Samstag, 31. Juli 2021

Beide Seiten


 Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache. Nur kurz durch den Garten gestriffen am Nachmittag und die ersten drei Tomaten geerntet. ( ich hoffe, viele weitere werden folgen ) . Aber es sieht ganz gut aus. 

Ein bisschen vom Trocknergestell gewehte Rohwolle wieder eingesammelt und meine schönste Sonnenblume fotografiert. Über drei Meter hoch und mit wunderschönen Blüten.

Bin froh, Beides haben zu dürfen. Die Arbeit im Krankenhaus und ganz viel Zuhause mit Garten und Tieren.



Freitag, 30. Juli 2021

Kinders, seid ihr...


 ....groß geworden. An der Schwelle zum August melde ich mich nun endlich mal aus meiner,

 ( ungeplanten), aber nicht weiter bedrohlichen Blogpause zurück. 

Wir hatten einfach ein paar Tage Anderes zu tun, haben ein wenig Urlaub gemacht und waren mehr im Fassbaren, denn im Virtuellen unterwegs. Kann man auch mal machen. 

Die Hühnerkinder sind mittlerweile Teenager geworden, alle fünf sind munter, lebhaft und ziehen fröhlich mit ihren Müttern durch den Garten ( auch durch den des Nachbarn ).


Ganz langsam lockert sich der Familienzusammenhalt, integriert ist ein weiteres erwachsenes Huhn, die fluffige Püschel. 

Insgesamt ist das Experiment sehr positiv verlaufen : Drei Hennen sind erfolgreich entbrütet ( Püschel auch !), fünf Hennen bleibt das Schicksal eines erbärmlichen Vegetierens in einer Legebatterie erspart und ich habe gesunden, gut sozialisierten Hennennachwuchs. 

Im August und auch heute schon spürbar, kündigt sich die wunderbare Spätsommerzeit an. Für mich die produktivste Zeit im Jahr. In den vergangenen Jahren ist diese schöne Jahreszeit leider ein paar mal vom Leben hart überschattet worden, sodass ich mich jetzt besonders freue, in diesem Jahr die volle Kraft zur Verfügung zu haben.

In Sachen Privates, Berufsarbeit und freiwillige Sozialarbeit habe ich eine neue Balance gefunden. Aber ich kann Euch sagen : Weniger ist es nicht geworden. Und genau das finde ich gut. 

Heute gehe ich für drei Nächte in den Dienst, zur Zeit befinden wir uns wieder im "Normalbetrieb".  Das heißt, die komfortable " Corona" Besetzung ist dem üblichen Notstand gewichen. Allerdings unter Einhaltung von mehr oder weniger sinnvollen Regeln.

Ich frage mich, zusammen mit einem Großteil meines ,(überwiegend genesenem oder geimpften ) privaten und beruflichen Umfeldes, wann wir uns wieder ungehindert durchs Leben bewegen können. Und ich bin ziemlich genervt vom Schwebezustand der offiziellen Verlautbarungen, die eher dem politischen (Wahl) kalkül als irgendwelchen medizinischen Notwendigkeiten folgen.

Wir werden es sehen, da hilft nur, die Geduld zu bewahren..


Freitag, 16. Juli 2021

Fortsetzung folgt

 Mit einem weiteren Aufräumtag mit integriertem Gerümpelabfahren habe ich den gestrigen Tag erfolgreich zugebracht.

Ein Teil des Dachbodens ist durchgeräumt und übersichtlich. Nun werde ich eine kleine Sortierpause machen, denn wir haben zusammen ein paar freie Tage.

Ich denke, diese Aufräumwut wird letztlich durch meinen Rentenbeginn  ausgelöst, außerdem haben wir direkt in der Nachbarschaft gerade erlebt, wie es ausgeht, wenn Menschen ihre Dinge krankheits- oder altersbedingt nicht mehr selbst räumen können. Keine schöne Situation. Deshalb trage ich meinen Krempel lieber selbst aus dem Haus, solange ich dazu fit genug bin. 

Und es macht Spaß und ist im Moment  bestimmend. Es schafft Platz und bringt Energie und Motivation, ich bin gespannt, wie weit der Prozess noch gehen wird...

Ganz schockiert bin ich über das Ausmaß der Unwetterkatstrophe in Teilen des Landes. Ich hätte nie gedacht, daß eine solche apokalyptische Situation in unseren gemäßigten Zonen entstehen könnte. Geirrt !

Donnerstag, 15. Juli 2021

Na endlich !


 Die Leinenpflicht für den Hund ist vorbei. Nun kann ich wieder mit meinem richtigen Fahrrad fahren und kann das Hunderad für ein dreiviertel Jahr ins Ruhelager schicken. 

Zur Erklärung : Wenn ich den Hund an der Leine halten muss, benutze ich ein Fahrrad mit einem niedrigen Rahmen, denn der Bursche ist immer noch voller Energie und weicht des öfteren mal von der Spur ab, wenn Ihr wisst, was ich meine. Er ist zwar gut erzogen, folgt aber gerne seinen Impulsen.

hier ein Jugendfoto 


  Außerdem gehts heute munter weiter mit entrümpeln... ja, so kann man das mittlerweile nennen. Mehr und mehr Kram verlässt das Haus. Es erleichtert mich, denn ich weiß, daß ich mit damit nie wieder herumärgern muss. Ich freue mich schon sehr auf die neue Übersicht.


Mittwoch, 14. Juli 2021

Karma oder was ?

Mein gestriger Zahnarzttermin fiel zum zweiten Mal, sagen wir mal, frustran aus. 

Als ich mit betäubter Schnauze da saß und der zu ersetzende Zahn ausgemessen werden sollte ( alles modern !) , ist die dafür vorgesehene Kamera in Streik getreten.

Da konnte ich mit meiner betäubten Gesichtshälfte wieder nach Hause fahren. Zweimal das gleiche Dilemma, ist schon ein blödes Brett.

Nunja...quasi als Ausgleich, bekam ich von einer Bekannten, die vor der Praxis zufälligerweise ihren Schmuckstand aufgebaut hatte, einen  wunderschönen Armeif geschenkt. Er ist aus einer silbernen Zuckerzange gefertigt und , obwohl ich kein Schmucktyp bin, dieses Stück gefällt mir. 

 Und das mir, wo ich doch seit 10 Tagen eine zuckerfreie ( naja, arme ) Lebensweise erprobe. Bei Gelegenheit werde ich darüber berichten...

Dienstag, 13. Juli 2021

Tomatensommer

 Leicht haben sie es nicht gehabt, meine vorgezogenenen Pflanzen in diesem Jahr. Manche haben sich vorzeitig verabschiedet, so die Gurken, die ich viel zu früh im Haus gesät habe und die dann, schwächlich und hochgeschossen,  das kalte Frühjahr nicht überstanden haben. Sicher ein Erfahrungswert, den ich im kommenden Jahr berücksichtigen werde. 

Prächtig gediehen sind die Zucchini, die Erbsen, der Mangold aber auch die Tomaten haben sich besonnen und wachsen nach spätem Start fröhlich vor sich hin. Das erste Mal habe ich die überzähligen Triebe ausgegeizt, was sich positiv bemerkbar macht. Nicht mehr lange und die ersten Tomaten werden reif sein. 

Ergattert habe ich heute 20 ! Bananenkartons, denn ich bin : am sortieren. Und ja, ich mache ernst. Ich trenne die Spreu vom Weizen und möchte im Winter ein ordentliches und übersichtlichen Textilarbeitzimmer haben. Vieles wird verschenkt, Einiges verkauft und Manches landet in der Tonne. 

In dieser Woche kommt noch mein ältester Sohn vorbei und schaut eingelagerte Dinge aus seiner Jugendzeit durch, ( der junge Mann wird in diesem Winter 39 ! )das wird bestimmt lustig und reduziert das Eingelagerte weiter.

finden wir bestimmt auch noch in den Kisten :


 

Montag, 12. Juli 2021

Wochenend...

 und von Allem etwas. Tatsächlich fand mein Stammflohmarkt fast in alter Frische am Samstag statt. Naja, das bisschen Maske, das hält man schon mal aus. Gekauft habe ich nicht viel, ein, zwei Sommerblusen und eine kleine Welt.


Also einen kleinen beleuchteten Globus. Den stelle ich mir schön im Gartenhaus vor. 

Am Nachmittag endlich mit dem Mann die schönen  (und historischen) Hartbrandklinker abgeholt, getauscht gegen zwei Träger Bier. Super Material, ich möchte einen Teil davon im Garten verwenden. Ein tolles Schnäppchen. 

Angesiedelt haben sich im Garten das erste Mal ein paar schöne, wilde Möhrenpflanzen, für mich, zusammen mit der blauen Wegwarte (die es noch nicht in unserenr Garten geschafft hat ), der Inbegriff des Hochsommers. 


Fast abgeblüht ist der Klatschmohn, auch da brauche ich mich um Nachkommenschaft nicht zusorgen. Der Mohn wandert von Jahr zu Jahr an andere Plätze. Nur die Samen der hellrosa Varietät werde ich extra sammeln und an einem bestimmten Ort aussähen. 


Am Sonntag bei zeitweise durchwachsenen Wetter in meinen Schätzen gegraben und weiter aussortiert. Mir scheints, als ob sich vieles fügt. 

Zu einem Plan, zu Platz und Zeit dafür. An drei Wocheenden im Monat frei zu haben, entlastet mich so ungemein und erhöht meine Motivation, neue Dinge anzufangen (oder alte zu beenden).

So habe ich mir auch Gedanken unm die Häufigkeit der Post hier auf dem Blog gemacht und beschlossen, mich nicht mehr einem so strengen Regime zu unterwerfen, wie in den vergangenen 4 Monaten. 

Jeden Tag etwas zu schreiben, wird mir doch zu viel. die Wochenenden werde ich jeweils " frei" machen, und nur noch in der Woche bloggen ( Ausnahmen bestätigen die Regel ). Bringt mehr Ruhe rein und man hat ja auch nicht jeden Tag interessante Inhalte.

auch ausgegraben : habe ich ewig nicht mehr gehört...

 

 Vor ungefahr 10 oder mehr Jahren habe ich Mary Black einmal live gesehen. Das war eines der schönsten Konzerte meines Lebens. 

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenanfang !
 




Freitag, 9. Juli 2021

Lange Tage, kurze Abende

 Ein Sommer nach meinem Geschmack. Nicht zu warm und immer mal wieder ein Regenschauer. Es sind lange Tage und kurze Abenden. Ganz schön zu kurz kommen meine abendlichen Handarbeiten.

der nächste Winter kommt bestimmt !

Einige halbfertige Stücke dümpeln hier vor sich hin. So bemühe ich mich, die wenige Abendzeit konsequenterweise an einem Teil zu arbeiten, damit ich mal etwas fertig bekomme. Euch zeig ich das dann als erstes. 

Und morgen werde ich beginnen, die geschenkten Hartbrandklinker abzuholen. 

Nebenbei sortiere ich weiter an meinen Rohwollvorräten, es ist eine Menge zusammengefunden, aber ich finde auch immer schnell Abnehmer dafür. ( angela, Schreib mich doch mal über das Kontaktformular an, wegen der Rauhwoller !).

Aber...es sind alles nette, gute Beschäftigungen.

 Euch wünsche ich einen guten Start ins Wochenende !

Donnerstag, 8. Juli 2021

10 Tage

... habe ich jetzt darauf gewartet, daß sich diese Blüte öffnet.

 Nun hoffe ich, daß sie auch genau so lange hält. Von Kakteen habe ich bisher keine Ahnung, das hier ist meine Erste.

Blüte an vom Straßenrand gerettem Kaktus .

Doch ein Messie !

Den halben Tag in Hannover gewesen, staubig , laut, voll, aber annähernd Corona-normal, trotzdem war ich froh, wieder zu Hause zu sein.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Sag nich Messie !


 Die Zeiten, zu denen ich an jedem Sperrmüllhaufen angehalten habe, sind lange vorbei. Erstens brauche ich nichts und zweitens ; die Qualität der neuzeitlichen Sperrmüllhaufen lässt doch sehr zu wünschen übrig. Wer braucht schon aufgequollene Plattenmöbel oder fleckige Matratzen.

Letzte Woche habe ich eine Ausnahme gemacht. Allerlei Garten- und Campingkrams stand fürs Zermalmen bereit. Das meiste unbrauchbar, vergilbt, zerschlissen. Einzig ein Sonnenschirm und zwei Luftmatratzen aus den 60/70er Jahren schienen noch erhalten. Also mitgenommen.

Zu Hause entpuppte sich der riesige Schirm als wahres Juwel, zwar mit Lebensspuren, aber völlig intakt, und das bisschen Muffgeruch bekomme ich auch noch raus. 

Der blumige Bursche passt wunderbar in meinen Garten...

 Alte Camping und Gartenmöbel mag ich nämlich besonders gern. Ich bin in den 60er Jahren in einer kleinen Mansardenwohnung aufgewachsen, in Urlaub gefahren sind wir nie, bekamen nur manchmal Verwandtenbesuch und abgesehen davon, daß ein lustiger, junger Onkel zum Besuch gehörte, waren die Zimmerchen dann noch beengter und meine Mutter noch gestresster. 

Wir verbrachten die Sommertage im Freibad, wo der junge Onkel mit uns herumtobte, das Highlight des Sommers, aber ich stellte es mir sehr schön und abenteuerlich vor, einmal einen Campinurlaub zu machen.

Daran war jedoch nicht mal zu denken, weder Vater noch Mutter hatten einen Führerschein, geschweige denn ein Auto und wer weiß, was mir erspart geblieben ist.

 Vater trank, die Mutter trug Haus-und Familienarbeit größtenteil allein auf ihren Schultern, hätte außerdem ständig aufpassen müssen, daß Vater nicht an der nächsten Bierbude versumpfte. 

Das ganze Szenario dann auf einem Campingplatz, in der Enge und Hellhörigkeit eines Familienzeltes. 

Wie gern hätte ich damals eine Familie gehabt, in der ein gemeinsamer Urlaub möglich gewesen wäre. Aber die Realität sah anders aus. 

 Dann doch lieber Schwimmbad. 

Geblieben ist das Faible für diese alten Campingsachen, vor Jahren habe ich sogar ein Hauszelt aus den 70ern gekauft. 

Viellleicht sollte ich das einfach mal im Garten aufbauen, Luftmatratzen aufblasen und den Kindheitstraum nachholen.  

Schließlich haben wir Sommer.

Dienstag, 6. Juli 2021

Hühnerkinder

Ein wenig später als angekündigt, melde ich mich heute mit ein paar Bildern meiner Hühnerkinder aus der Blogpause zurück. 

Die fünfköpfige Bande ist munter und gesund, kräftig gewachsen und sie stromern mit den beiden Müttern munter im Garten umher. Gestern habe ich eine Weile dagesessen und ihr Verhalten beobachtet .


Vieles haben sie schon gelernt, in ihren, bisher 14 Lebenstagen: Sandbaden, Insekten aus der Luft fangen, sich jagen und sofort kommen, wenn die Mütter rufen.


Die Küken nehmen es übrigens mit der Zugehörigkeit zu den jeweiligen Glucken nicht so genau, da wird auch mal in der Fünfergruppe gespielt und gerannt, bis die Mütter aufgeregt herbeigelaufen kommen und ihre Sprösslinge wieder auseinandersortieren. Dann fliegt auch mal die eine oder andere Feder. 

Besser könnts also nicht laufen. Von der Rasse her ist die Kükentruppe zwar nicht so meine erste Wahl, aber immerhin hat die Aktion fünf Lebewesen vor einer Zukunft in der Legebatterie bewahrt und das ist ja auch schon mal was. Ohnehin wollte ich im Sommer ein paar Hühner aus einer Tierrettungsaktion übernehmen und das habe ich jetzt, quasi ohne Umweg über qualvolle Monate in der Massentierhaltung, auch getan.

Übrigens: Im Urlaub war ich nicht, wie einige vermuteten. Ich musste mich hier vor Ort ein wenig sortieren. Schon mal Bilanz der ersten zwei Rentenmonate ziehen und siehe da, ein paar Dienste im Hospital meines Lebens hatte ich auch. 

Aber nun geht es hier weiter und ich muss schon sagen, Ihr habt mir echt gefehlt. 



... kann ich gut leiden: intellligente Cover-Versionen. 

Und ich muss meine Hobbys" auch mal sortieren !