keine teure Tischlerfirma und die Denkmalpflege hat dazu auch nichts zu melden.

Aber jetzt ist erst mal Frühling, da wird gegraben, gepflanzt und gesät. Davon dann demnächst.



Freitag, 2. Mai 2025

Damals im Mai...

... es ist Mitte Mai 1990, der Löwenzahn ist schon verblüht. Wir kommen vom Nachtdienst in unserem kleinen Krankenhaus am Rande der Stadt. 


Seit sechs Wochen sind wir ein Paar, ich bin 32 Jahre alt, der Mann mit seinen 22 Lenzen gerade erwachsen. Bereits seit drei Wochen wohnen wir zusammen.

 Alle regen sich über uns auf. 

Der Freundeskreis, die Eltern, die Kollegen. 

 Ein bisschen besoffen vor Übermüdung und Verliebtheit halten wir an einer Rasenfläche im Georgengarten und bewerfen uns mit Pusteblumen. Dann kommen wir einen Kilometer später auf die Idee, im Rathaus Hannover das Aufgebot zu bestellen. 

Leider ist das Rathaus noch geschlossen, es ist ja  erst kurz nach 7 Uhr morgens...

Also fahren wir nach Hause und lassen das mit dem heiraten, vorerst. 


Im Oktober des selben Jahres geben wir uns dann das Jawort.  Die Wogen der Neugier auf unserer Arbeitsstelle legen sich und  mittlerweile sind wir fast 35 Jahre verheiratet. 

Hätt auch schief gehen können . 

Ich wünsch Euch einen schönen Mai !

 

 

P.S:  Edit, jetzt auch ohne Rechtschreibfehler...hatte aus Versehen den Entwurf in den Post kopiert. Aber was solls, das ganze Leben ist ein Entwurf !