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Montag, 1. Februar 2021

90 ! Alder !

Die ersten 10 Tage der Hundert sind schon um, und es macht Spaß.

 Wirklich. 

Löst Knoten im Kopf.

Während mein guter Mann, bei mindestens ebenso gutem Wetter ins, von mir so geliebte, Wendland reiste, um den dänischen Heizgesellen, ( nein, nicht den Oberbimschschornsteinmeister...) nach Hause zu holen, träumte ich mich an diesem Tag zurück ins Jahr 2013. Das Jahr meiner letzten Wittfeitzenfreizeit. 

Sieben Jugendfreizeiten habe ich in den Jahren 2007 bis 2013 im Wendland geplant und mit einem Team von engagierten Leuten und jeweils 20 zölikakiebetroffenen Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Das waren riesige Überraschungskisten und immer war es toll.  Gerne wäre ich auf nostalgische Tour mitgefahren, aber leider habe ich ja noch einen Nachtdienst vor der Brust.

Kann man so nichts machen, war einfach zu kurzfristig.

Aber das Wendland bleibt ja stehen, bei besserer Gelegenheit kann ich den Orten einen Besuch abstatten. 

Nun hoffe ich, daß der neue Ofen tut was er soll, heizen, heizen heizen.

schlechtes Foto, guter Ofen...

 Drückt uns mal die Kohlenschaufel.. aber das Gerät ist dermaßen simpel und robust, da kann eigenlich nichts schief gehen. 

Passend zum Wetter und passend zur Erinnerung Jugendfreizeit ( das war immer das Schlusslied auf der Abschiedsfeier....)



Dienstag, 19. November 2013

Bye,bye DZG

Ja, dann ist es jetzt soweit. Nach 15 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für die DZG ( Deutsche Zöliakie Gesellschaft) habe ich mich am Wochenende beim Freizeitennachtreffen offiziell als Aktivistin abgemeldet...deshalb ist es im Moment auch so ruhig hier. Weil ich einfach viel um die Ohren hatte, und übers Wochenende nicht da war. 


Von der landschaftlich schönen Lage des Tagungshotels habe ich leider wenig mitbekommen, dafür aber ein paar liebe Leute wiedergetroffen.

In den letzten Jahren habe ich insgesamt 7 Freizeiten für Kinder und Jugendliche organisiert und auch selbst betreut.


War immer aufregend,


 oft nett und herzlich.

 Manchmal umwerfend komisch,
 
lecker selbstgebackenes Brot, diesmal ohne Hefe


Betreuer-Burnout, kollektiv !!!
 und manchmal stressig.  
hier hilft nur noch die Flucht ins Trockenlager !!

 Einige nette Menschen habe ich dort kennengelernt, Kontakte die andauern werde. Der Entschluss, aufzuhören, ist zwar schon im Frühjahr gefallen, aber dieses Wochenende ist der formale Schlusspunkt gewesen.  Eine gute Gelegenheit, nochmal nachzufühlen,



die Freizeiten Revue passieren zu lassen, und sich der schönen Situationen zu erinnern. 


 Und warum höre ich auf.  Es ist wahnsinnig viel Arbeit, und noch viel mehr Verantwortung,  und ich bin sehr dankbar, daß ich  bei ALLEN Freizeiten ALLE Teilnehmer unbeschadet wieder ihren Eltern übergeben konnte.  
Und da meine Familienphase sich langsam dem Ende nähert, möchte ich nun andere Dinge verwirklichen, die ich mir schon immer vorgenommen habe. 

 Zum Beispiel endlich mal einen Gemüsegarten haben, und auch konsequent pflegen.  Und alles auf einmal geht eben nicht... aber, es ist wieder ein kleiner Abschied in diesem Umbruchjahr !!!

Dennoch , auf zu neuen Zielen, und ja, es wurde Zeit !!! 
 Morgen gehts dann hier wieder normal weiter und ich lass mich auch mal wieder auf Euren Blogs sehen.

Montag, 1. April 2013

Teil 2: Wittfeitzen die Siebte




Während der Freizeit ist es sinnvoll, einmal vom  Gelände des LIB wegzukommen, und einen Ausflug zu machen. Das haben wir dann auch gemacht...


Ziele gibt es im Wendland genug... dieses Mal waren wir hier http://www.archaeo-zentrum.de/

An alter, archäologischer Fundstelle sind dort bronzezeitliche Gebäude nachgebaut worden, und ein erlebnispädagogisches Programm erlaubt die Möglichkeit, Geschichte nicht nur zu sehen, sondern auch zu erfahren.  In unserem Fall hieß das, zu merken, wie kalt es in den Gebäuden war, wie überlebenswichtig die Beherrschung und Nutzung des Feuers ist .

 Unser "Dozent"  Bernd Zürn erklärt und demonstriert das Anzünden eines bronzezeitlichen Feuers, gespannt von leicht fröstelnden Kindern beobachtet.
( bitti, bitti, lass es klappen !!!)
 Nix Feuerzeug, nix schnell mal Heizung andrehen...



Man spürt auch, wie schön es ist, daß einem die Sonne auf den Rücken scheint, wenn man das kalte Langhaus verlassen hat, um draußen zu arbeiten... ja, und das bronzezeitlicher Tee und kleine trockene Pfannküchlein eine Köstlichkeit sein können. 

Zum Schluss saßen wir um den eisernen Bullertopf und so mancher Jugendlicher, der zu Anfang behauptet hatte: ..." Iihh !!! das ess ich nicht " , fragte nach einem 2. Buchweizenkeks.
 Einige Jugendliche hatten den leichteren Weg vorgezogen und sich an die Heizung des "bronzezeitlichen" Toilettenhauses verzogen und somit einen wesentlichen Teil des Programms verpasst, nun ja... is halt so. 



 Immerhin sind einige Schmuckstücke aus Kupferdraht nach alten Vorbildern fertiggestellt worden, und beim nächsten Besuch im  AZH darf es dann gern etwas wärmer sein. 

Das Museum hat eine Menge zu bieten, unbedingt einmal vorbeischauen, wenn Ihr in der Nähe seid.

Aus dem Museumsladen ( jetzt aber hopp, der Bus wartet schon), habe ich mir noch 2 kleine Broschüren mitgenommen... die eine ist ein Nachdruck eines Büchleins aus den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts... ein skuriles Werk,
mehr Utopie, denn Anleitung ... das den Bau von lebenden Häusern aus wachsenden Bäumen behandelt ( die erweiterte Weidenlaube). 



 Das andere Buch erklärt den Eigenbau von Schuhen...



 trotz des handgemachten, schlichten Eindrucks vermittelt es eine Menge an Kenntnissen und Schnitten, alles handmade.... und ein Teechen bekommt man in der Kommune auch gleich mit angeboten, will sagen:  lange vor den Zeiten des Internets entstanden. (" Ey. Alter, lass uns ma eine rauchen !!! ")
Ich finde , die beiden Broschüren passen gut in meine Sammlung....

Morgen gibt es den 3.und letzten Teil der Witty-Berichte und dann geht es hier wieder mit Textil-  und sonstigem Hauskram weiter...

Sonntag, 31. März 2013

Teil 1 : Wittfeitzen die Siebte

... und unwiderruflich letzte Jugendfreizeit.( jedenfalls von mir organisierte )

Bevor ich wieder in meinen heimischen Mikrokosmos  aus Arbeit, Textilkram und Alltag eintauche,( der so Mikro gar nicht ist) und auf den ich mich sehr freue, ein paar Eindrücke aus dem Wendland im März 2013.



Kalt wars, sehr kalt... in der ersten Nacht  minus 17 Grad. !!!!, eigentlich eine komplette Winterfreizeit.
Per Rundmail hatte ich kurz vor Beginn noch mitgeteilt, daß wir sogar  Rodeln können, ich hatte es selbst nicht geglaubt, aber kurz hinter Üelzen begann die Winterwelt aufs Neue, nachdem zu Hause der Schnee so gut wie weggetaut war.

Ausser besagter Rodelaktion konnten wir wegen der Witterung das grosszügige, und ungewöhnlich schöne Aussengelände dieses Mal kaum nutzen... 

 Aber die Wippe ist zu allen Jahreszeiten gut !!


Nur mal so als Vergleich, vor 2 Jahren konnten wir zu Ostern ( da war Ostern allerdings erst Ende April) draussen sitzen und dort unser Ökosüppchen geniessen.


Die Familie Westermann, die das Gelände vor einigen Jahren in völlig abgewirtschaftetem Zustand übernommen hat, hat sich mächtig ins Zeug gelegt, und einen tollen Ort für Freizeiten mit Gruppen oder auch Familien geschaffen. 
Unkompliziert und freundlich wird dort ein vielfältiges Programm geboten.  

Unbedingt empfehlenswert. 

Sommers wie winters beliebt...


.... und auch dieses Mal ausgiebig genutzt.

 Die Möglichkeit, Lagerfeuer zu machen.

.... so nun gehe ich das Auto weiter ausladen, Teil 2 folgt in Kürze.

Donnerstag, 28. März 2013

... jau, alles geschafft

Nun denn, unerschrockene Leser !


Wir sind wieder da , aus dem kalten und unglaublich alternativen Wendland.


Alle und alles heil geblieben, und die Kinder in elterliche Obhut zurückgegeben...

  Viele Eindrücke und viel schmutzige Wäsche warten nun darauf, verarbeitet zu werden, und wenn ich die Fotos morgen gesichtet habe. berichte ich noch ein wenig.

Samstag, 23. März 2013

Komm, es geht los

.... ich bin dann mal weg!

Mit 21 Jugendlichen und 5 Betreuern im Wendland...,
während mein wunderbarer Mann Haus und Hof hütet,
  und mir damit diese Fahrt mit ermöglicht. 

 Danke !!!

Glutenfrei kochen, Spaß haben, nette Aktionen erleben. vielleicht auch ein bisschen frieren, denn es ist knackig kalt dort.

 Und kein Internet, wahrscheinlich jedenfalls.

  Muss ja auch nicht immer sein.
  Gehabt Euch wohl.

 Am 28.4. bin ich wieder da und werde berichten.

Donnerstag, 21. März 2013

Wetterfrei

Dieser Post ist garantiert wetterfrei, aber nicht unsentimental.
  In 2 Tagen fahre ich ins Wendland und werde zusammen mit 5 wunderbaren Menschen kochen, lachen,  durchs Gebüsch kriechen und eine knappe Woche lang 21 Kinder und Jugendliche betreuen, die wie meine eigenen Kinder vom Thema Zöliakie betroffen sind.



Zwei dieser wunderbaren, engagierten Menschen sind meine Kinder, vom Teilnehmer zum Betreuer herangewachsen, die sich anschicken, flügge zu werden, und in absehbarer Zeit das Elternhaus zu verlassen... 

 Diese 7. Freizeit wird die letzte sein, die ich in diesem Rahmen organisiere, ebenso wie unser Wohnprojekt Familie wieder kleiner wird.

Zeit, nach vorn zu schauen, aber wer nach vorn sehen will, kann auch mal zurückblicken.


Diese Fotos sind fast 30 Jahre alt... so lange bin ich schon Mutter. Damals 25 Jahre alt, reingeschliddert, ungeplant in diese Aufgabe.



 .... vor 20 Jahren

... 17 Jahre altes Familienbild.


Mein "aktives" Muttersein nähert sich dem Ende... das jüngste Kind wird im nächsten Jahr die Schule beenden, hat große, ferne Ziele. Noch vor kurzer Zeit war ich hier ständig im Einsatz, hatte kaum Zeit für mich.

 Es ist deutlich ruhiger geworden, etwas wonach ich mich jahrelang gesehnt habe. Ich kann anfangen, eigene Dinge umzusetzen ohne in den totalen Stress zu geraten... noch wohnen wir hier zu viert, aber das wird nicht mehr lange so sein. Auch für meine Ehe brechen neue Zeiten an,  denn wir waren ja noch nie ohne Kind, weil ich den großen Sohn schon "mitgebracht" habe....

Was soll ich sagen, ich bin glücklich über diese Familie und manchmal ein bisschen wehmütig, daß eine wichtige Phase langsam zu Ende geht. 

 Ich freue mich auf die Woche im Wendland, und darauf , Energie und Zeit für neue Pläne und immer wieder auch für meine grossen, tollen Kinder zu haben,







Montag, 18. März 2013

Wenn schon Stulpen...

 dann was frühlingshaftes... bitte, bitte !!!

 Bevor ich am Ende dieser Woche ins Wendland fahre, um dort  für und mit 21 Kindern, Jugendlichen und 5 supertollen Betreuern,  eine glutenfreie Freizeit zu gestalten, fange ich keine neuen Textilprojekte mehr an. 
Obwohl es mich in den Fingern juckt, aus dem Mehlsack vom Flohmarkt eine Tasche zu nähen...

.....denn erstens gibt es noch eine Menge vorzubereiten. Haufenweise glutenfreies Essen muss eingekauft werden, Aktionen vorbereitet , und vor allem Flexibilität beim Programm wird gefragt sein.


 Gestern hat es hier schneesturmartiges Wetter gegeben, das  nicht nur Kater Emo erstaunte.


Außerdem habe ich genügend Projekte in Arbeit, die ich mit wenig Aufwand beenden kann.
So diese verspielten Stulpen aus Strumpfgarn.


Ganze 20 Gramm Wolle habe ich für dieses Paar Stulpen gebraucht, sie sind ein gern gesehenes Mitbringsel, an einem Abend fertig und eine schöne Restwolleverwertung.


Zwar taut der Schnee gerade unter den wohlwollenden Strahlen der hellen Mittagssonne rasant weg, (sehr, sehr gut !!!), aber es soll kühl und wechselhaft bleiben. 

 Da kann man den "Frühling" am Handgelenk noch gut brauchen.

Samstag, 23. Februar 2013

Über den Tellerrand sehen...

ist immer gut.


Das kann man unter anderem, wenn man in die Blogs anderer Leute schaut, die freundlicherweise Einblick in ihre Leben gewähren.
Das ist freiwillig, ich kann, aber muss nicht.
Der aller-allergrösste Teil der Kommunikation, die durch diesen Blog entstanden ist, ist freundlich, nett, und ja, horizonterweiternd
...und auf keinen Fall oberflächlich !!!


Gestern bekam ich ein sorgfältig verklebtes Päckchen dieser jungen, frischgebackenen Hauseigentümerin, die in ihrem Kellerchen ein paar Tellerchen gefunden hat, und sie mir schenkte.

Vielen Dank, liebe Jen, alle sind heil angekommen, besonders schön auch noch die beigelegte alte Handarbeitszeitung. 
Ich war entzückt !!!

 Gewissermaßen im Gegenzug reiste ein Buch aus meinem letzten "Fund "ins Eigenheim der jungen Kreativen, die daraus etwas gestalten möchte. 
Ohne unsere Blogs hätten wir nie von einander erfahren.
Unsere Kommunikation ist nicht weltbewegend.... aber gewissermaßen das Salz in der Suppe ( um im Bild mit den Tellerchen zu bleiben).

Das ist eben inter nett, mir macht es Spaß, und es bereichert meinen Alltag um ein paar bunte Aspekte.   SO !!!

Und sonst ???..... gegen Dämmerung werde ich in mein kleines Krankenhaus am Rande der Stadt ziehen, um dort die 2. von 3 Nachtwachen anzutreten.

Danach liegt eine LANGE BERUFSARBEITFREIE PHASE , in denen einige Projekte auf mich warten, auf die ich mich sehr freue.  Sehr, sehr !

 Das 1 . Projekt heisst hoffentlich Frühling ( den Garten aus dem Winterschlaf holen...)



.... Haselstecken für einen Flechtzaun, den ich bauen möchte, weil ich ein Kräuterbeet anlegen will, und den Zaun als Begrenzung brauche. ( Weide fürs Geflecht ist reichlich vorhanden).

 Bitte schauen Sie auf den Flechtzaun   !!!  Den gibts nicht mehr, aber so ähnlich soll der neue werden. ( die Dame gibts noch und die Katze auch )

2. Jugendfreizeit im Wendland für Zöliakiekinder- und Jugendliche,
 die ich zum 7. Mal organisiere und auch vor Ort mitbetreue. 
 Wir sind dieses Jahr ein Superteam , sitzen sozusagen schon in den Startlöchern und sind sehr gespannt, wie es werden wird. Meistens sind wir hinterher total glücklich , weil fast alles gut läuft. Jede Freizeit ist wieder etwas ganz besonderes. ( ich werde berichten !)
Trotzdem ist die Ausrichtung der Freizeit eine Menge Arbeit.


 3. natürlich meine Nadel und Faden-Projekte...




 Pfürti, Ihr Lieben und für mich guats Nächtle !

Donnerstag, 7. Juli 2011

Wittfeitzen 2011


Noch ne kleine Nachlese aus der blogfreien Zeit : 
1 mal im Jahr organisiere ich mit meinen Kindern eine Jugendfreizeit für Kinder mit Zöliakie : 
Ein Thema, das uns seit schon 15 Jahren begleitet. Lange Zeit hatte ich die Funktion einer Kontaktperson der DZG ( das ist der große Selbsthilfeverband für Zöliakiepatienten und eine Kontaktperson hat so eine Art Beraterfunktion  inne), jetzt ist noch die freie Mitarbeit in Form dieser Jugendfreizeit übriggeblieben, in die meine Kinder langsam vom Teilnehmer- in den Betreuerstatus hineingewachssen sind .
Jedesmal eine große Herausforderung was Arbeitsaufwand und Verantwortung angeht. 
Jedesmal aber auch wieder ein ganz, ganz tolles Erlebnis mit den Kindern und Jugendlichen.

Im nächsen Jahr wird diese, unsere Jugendfreizeit zum 7 .und letzten Mal stattfinden, weil mein Sohn dann ins Studium geht und wahrscheinlich zu anderen Zielen in seinem Leben aufbrechen wird.

Heute habe ich die Fotos sortiert und neu zusammengestellt, deshalb diese Remineszenz an den April 2011 .

War schön, hier noch mal ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten.