Ästhetisch eher unattraktiv, für die Hühnerundschafhalterin jedoch eine erhebliche Verbesserung: Tauwetter.
An den knackig kalten Tagen 3 mal kannenweise Wasser fürs Flügeltier ins Gehege schleppen, mag dem Getier gefallen, mir aber weniger. Dennoch, es muss sein, denn gerade die Enten brauchen nicht nur zu trinken sondern auch die tägliche Waschschüssel fürs Gesundbleiben. Und für den Spaß am Leben.
| (Dieses Foto ist vom 3. Januar, der Teich ist zugefroren und da tuts auch ein riesiger Blumenuntersetzer. Aber nicht bei minus 10 Grad, das wär dann doch zu kalt. ) |
Und mir stärkt es die Muskeln, nebenbei.
Die Flügeltiere haben die Minusgrade aber gut überstanden, bis auf ein älteres Huhn, das ich gestern zwischen Steinplatten festgeklemmt und mit einer Verletzung am Kamm gefunden habe. Keine Bange, war wohl nur kurz eingeklemmt , warum, erschließt sich mir nicht und woher die Verletzung stammt auch nicht . Klar ist sie sofort ins Krankenlager umgezogen, bekommt jetzt gutes Essen und Ruhe . Dann wird das schon.
| Eigentlich mögen Hühner keinen Schnee, man war nur neugierig, obs noch was zu essen gibt. |
Vielleicht haben die anderen Hühner sie gemobbt, manchmal sind sie untereinander garstig. Bei Bedarf wird die Henne einfach in die Gartengruppe umgesetzt... das ist so ein bisschen die Außenseiter-Ecke, für Hennen, die in der Gruppe der großen Hühner nicht klarkommen.
Am Abend noch das Ringsgwandl Konzert in Hannover.
Meine Begeisterung auch hier eher verhalten. Ich habe den guten Schorsch schon etliche Male gesehen... jetzt deutlich gealtert, stünden ihm die leisen Töne besser, als der schrille Abglanz.
Dennoch hat er uns in frühen Jahren ein paar denkwürdig gute und ehrliche Stücke und etliche skurrile Momente beschert, die der Erwähnung würdig sind.
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