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Freitag, 26. April 2019

Beschäftigte Zeiten


Schon wieder ist der letzte Post über eine Woche her und nun nehme ich mir mal ein Stündchen , um von mir, von uns, hören zu lassen.


Die Tage waren und sind ausgefüllt mit Haus und Garten, mit Familie und dem immer wieder beliebten Ausrümpeln des Hauses. 

Das betreibe ich nun schon, wie passend, seit die Kinder sich anschickten, das Haus zu verlassen, nicht weil es so verümpelt , sondern einfach, weil es der Lauf der Dinge ist. 
Immer wieder bin ich erstaunt darüber, wie viel sich angesammelt hat und inzwischen bin ich Experte im Aufräumen. Bei anderen Menschen fällt mir das natürlich viel leichter, aber auch hier habe ich inzwischen ein gutes System, das recht effektiv ist und die ganze Sache voranbringt. 


So sortiere ich zum Beispiel jeden Tag zwei Dinge aus.

 Jeden Tag ! 

Auch wenn ich viel zu tun habe oder arbeiten muss. Zwei Dinge gehen immer. Dann habe ich das Gefühl, der Prozess läuft weiter und ich stagniere nicht.


Im Garten ist natürlich jahreszeitgemäß massig zu tun. Angepflanztes und Gesätes muss gepflegt, dass heisst, in erster Linie gewässert werden. 

Die nahende Dürre macht mir schon Sorgen, gesamt gesehen...

 Ich versuche , kein Wasser zu verschwenden, hebe benutztes, unverseiftes Leitungswasser zum Gießen auf und außerdem haben wir ja noch den Brunnen, der aber seit dem letzten Jahr deutlich weniger Wasser fördert.



Dem Hörndl und den anderen Tieren geht es gut, mittlerweile ist der kleine Bock ein frecher, gut genährter Jungbursche geworden. Mutter Anneliese erzieht ihn mit schafsstoischer Ruhe, und wenn sie nicht will, dann will sie nicht.


schon mal ein genervtes Schaf gesehen ?

 
Da wird die Gute dann auch mal als Trampolin benutzt.
 Natürlich habe ich den Kleinen ordnungsgemäß bei allen landwirtschaftlichen Instanzen angemeldet, es gibt ja eine Kennzeichnungspflicht für Nutztiere. Ich bekam dann ein Schreiben, in dem das ganze Verfahren mit den Ohrmarken erklärt wird, und obwohl ich weiss, daß diese Tiere keine Rechte haben, keinen Schutz genießen, den ein Lebewesen haben sollte...

 Der Tonfall der Schreibens hat mich schon berührt.

 Negativ.



Das Hörnchen und die beiden alten Damen haben Glück. Sie dürfen hier in Ruhe Schafe sein...

 Wir hatten vor vielen Jahren einmal die Schnuckenherde des Schwiegervaters hier stehen und ich konnte den neugeborenen Böcken nicht in die Augen sehen, weil ich wusste, daß sie das erste Lebensjahr nicht überstehen.



Das möchte ich nicht mehr !



Jedes Tier, das hier lebt, hat ein Recht darauf, hierzubleiben und in Frieden zu leben.


Dann kann ich auch gut damit umgehen, wenn mal eines geht, wie unser uralter Hahn in der letzten Woche. Ich kann nun ganz sicher sein, keine unerwünschten Hähne mehr unterbringen ( wo ?) zu müssen, da es bei uns eben keine Nachzuchten mehr geben wird.


Nach insgesamt recht langer Krankheitszeit, ( Influenza in echt), sind wir hier alle wieder einigermaßen fit. Der Mann hat sein " Repaircafe" wieder eröffnet, wenn man so lange auf halber Kraft fahren muss, bleibt einiges liegen, denn so eine halbe Hofstelle macht schon eine Menge Arbeit. 


Feuerkorb reanimiert, statt abgeknickter, dünner Beine einfach ne Felge druntergeschweisst, jetzt sieht er aus wie ein großer Eisbecher...

So ist die vergangene Woche an mir vorbeigeflogen....und heute geht es wieder in den Nachtdienst. 

Emo wieder gesund, nur noch die kleine, kahle Stelle erinnert an die große Kopfwunde.

 Nun noch ein paar Bildchen vom Hopser und von anderen Themen der Woche hinzufügen... und ein wunderschönes Lied von der flotten Charlotte. 


Ich grüß Euch und wünsch Euch ein schönes Wochenende.

 Dieses Mal mit einem Link, ging irgendwie nicht anders, aber ich wollte genau dieses Stück.

https://www.youtube.com/watch?v=oeoXEW5X79I&list=RDoeoXEW5X79I&index=1

Freitag, 20. Januar 2017

Mittendrin



Im Januar, ... im Winter,.. . im Leben !
 Wer hat denn gesagt, daß dieses neue Jahr langsam und gemächlich beginnt. Sich rücksichtsoll einschaukelt und Fahrt aufnimmt.

 Nee, is nich ! 


2017 möchte organisiert werden, meine syrische Familie plant Schritte in Selbstständigkeit und Normalität, und manch sonstige, private Entwicklung ist mit Unruhe und Umstellung verbunden.
Und da viele Fäden bei mir zusammenlaufen, heißt das, weniger Zeit als erhofft, für textile Projekte und Veränderungen und Arbeiten am und im Haus.


 Um ehrlich zu sein, habe ich mich für den Moment von dem Gedanken verabschiedet, nach Auszug der Kinder mehr Zeit für meine Projekte zu haben.

  Zuviele soziale Aufgaben stehen für mich bereit und da diese Arbeit ein Teil meines Selbstverständnisses ist, werde ich mein Engagement hier auf jeden Fall weiterführen. 

 Außerdem hat sich unsere Tochter eine Pause vom anstrengenden Erwachsenenleben gegönnt und ist vorübergehend wieder in unser Haus gezogen. 

Eine Pause macht auch der gesunde Menschenverstand mit dem Erlass der Stallpflicht für Hausgeflügel, da angeblich eine Bedrohung des Menschen durch ein, nur für Geflügel gefährliches, Virus besteht.


 Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht und die Interessen der Massentierhaltung auf (Lebens) Kosten gesunder Tiere geschützt. Schon seit Tagen sitzt ein Post zu dem Thema sozusagen auf meiner Leitung.

 Das Thema ist sehr schwer zu greifen. Ich möchte es aber nicht komplett außer acht lassen, da es mich persönlich betrifft und ich die Machenschaften der Geflügelindustrie, die offenbar bis in hohe politische Ränge greifen, wirklich unerträglich finde.
 Wer sich informieren möchte, in diesem Video ist die ganze Situation kurz und dabei sehr verständlich erklärt.



Nichtsdestotrotz habe ich eine, schon länger getroffende Vereinbarung eingehalten und am vergangen Sonntag vier ausgediente Legehennen vom Verein " Rettet das Huhn" übernommen.


 Tags befindet sich die recht muntere Damencombo im Kükenstall, die Nacht verbringen sie wegen der kalten Witterung in einem geräumigen Hasenstall, der im Schuppen neben dem Heizkessel steht. 
Artgerecht geht anders, aber im Moment bleibt mir wegen der Sanktionen nichts anderes übrig.

Da heisst es, einfach durchhalten und die Geduld bewahren. (Sagen Sie das mal den Hühnern ).
  Gestern bin ich dann wenigstens ein Stündchen unterwegs gewesen und habe die wunderbare Winterlandschaft fotografiert,


in der Konzentration darauf alle anderen Gedanken abgeschaltet und mich am Licht und den grafischen Strukturen erfreut. Gut !



Und die kleine Quessant-Gruppe besucht, deren Wolle ich auch in diesem Jahr verarbeiten werde und die mich wie kleine, freche Gnome um ein paar Leckerchen angebettelt hat.


Und zum Schluss noch neue Musik.  


 Die ausgebildete Sängerin bringt mit ihrer emotional gelandenen Interpretation sogar schnöde Popsongs zum Leuchten und Eisblöcke zum Schmelzen,
 Es gibt bereits etliche Videos von ihr im Netz, die Liveaufnahmen sind von mitreißender Intensität.


 Unbedingt mal reinhören !!! Ich bin wirklich schwer begeistert. Steht absolut auf meiner Konzertwunschliste.

 Morgen gibts für mich mal den kleinen Nachtdienst für zwischendurch und in der kommenden Woche schließe ich die Adventsaktion ab.

 Thanks . Munter Bleiben !

Sonntag, 14. Juni 2015

Wiederholungstäterin

Da sei ich wohl eine Wiederholungstäterin.  Das merkte gestern ein freundlicher Ordnungshüter an, nachdem wir ein kurzes Gespräch über Hühner geführt hatten.
Wo und wann ?  Erzähle ich gleich.


 Mit ungefähr 20 weiteren Hennenabholern waren wir auf dem Parkplatz eines pleitegegangenen Baumarkts zum konspirativen Treffen erschienen .
Eine Weile saßen wir im Auto und beobachteten die Menschen, die ebenfalls warteten. Da wir die " Anderen" nicht kannten gab es ein kleines Ratespiel : "Die kommen bestimmt Hühner abholen, nee, die nicht, die wollen sicher ins Spielkasino... wie man sich doch irren kann. Kleine Lektion zum Thema : don't judge a book by its cover !
 Und wir haben erst auch ein bisschen doof gekuckt. Polizei ? Watt is dat da denn ?

 Nach kurzer Zeit trafen auch die AktivistInnen der Gruppe "Rettet das Huhn" samt 1500 vermittelten Legehennen ein.  



Die einjährigen Hennen, die "routinemäßig" in den "Bodenhaltungen" nach einer Legeperiode entsorgt werden, haben in den wenigen Monaten ihres ausgebeuteten Lebens eng gedrängt auf Metallgittern gestanden, nie einen Grashalm unter den Füßen gehabt oder den Himmel über sich gesehen.
 Bodenhaltung, das bedeutet  nämlich NICHT idyllisches Herumscharren auf natürlichem Sand oder anderem Erdboden .  


Nach einer Legeperiode werden sie ausgetauscht, das heisst, durch neue Hennen ersetzt und einfach entsorgt.
 Routiniert und vom herbeigeeilten Lokalfernsehen schnell noch mal gefilmt, ging die Verteilung der Hennen auf Kisten und Körbe vonstatten.


Ein netter Herr hatte sogar schon mal was zu futtern für seine neuen Hennen  mitgebracht. 


 Auch der Polizist entpuppte sich als Hennenabholer in privater Mission ( ein Ersttäter ! ) .

  Und dann ging es auf zur Weiterfahrt ins private Hühnerglück für die Gackerdamen.
 Die Hennen sind in einem besseren Zustand als die im Januar aufgenommenen. Hier habe ich schon mal ausführlich über die Hennenrettung und deren Hintergründe informiert.   
Sie können nach kurzer Eingewöhnung ins Hühnergehege zu Ihren neuen Kolleginnen. 


Drei Hennen habe ich dieses Mal übernommen. Damit ist meine Hühnergruppe vorerst komplett.

15 große und vier kleine Hennen, dazu zwei Hähne und drei Wassertiere. 

Die Hühner und Enten dürfen hier bleiben, bis sie eines natürlichen Todes sterben, ungeachtet dessen, ob sie nun noch legen oder nicht.  


So weit , so gut. 

 Wie beim letzten Mal geht mein Dank an Steffie und Jenny, die ihr Wochenende mal wieder damit verbringen 1500 unschuldige Hühnerleben zu retten. 

"Aber es ändert nichts an den Zuständen in der Massentierhaltung ": höre ich die Kritiker der Gruppe sagen. 
Die  Betreiber der " Legeanlagen" kaufen eben einfach neue Hühner und das Elend geht von vorne los. 

 Das ist  leider richtig .

 Ich werde die Aktionen der Gruppe dennoch weiterhin unterstützen !!!


Zum einen entkommen so wenigstens die vermittelten Hennen dem Schredder, werden nicht wie Müll entsorgt.   Immerhin: 9 gerettete Hennen leben mittlerweile bei uns.

Und außerdem schaffen solche Aktionen Öffentlichkeit und können vielleicht langfristig das Kauf- und Konsumverhalten der Menschen verändern.

  Denn wer einmal gesehen hat, wie die Hennen aussehen und wie sie gehalten werden, kauft vielleicht keine Eier aus Bodenhaltung mehr ! 



Wer sich weitergehend informieren möchte, kann ja einfach mal auf die HP der Gruppe gehen.

  Und ich geh jetzt ein bisschen zugucken, was meine Hühnchen machen.



Einen schönen Sonntag Euch Allen !

Samstag, 7. Februar 2015

Eine Woche


nach ihrem Einzug bei uns, sind die fünf Hennen weiter auf dem Weg der Gesundung. Heute habe ich zum ersten Mal die Wärmelampe für eine halbe Stunde ausgeschaltet und die Stalltür, mit einem Drahtgitter, gesichert, offengelassen. Ja, sie würden schon gern rausgehen, wenn sie dürften.
So cirka 2 Wochen, werde ich die Hennen noch im Stall lassen, abhängig von der Witterung können sie danach schon mal kurz " vor die Tür". 


Unser alter Hahn war jedenfalls sehr interessiert, hat die Damen schon mal angegackert und hätte die Ladys gern nach draußen gelockt. Und die Hennen waren nicht abgeneigt.


Es ist, mal abgesehen von einem sentimentalen "wie süß", sehr interessant, wie die gequälten Tiere anfangen, sich artgemäß zu verhalten. Sie verständigen sich untereinander und mit ihren, noch von ihnen getrennten " freien" Artgenossen,  durch verschiedene, recht differenzierte Gacker- und Gurrlaute, sind neugierig, scharren und putzen sich das nachwachsende Gefieder. Ich denke, daß sie spätestens im April in die Hühnergruppe integriert werden können.

dies ist eine von den "Rupfis", die schon seit September hier sind....
Aber mein Alltag besteht nicht nur aus Hühnern. 

Hatte ich noch am Jahresanfang geglaubt, 2015 würde sich langsam und beschaulich anlassen, so muss ich jetzt feststellen, daß der temporeiche Januar Konkurrenz vom flotten Februar bekommt.


So habe ich in der vergangenen Woche einen besten Freund mit in den Ehestand geleitet...


Interessante , neue Musik endeckt....





Ein wenig fotografiert und angefangen, meine Halde an unvollendenten Werken abzubauen.


Hier als erstes :  Ein Badezimmerteppich aus alten Handtüchern, nun Fußtücher.... patchgeworkt.


Denn die Muster von alten Handtüchern haben mir schon immer gefallen, und 
bei der Verarbeitung kann man zerschlissenene Stellen einfach weglassen.


Ach so... und wer heute Abend ab 23 Uhr 30 noch Bock auf Fernsehgucken hat...
da gibt es Asaf Avidan (ja, den aus dem Video) live in concert... auf Arte !
( Ab Sonntag dann in der Arte Videothek )
Viel Spaß dabei, vielleicht treffen wir uns ja dort.

Dienstag, 3. Februar 2015

Lauter updates, vor allem über Hühner

Am 3. Tag nach ihrer Rettung sehen die fünf Hühner, die bei uns gelandet sind, schon wesentlich besser aus.


Anscheinend haben sich die Tiere in der "Legeanlage" konstant und täglich die Federn ausgerupft. Denn schon heute Morgen zeigen sich erste fluffige, neue Federn.

 

Die Hühner stinken auch nicht mehr so entsetzlich wie am ersten Tag, weil sie sich jetzt pflegen können ( Sandbad !!) Insgesamt viel einfacher, als ich gedacht habe. Zwar sind sie noch nicht über den Berg, aber ich bin guter Hoffnung, daß es alle fünf schaffen werden. Sie fressen wie die Scheunendrescher und legen jeden Tag ein Ei.


Soweit so gut. Wer Lust hat, sich noch mehr Infos anzuschauen , der kann ja mal dem Link folgen http://rettetdashuhn.de/

aus dieser Haltung stammen die Hühner   Quelle : Rettet das Huhn
Trotzdem. 

Gibt halt immer wieder Leute, die mit irgendwas nicht einverstanden sind.... 

Aber ich finde, Etwas zu tun ist immer noch besser als dazusitzen und zu jammern. Und wer A sagt, muss auch B sagen. In diesem Fall, auch dafür zu sorgen, daß die Tiere nicht im ungeheizten Hühnerstall krepieren, weil sie keine Federn haben ( Hühnerpullover.!)
 Ich finde die Arbeit der Gruppe gut, nicht nur, weil tatsächlich viele Tiere in ein artgerechtes Leben gebracht werden, sondern auch weil dadurch Öffentlichkeit und eine Diskussion über die Haltungsbedingungen von "Nutz"tieren in Gang kommt und das nicht zu knapp.

 Übrigens : Dass bei solchen Haltungen jede Menge Antibiotika verfüttert werden muss  (natürlich gibt es Höchstgrenzen ! natürlich ! ), die letztendlich mit für die Ausbildung resistenter Keime sorgen... ( ich weiß, wovon ich rede, ich arbeite in der Akutkrankenpflege !) ist bei der ganzen Sache nicht nur ein Nebeneffekt. Und vielleicht erschließt sich hier auch die gigantische Panik vor den berüchtigten Vogel-und Schweinegrippeviren, die immer wieder für Aufregung sorgen und die Massenhaltungen von Nutztieren in Hochsicherheitstrakte verwandelt, Hobbyhühnerhalter zu potentiell Kriminellen macht, und unsinnige Massentötungen von Geflügel in verdächtigen Beständen verursacht.

Doch damit genug nun. Wir haben ein paar Hühnerleben gerettet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 Ich werde weiter darüber berichten, wie sich die Tiere entwickeln...  


Auf keinen Fall möchte ich eine Diskussionsplattform eröffnen, die in die völlig falsche Richtung läuft. Mag sein, daß ich ein bisschen schrullig und verschroben bin, auf keinen Fall bin ich realitätsfern. Wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil.

Da ich keine Kommentator/innen in ein Google-Konto zwingen möchte, werde die ich die anonyme Kommentarfunktion nicht abschalten, behalte mir aber die Löschung von anonymen und unangemessenen Kommentaren vor.

.... und jetzt habe ich zu tun, ich muss nämlich die Hühner noch auf die Stangen setzen, allein können die das noch nicht. In echt !!!

Sonntag, 1. Februar 2015

Rettet das Huhn : Die Neuen.



 Gestern von der Initiative "Rettet das Huhn" übernommen . Fünf ausgediente Legehennen aus Bodenhaltung. Die Tiere sind erst ein gutes Jahr alt.

Super organisiert von den Tierretterinnen, lief die Abholung der 800 Hennen wie am Schnürchen.  Hennen in die Box, Schutzvertrag unterschrieben, zwei Hühnerpullover mitgenommen, und ab nach Hause.


 Die erste Nacht haben die Hennen im Gästebad verbracht, und am heutigen Vormittag sind sie in ihren vorläufigen Stall umgezogen.


Erbärmliche Kreaturen sind es, zwei von ihnen haben nur sehr wenige Federn, ein Huhn kann nicht richtig laufen. Die Hennen konnten keine Gefiederpflege betreiben und stinken erbärmlich, sind mit Kot beschmutzt.


Aber sie haben einen guten Appetit, sind erstaunlich lebhaft, die Sandkiste hat großen Anklang gefunden.


Die Hühnerpullover passen gut und erfüllen ihren Zweck....


Und in der Nacht haben alle ein Ei gelegt.  Die armen Hennen, deren Körper darauf gezüchtet werden, jeden Tag ein Ei zu produzieren, ohne Rücksicht auf Verluste... im Körper der jeweiligen Henne. Die schlimmsten Fotos erspare ich euch hier mal.....


Alles andere als idyllisch ist sie, diese sogenannte Bodenhaltung, aus der die armen Tiere kommen.

einfach ein niedliches Huhn auf die Packung malen, dann geht das schon....
Es dürfen bis zu 9 Hennen auf einem Quadratmeter gehalten werden. Krankheiten, Kannibalismus, Verhaltensstörungen etc.,  das alles ist in dem tageslichtlosen Raum, in dem bis zu 6000 Tiere ohne Separierung gehalten werden dürfen, an der Tagesordnung.

Nach einen Jahr werden die armen Kreaturen entsorgt... zu Hundefutter verarbeitet oder zu Suppengrundlage ( mhh !!! lecker Hühnerbrühe)

45 Millionen Legehennen werden pro Jahr in Deutschland auf diese Art gehalten und auch entsorgt !!!

  Nee, ich bin nicht dicht am Wasser gebaut... aber als ich gestern den Zustand der vielen Tiere gesehen habe, musste ich heulen. 

 Ich finde, es ist ein Verbrechen, Tiere, die sich nicht wehren können in einen solchen Zustand zu bringen und dann einem elenden Tod zuzuführen.


Nun will ich hoffen, das  unsere fünf wieder gesund werden und ein hühnergerechtes Leben führen können, wenn sie sich erholt haben.


Bei dreien habe ich keine Bedenken. Zwei stehen auf der Kippe und brauchen intensivere Betreuung.


Ganz sicher werde ich NIE wieder Eier aus Bodenhaltung kaufen, wenn ich wegen der Legepause der Hühner Eier zukaufen muss.....


..... so sollten Hühner leben dürfen ! Und bei uns können sie das auch.

Ich danke Steffi und Jenny von der Initiative "Rettet das Huhn" für Ihren
 Einsatz !  Ihr seid super !!!