Mittwoch, 18. Februar 2026

Schipp to shore ...

....dachte ich am Montag, denn nachdem die kümmerlichen und unappetitlichen Schneereste in der Vorwoche einem linden Frühlingsanfall gewichen waren, hatte ich schon, ein wenig verwegen, an gärtnerisches Räumen gedacht...

...das " Äuglein " auch 

Nun sahs aus, als ob das Ganze von vorn beginnt . ( Geschippt hatte dann der Mann schon und gegen Mittag begann es zu tauen ) .

Trotzdem, für die Arbeit im Garten eindeutig zu früh. Also wird es Zeit, mal mein schönstes Schnäppchen in Sachen Dorfflohmarkt vom letzten Jahr vorzustellen. Schon ein wenig her, aber ich hab ja lange nichts geschrieben, da reiche ich das heute mal nach.

Nähmaschinen habe ich ja eigentlich genug und wir waren auf dem Flohmarkt schon auf dem Rückweg zum Auto, als mein Mann mich auf eine Nähmaschine aufmerksam machte, die etwas verschämt und reichlich nikotingelb, unter einem Tisch stand. Wat soll ich lange reden, ich habe sie mitgenommen, für lächerliches Geld. Habe sie geputzt, ein bisschen Öl auf die Gute gegeben und siehe da.: Das Teil funktioniert einwandfrei und ist nun meine allerliebste Maschine geworden.

Sie hat 278 ! !! Musterstiche, die erste computergesteuerte Maschine, sogar ein Zusatzteil zum eigenen Entwurf von Mustern gibt es ,( habe ich noch nie ausprobiert ) und sie näht exakt und brav, lässt sich formidabel steuern und ich bin ganz glücklich darüber. Wohl 25 Jahre alt ( Gen Z ) .

Hier das Probeteil vom Muster ausprobieren.

Und hier die neueste Tasche. Einfach aber praktisch. Aus Resten, die Henkel sind aus einem alten Gürtel. 


So lässt sich die Zeit bis zur Gartenarbeit überbrücken.

Überhaupt : Arbeit. Es mag merkwürdig klingen. Nach drei Jahren Rente ist mir bewußt geworden, wieviel Arbeit in unserem Hofleben steckt. Solange ich berufstätig war, habe ich die Mühe gar nicht ernst genommen.

Nun sind die Prioritäten neu gesetzt und ich bin ein wenig entsetzt darüber, daß ich das all die Jahre nicht wahrgenommen habe.

Sonst muckele ich mich so leidlich durch den, hoffentlichen Restwinter, und versuche, das Entsetzen über die Weltlage nicht überhand nehmen zu lassen.


Den letztwöchigen Chris de Burgh Anfall erspare ich Euch mal und grüße stattdessen mit Grace Petrie, die ich auch sehr gern mal live sehen würde, dies scheint aber auf Grund der sehr entfernten Konzertorte nicht möglich zu ein. ( Neuseeland ?)

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