Sonntag, 27. Juni 2021

Bye, bye Junimond


Mit einem Foto des, unlängst am Straßenrand aufgegriffenen, schmählich weggeworfenen Gliederkaktusses verabschiede ich mich in eine kleine Blogpause bis zum 5. Juli.

Der Kaktus beschenkte mich zum Dank für seine Rettung mit zwei schönen Blüten, was ich ja sehr nett finde.

Gehabt Euch wohl und bis zum 5.Juli in alter Frische.


Samstag, 26. Juni 2021

Ruhe


 Der Mann hat ein paar Impfnebenwirkungen und ich bade einen Sommerinfekt aus. Außer dem üblichen Tagesprogramm auf der Wiese mit dem Hund ein wenig in der Sonne gelegen, die Hühnerchen versorgt und 100 Hartbrandklinker geschenkt bekommen ( für den Garten), aus Abriss, 100 Jahre alt. 


Toll !

 

Freitag, 25. Juni 2021

Lost Moloch


 Ein wenig abgelenkt durch meine herzigen Hühnerchen, möchte ich heute über nicht so idyllische Eckchen berichten.

Lange vorgenommen hatte ich mir schon einen Besuch im Ihmezentrum Hannover. Teils zum Schauen, teils zum Fotografieren. 

Anspruch und Wirklichkeit

Im Herzen der Stadt gelegen, fast noch innenstädtisch, grenzend an den angesagten Stadtteil Linden, besticht der riesige Gebäudekomplex aus den frühen 70er Jahren durch fortschreitendem Verfall. 

Etliche Investoren planten, oder gaben vor, dieses zu tun, den Moloch zu sanieren und zu einem Schmuckstück der Stadt zu machen. Der letzte Investor steckte meines Wissens im Mai diesen Jahres auf. 

Werbeplakat des letzten Investors

Zugegeben, die Lage ist wirklich vortrefflich, der Blick auf die Innenstadt aus den höheren Etagen (und davon gibt es viele), unverstellbar. Dazu die Nähe des lebendigen Stadteils Linden, trotz Gentrifizierung immer noch ein freundlicher, vielfältiger Stadteil.

Eine Stadt in der Stadt sollte das Ihmezentrum sein, als ich nach Hannover zog, 1975 war das, man konnte durch die Passage flanieren, dort alle Dinge des täglichen Bedarfs und mehr kaufen. Richtig nett fand ich das Ihmezetrum allerdings nie. Ich wohnte damals in Linden, in einer unsanierten Altbauwohnung und keine zehn Pferde hätten mich dazu gebracht, ins Ihmezentrum zu ziehen.

Geld kann man nicht essen

Schon Mitte der 80ger Jahre begann der Niedergang des Komplexes, wichtige Firmen zogen sich zurück und heutzutage gibt es am Rand noch eine kleine Kneipe,

für manchen schon am Vormittag Wohnzimmer und Heimat

die Stadtwerke haben ein Gebäude gemietet, die Stadt Hannover unterhält einige Büros, ein Teil eines Gebäude dient als Studentenwohnheim. 

na hoffentlich 





Und dann gibt es vermietete oder Eigentumswohnungen in privater Nutzung. Der Rest ist Leerstand und Verfall. 

Kaufen kann man im Ihmezentrum nichts mehr. Und wie es dort weitergeht, weiß wohl keiner so recht. Wie es sich dort lebt ? Ich kann es mir nicht vorstellen. 


Ich bin dort also mit dem Fotoapparat durchgeschlendert, es gab allerdings Ecken ( im Tiefgeschoß) die ich gemieden habe. Erfassen konnte ich das Gebäude nicht wirklich, hatte aber auch nicht den Anspruch. Nur ein paar Fotos habe ich gemacht...


Donnerstag, 24. Juni 2021

Update Hühnerkinder

Der Karton dient noch als Schutz, sie könnten, wenn sie wollten...

 Wie schon gestern : die Neumütter und ihre Adoptivküken meistern die Familienzusammenführung ganz hervorragend. Alle sind munter und gesund. die Mütter passen gut auf ihren Nachwuchs auf, der langsam anfängt, die jeweiligen Gehege zu erkunden. Erstaunlich, denn nähert sich ein Schattten von oben, ruft die Mutter ihre Kinder sofort zu sich. Futter wird vorgelegt, heute gab es schon hartgekochtes Ei und etwas Grünzeug. 


Toll, daß es geklappt hat. 

Ich freu mich !