Donnerstag, 1. November 2018

Fast verpasst...


....haben die drei Bertas und ich den gestrigen Reformationstag. Ich war schon dabei, das Auto mit Recyclingmüll und für den Großeinkauf zu laden, als mir die Idee kam, mal nachzuschauen... da war doch was ? 

Unverhofft ein freier Tag und noch ein so schönwetterlicher dazu. Da ich weder konfessionell, noch sonstwie religiös gebunden bin, ohne Kirchenbesuch und Besinnliches, dafür mit Huhn und Hund und Katz.


Die drei gemütlichen Bertas wohnen seit zwei Monaten bei uns. Es sind junge Cochin/Orpington-Mixe und ich finde sie äußerst charmant. Riesig und in schokobraunes, glänzendes Gefieder gehüllt, flanieren sie mit beneidenswerter Gemütsruhe bedächtig durch den Garten.

 Und weil es drei Schwestern sind, nie weit voneinander entfernt. 

Soll noch einer sagen, Hühner wären nicht in der Lage miteinander zu kommunizieren. 



Sie sprechen miteinander, die Drei, sorgen sich umeinander und schauen, daß sie immer zusammenbleiben. 
Ich hatte eigentlich nur zwei der Tiere beim Züchter kaufen wollen, die dritte Federdame aber dazu geschenkt bekommen, weil sie so aneinenander hängen. 

Recht so, Hühner-Willy ! 


 Ich habe es nicht bereut, wenn auch die Drei nicht in die mitgebrachten Kartons passten, die fedrigen Riesinnen.


Eier gelegt haben sie noch nicht, vor dem Erwachsenwerden kamen sie promt in die Mauser, so wie auch die übrigen Damen.

 In diesem Jahr mausern alle Hühner heftig und ausdauernd, ich könnte Kopfkissen mit den ausgefallenen Federn füllen.


 Langsam flaut der Federwechsel ab und sie beginnen wieder zu legen. Ich vermute mal, daß die Mauser wegen der großen Sommerhitze so ungewöhnlich stark ausfällt.


Am Nachmittag lasse ich die Hühner nun wieder in den gesamten Garten. Die Ernten sind vorbei und sie genießen es sehr, sich weitläufig zu bewegen. 
Ein kleiner Vitaminschub mit Gras und Kraut kann für den Winter auch nicht schaden.


Fast ausgewachsen ist auch unser Flaschenkind, die nette Lotti. 

Hingebungsvoll und sehr ans Haus gebunden, aber nicht immer so schmiegsam, wie hier auf den Fotos.



 

Die junge Dame kann auch frech und angriffslustig sein. Vor ein paar Tagen musste sie beim Tierarzt wegen infizierter Bisse behandelt werde, die sie sich beim Fangen eines Kleinnagers ( ich befürchte , eines Maulwurfes) zugezogen hat.
Eigentlich tun mir die Mäuse und das andere Kleingetier immer leid, ich versuche gelegentlich, sie aus den Fängen der Katzen zu befreien, wenn ich auch nicht so begeistert davon bin, Mäuse in größerer Anzahl im Haus zu haben. Da ist es schon gut, wenn die feliden Mitbewohner ein wenig Einhalt gebieten. Und das kann die Lotti auf jeden Fall.


Relaxt ist der Tag zu Ende gegegangen, ich habe tatsächlich ein bisschen an der Nähmaschine gesessen, was ich schon lange mal wieder tun wollte. Sollte es zeigbare Ergebnisse geben ,werde ich sie zeigen. Nebenbei dudelte mir der Laptop Fundstücke aus den 80zigern und das tue ich jetzt für Euch auch....



Kommentare:

  1. Lotti wird immer hübscher.
    Oh, ich liebe Hühner so sehr. Leider kann ich in einer Stadtwohnung keine halten. So habe ich mir aus Teddystoff einfach drei in Originalgröße genäht. Konstantin, mein Hahn, Gesche und Wally, die Hühner leben nun in meinem Wohnzimmer.

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  2. Welch eine tolle Hühnerschar. Ich habe keine Hühner, weil es hier eindeutig zu viele Füchse gibt und ich keine Lust habe, alles wie im Hochsicherheitstrackt ein zu zäunen.
    Deine Tigerin sieht aus wie unser Nachbarkater, auch ein ganz verschmusster.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit lieben Inselgrüßen
    Kerstin

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  3. Das sind ja richtige Prachthühner, sehr schöne Tiere. Das finde ich toll, dass alle drei Damen zusammen bleiben dürfen. Das Kätzchen ist auch eine hübsche.
    VG
    Elke

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